Unser Schneckenhaus

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Pompui – 7

2025 – Teil 1


Die Tour zur Jahreswende wird in der Seite Pompui – 6 komplett beschrieben und geht dabei natürlich auch bis in den Januar 2025. Die letzte Etappe der Tour, die Rückfahrt nach Stuttgart am 04. Januar 2025, stellt somit das Saisonende 2024 dar.

Die Saison 2025 startet ziemlich holprig. Kein Wetter, keine Zeit und dann auch noch die Nebenwirkungen des kleinen Impfmarathon (Gürtelrose, Lungenentzündung und Zeckenschutz). Damit nicht genug stecken wir uns gegenseitig mit langwierigen Erkältungen an…



Erste Tour in der Saison 2025



Am Freitag, dem 28. März ist es endlich soweit. Wir nehmen das Ziel Baden-Baden von der ToDo-Liste des letzten Jahres und probieren den Tipp von „Pro Mobil“ für den Wohnmobilstellplatz Baden-Baden aus. Wir können die Platzbeschreibung und Bewertung des Magazins nur bestätigen…

Vorm Abendessen wird unser, na ja eher mein, Spielzeug ausprobiert. In den vier Monaten Touren freier Zeit war ich nicht untätig und habe Katalogstudium betrieben. Nach der CMT wird dann bestellt. Neue Handyverträge beim Anbieter unseres Vertrauens und ein WLan-Router bei Camping Wagner. Der hat mich mit seinem unschlagbaren Angebot für den Router meiner Wahl überzeugt. Die „unlimited“ SIM-Karte in den Router und ab geht die Post. Das WLan „UnserSchneckenhaus“ wird ohne Probleme aufgebaut und der Internetzugang für TV-Stick und Notebook ist etabliert. Die als Zubehör mitgelieferte Außenantenne wird nicht benötigt… Sehr gute Wahl!

Samstag, 29. März: Der Frühlingsanfang ist zwar schon ein paar Wochen her, das hat sich das heutige Wetter aber nicht zu Herzen genommen. Aus Rücksicht auf unseren immer noch labilen Gesundheitszustand lassen wir die Räder auf dem Träger und spazieren lieber warm eingepackt zur Stadtbesichtigung. Auf den knapp fünf Kilometer Fußweg zeigen sich aber doch die Auswirkungen des Frühjahrs.



Insgesamt macht Baden-Baden schon was her. Leider sind wir doch etwas früh dran, denn die Platanen stehen noch ziemlich nackt in ihren Beeten. Dadurch entfalten die Alleen noch nicht ihre volle Pracht.



Das Casino enttäuscht allerdings ein wenig. Das Kurhaus selbst strahlt noch einen gewissen Flair aus, aber der Anbau ist aus unserer Sicht nicht gelungen…

Das Abendessen wird uns in Schönmünzach von Isa serviert. Sie hat wie wir bei der Kriminaltechnik in Stuttgart gearbeitet. Wir dürfen Pompui im Hof abstellen. Wie gesagt wir haben das Schlafzimmer immer dabei 😉 Ein kurzweiliger Abend mit dem Aufwärmen gemeinsamer Erinnerungen folgt.

Das Frühstück am Sonntag, 30. März ist ebenso unterhaltsam und zur Verabschiedung noch der Vorschlag für einen gemeinsamen Besuch der Bundesgartenschau in Friedrichshafen.



Dillingen an der Donau, vom 04. bis 06. April



Freitag, 04. April: Dieses Ziel wird ausgesucht wegen der Lage direkt an der Donau und der Entfernung passend zum kurzen Wochenende. Vorm Campingplatz sind alle Parkplätze belegt und wir müssen uns vorsichtig durch die Enge drängeln. Auf dem Platz selbst herrscht dafür angenehme Leere. Wir haben die Qual der Wahl und stellen uns in die erste Reihe direkt an den Donauradweg…

Der Platz wird von der Gaststätte „Eichwaldstuben“ verwaltet. Dort herrscht rege Betriebsamkeit, der Gastraum ist entsprechend der Parksituation ebenfalls gut gefüllt. Daher werden wir zunächst anhand eines mit Hand ausgefüllten Formulars eingebucht. Die Abrechnung erfolgt morgen. Platzwahl und Strom anschließen wird vertrauensvoll in unsere Hände gelegt…

Heute nur noch Abendessen und das Update zum Entertainment-Paket ausprobieren. Der altersschwache Fire TV-Stick ist jetzt durch die Soundbar vom Wohnzimmer ersetzt. Die integrierte Fire TV App ist aktueller und funktioniert wunderbar mit dem „Schneckenhaus-WLan“. Sogar Magenta TV läuft…

Samstag, 05. April: Richtig gut geschlafen, auch dank der Unterstützung von Pompuis Heizung. Die ist auf 14 Grad eingestellt und musste tatsächlich in der Nacht nachlegen. Für das Frühstück im Schneckenhaus lassen wir uns besonders viel Zeit um der Sonne Gelegenheit zu geben die Umgebung aufzuwärmen.

Gegen Mittag fahren wir los. Erstes Ziel ist Gundelfingen. Zunächst wundern wir uns noch über einige vergitterte Bäume neben dem Radweg. Als dann die ersten Exemplare mit kräftigen Biberbissen neben dem Radweg auftauchen und dann sogar ein gefällter Baum quer liegt geht uns ein Licht auf… Lauingen, Gundelfingen und dann auch Dillingen glänzen mit gut erhaltenen alten Gemäuern. Teilweise haben die Bauwerke Ähnlichkeit mit den Bauten aus der Hansezeit wie wir sie schon in Stralsund gesehen haben. In Gundelfingen kann man einige Storchennester bestaunen. Nebenbei bemerkt, die historische Altstadt von Dillingen glänzt auch mit einem empfehlenswerten Eissalon…




Am Ende der Tour haben wir knapp 30 Kilometer abgefahren. Im nächsten Bild wird leider eine kleine Lücke zwischen A und B angezeigt. Eigentlich sollten Startpunkt A und Endpunkt B identisch sein, aber ich habe vergessen die Aufzeichnung rechtzeitig zu starten…



Die Belohnung holen wir uns dann beim Abendessen in den Eichwaldstuben. Die Qualität der Speisen überrascht. Das hätte ich alleine durch den äußeren Eindruck wirklich nicht gedacht. Hut ab und „Sorry“ für mein Schubladendenken. Zusammen mit dem Essen bezahlen wir auch die Platzmiete und können morgen frei entscheiden was die Abfahrt angeht. Sogar eine kleine Verlängerung wäre drin wenn das Wetter mitmacht. Eli möchte eventuell eine kleine Laufrunde angehen und ich würde dann mit dem Rad begleiten. Allerdings macht die Wettervorhersage wenig Hoffnung. Es soll tatsächlich nochmal abkühlen. Gegenüber heute sollen es um die 10 Grad weniger werden.


Sonntag, 06. April: Das Wetter macht tatsächlich was der Meteorloge sagt. Es ist wird nicht wirklich warm, auch nicht in der Sonne. Zudem macht sich bei mir die berühmte „Wochenendgrippe“ wieder bemerkbar. Also dann einpacken und Heimfahrt ohne die Sporteinheit.



Ostern im oberen Leintal vom 19. bis 21. April



Eine Ostertour steht wegen der Schulferien nicht auf dem Programm. Jennifer meldet sich vom Campingplatz. Sie hat bei der Chefin des Platzes angefragt und die Erlaubnis erhalten ihren Stellplatz mit uns zu teilen. Zusammen mit dieser guten Nachricht erhalten wir noch eine Einkaufsliste für das Ostermenü.

Karfreitag, 18. April: Gehört zwar nicht zur eigentlichen Tour aber zu Ostern. Eli hat ihre Eltern zum Osterfrühstück eingeladen und danach bereiten wir die Tour in aller Ruhe vor. Nochmal eine Rückfrage bei Jennifer um die Einkaufsliste zu besprechen.

Samstag, 19. April: Wir lassen uns noch Zeit fürs Frühstück, laden die letzten Utensilien ins WoMo und stoppen bei LIDL zur Abarbeitung der Einkaufsliste. Für die Fahrt ist dieser Samstag eine gute Wahl, denn die Ferienreisenden sind schon längst unterwegs. Dafür haben wir aber alle daheim gebliebenen bei LIDL getroffen…

Jennifer hat alles vorbereitet. Wir sind angekündigt und können einfach durchstarten bis zum Stellplatz hinter dem Dicken der beiden. Großes Hallo und erstmal eine kleine Kaffeesession. Während wir uns fertig einrichten bereitet Jennifer da Abendessen vor. Das WLan steht und heute habe ich sogar die Tonübertragung zur Soundbar hinbekommen. Die Krönung folgt aber mit dem Abendessen. Jennifer hat mit Tims Unterstützung ein grandioses Menü in drei Gängen gezaubert…

Sonntag, 20. April: Das gemeinsame ausgedehnte Frühstück ist eine gute Grundlage für unsere Radtour. Es gibt keinen vorbereiteten Plan. Wir folgen den grünen Hinweistafeln und helfen uns falls nötig mit Google.



Auch hier vergessen wir wieder die Aufzeichnung rechtzeitig zu starten sonst wären Startpunkt A und Endpunkt B jeweils der Campingplatz. Die Aufzeichnung endet bei knapp 36 Kilometer. Wir denken aber, dass es fast 40 Kilometer waren…

Jennifer belohnt uns wieder mit einem famosen Abendessen. Sie lobt sogar unseren Cobb Grill, denn der hat mit seinem großen Deckel bei Regen sehr gut funktioniert. Das war bei ihren Gasbrennern nicht immer der Fall… Wir flüchten vorm Regen und machen uns im Dicken von Jennifer und Tim bequem. Dabei erkennen wir natürlich den Vorteil des Dicken an. Es ist einfach viel geräumiger und bequemer hier. Im „Esszimmer“ von Pompui wäre es da schon richtig eng geworden…

Ostermontag, 21. April: Zum Frühstück geben wir mit dem kleinen Backofen an. Den nutzen wir um die Brötchen aufzubacken und die schmecken (fast) wie direkt vom Bäcker 😉 Dann wird gepackt und es zeigt sich ein Nachteil von Dickschiffen: Man hat einfach zu viel Zeug dabei und das wird natürlich auch genutzt. Wir sind schnell fertig und schauen Jennifer noch ein wenig zu wie sie die Heckgarage aufräumt… Da nichts mehr ansteht fahren wir schon mal vor. Allerdings nicht weit, denn plötzlich leuchtet ein Warnlicht in Bezug auf den Ölstand unter dem Tacho auf. An einer kleinen Haltebucht wird gestoppt, in der Bedienungsanleitung gestöbert und mit dem Hinweis „Bitte die Werkstatt aufsuchen“ weiter gefahren. Morgen rufe ich gleich mal bei Filareti an. Kann es sein das die beim Ölwechsel einen Fehler gemacht haben? Nach diesem Stopp ist das Licht erloschen und taucht auch nicht mehr auf…



Tour zum 12ten Hochzeitstag



Die Vorbereitungen

Anruf in der Werkstatt wegen der Warnleuchte. Der Chef persönlich nimmt sich meiner Frage an und erklärt, dass die Elektronik damit einen geringen Ölstand anzeigt. Der Umstand, dass wir auf dem Campingplatz schräg gestanden und dann auch auf der Rückfahrt steile Anstiege gefahren sind hat die überaus empfindliche Technik wohl verwirrt. Da sich aber kein weiterer Warnhinweis ergeben hat scheint es aus seiner Sicht erledigt.

Die zweite Impfung gegen Gürtelrose steht an und hebt mich wie befürchtet auch wieder aus den Socken. Am Tag der Impfung macht sich diese kaum bemerkbar und ich kann schon mal Pompui auf die Tour vorbereiten und den Bettkasten neu bestücken, die Euroboxen tauschen und für die Fahrt nicht benötigte Utensilien im Keller verstauen. Der Cobb Grill wird nicht benötigt, da wir externen Strom haben und dadurch unseren Minigrill nutzen können.

Dann ist aber Schluss mit lustig! Die Impfung haut mich am nächsten Tag aus den Socken. Ich bekomme alle Nebenwirkungen zu spüren wie sie mir bei der Impfung als möglich beschrieben worden sind. Vielleicht hätte ich mich gestern doch mehr schonen müssen…

Freitag, 25. April: Eli hat heute Home Office und wir können von zuhause starten. Bis zu ihrer Mittagspause steht Pompui zur Abfahrt bereit. Erster Stopp auf dem Weg nach Leer in Ostfriesland ist Lorsch. Nettes Städtchen mit einem gepflegten Klosterpark und sauberem Marktplatz. Hier besorgen wir uns noch ein paar Kleinigkeiten für die Fahrt und stärken uns im Döner Eck.



Zur Übernachtung finden wir den kostenlosen Stellplatz in Leichlingen bei Leverkusen. Nichts besonderes neben einem Verwaltungsgebäude. Pluspunkt könnte hier das Hallen- Freibad in der Nachbarschaft sein. Für den der es mag…

Samstag, 26. April: Der Campingplatz hat Mittagspause bis 15:00 Uhr und wir überbrücken die restliche Zeit im Biergarten „Bingumer Sund“ gegenüber der Rezeption. Im Bereich E dürfen wir uns einen Platz auswählen müssen aber den Strom vom Stecker 2A entnehmen. Nachdem Pompui sauber steht drehen wir eine Runde im Areal. Der kleine See ist uns beim letzten Aufenthalt gar nicht aufgefallen… Den ersten Outdoor – Test hat der kleine E – Grill sehr gut bestanden.



Sonntag, 27. April: Frühstücksbrötchen gibt es wie bestellt an der Rezeption und wir stärken uns für die geplante Radtour. Das Buch „Camp & Bike“ hat mich mit der Beschreibung zum Thema „Dollart und Ems“ auf die Idee gebracht. Wir navigieren mit Komoot denn dort ist ein identischer Tour-Vorschlag enthalten. Wirklich gute Wahl. In der Strecke von knapp 60 Kilometer sind außer in Ditzum auch an anderen sehenswerten Orten Pausen zum fotografieren eingebaut. Besonders erwähnenswert ist natürlich der Eissalon in Ditzum, das Melk Huus, hier gibt es kein Spaghetti Eis sondern den Wattwurm Becher:



Wieder zurück am Platz sind wir froh einen zeitlichen Puffer bei der Platzreservierung eingeplant zu haben. Bis 19:00 Uhr sind wir dann wieder fit genug für den Spaziergang zur „Riverranch“



Montag, 28. April: Heute steht nach dem Frühstück der Gang durch Leer auf dem Programm. Die Krimiserie „Friesland“ spielt überwiegend in Leer und wir wollen versuchen die Apotheke und das Bestattungsinstitut Habedank ausfindig zu machen. Die Räder ketten wir beim Amtsgericht an einen Baum und starten den Rundgang am Hafen. Tatsächlich glauben wir die beiden gesuchten Gebäude zu erkennen. Das Bestattungsinstitut Habedank entpuppt sich als Immobilien-Büro und die Apotheke beherbergt ein Cafe. Ganz sicher kann man sich aber nicht sein, denn die Filmaufnahmen sind aus anderen Perspektiven entstanden:



Es gibt natürlich auch andere interessante Gebäude hier und der Rundgang bestätigt wieder einmal meinen Entschluss hier oben eine Bleibe zu suchen. Na schaun mer mal…



Zur Stärkung suchen wir uns „Jimmy´s Cafe“ aus. Dort werden die so genannten „Windbüttel“ angeboten. Die entpuppen sich als unsere Windbeutel nur mit einer Kirschengrütze gefüllt. Ganz ehrlich das Gedeck hat geschmacklich noch Luft nach oben… Noch eine Runde am Hafen und rechts von der Anlegestelle geht es wieder zum Amtsgericht. Es hat sich niemand getraut Hand an die roten Renner zu legen 😉

Dienstag, 29. April: Reisetag mit Zwischenstopp in Oldenburg. Es gibt auch hier viel zu sehen, aber wir beschränken uns auf die u.a. Aufnahmen die wir als besonders markant erachten. Das Oldenburger Schloss als Stellvertretung für die Bauwerke der Stadt. Das Graffity mit einer tollen Geschichte. Das Straßencafé bietet schmackhafte Waffeln und ein gutes Motto für Kaffeetrinker.



Die Rezeption des Hanse Camping hat die relativ späte Onlinebuchung schon verarbeitet und uns den Stellplatz direkt am Sanitärgebäude reserviert. Günstiger Standort und zentral im Areal gelegen. Kurze Wege auch zum Stadtwaldsee.



Mittwoch, 30. April: Wie bereits in Leer praktiziert haben auch wieder das Buch „Camp & Bike“ für Bremen zu Rate gezogen. Auch diese Vorlage ist in Komoot enthalten und ist dort als „Vegesack – Runde“ gespeichert. Die nehmen wir heute in Angriff. Vorbei am Parkhotel und entlang der Weser zeigt uns die Strecke die Stadt Bremen von einer ganz anderen Seite. Das Seeräuberschiff sieht etwas mitgenommen aus und soll hier wohl restauriert werden. Irgendwie kommt es uns bekannt vor? In Vegesack setzen wir mit der Fähre über und machen am Hafen, dem Scheitelpunkt unserer Tour, erstmal Mittag im Restaurant „Goden Wind“. Die Rückfahrt führt entlang von Lesum und Wümme zum Blockland und von dort wieder zum Stadtwaldsee.



Laut Komoot haben wir komplette 63 Kilometer hinter uns gebracht. Die Dusche haben wir uns redlich verdient. Nach dem guten und reichhaltigen Mittagessen am Hafen in Vegesack gibt nur Knabberzeug als Abendessen. Die Tour macht sich schnell bemerkbar, vor allem die Sättel haben ganze Arbeit geleistet.

Donnerstag, 01. Mai: Den Tag der Arbeit nutzen wir zur Entspannung. Außer einem Spaziergang um den Stadtwaldsee bewegen wir uns eher wenig. Allerdings geht nach der Runde um den See mein Kreislauf komplett in den Keller dazu noch krasse Schweißausbrüche. Das kenn ich bisher nur vom Radfahren als den so genannten Hungerast (O-Ton Jan Ullrich nach einem Einbruch bei der Tour de France). Schnelle Abhilfe durch einen Apfel und der Grill wird früher als geplant vorgeheizt.

Freitag, 02. Mai: Zwei ganz wichtige Ereignisse an einem Tag! Kurz nach Mitternacht beglückwünschen wir uns gegenseitig zum 12. Hochzeitstag. Am 02. Mai 2013 haben wir uns auf im Standesamt Bremen das Jawort gegeben. Danach bin ich dran, denn heute werde ich stolze 65 Jahre alt.

Wie schon vor 12 Jahren wollen wir durch die Innenstadt von Bremen schlendern. Die Räder stellen wir in der Nähe der „Becks Mühle“ ab und spazieren durch die Altstadt. Vor den Stadtmusikanten stehen sie Schlange für Selfies. Das können wir auch, aber vor den modernen Zwillingen auf der anderen Seite des Marktplatzes. Dabei haben wir auch ein Herz für Kinder und lassen das Bild mit dem „blinden Passagier“ in der Sammlung 😉



Vor einem Fischbrötchenstand geht es genauso hoch her, dann probieren wir es eben auf der Schlachte. Dort wird uns auch klar woher uns das Wrack bekannt vorkommt an dem wir auf unserer Radtour vorbeigefahren sind. Das Pannekoekeschip ist weg!!! Wäre tatsächlich eine Alternative zum Fischbrötchenstand gewesen…



Stattdessen gönnen wir uns frischen Spargel mit Lachs im „Feldmanns“. Den Nachmittagskaffee wollen wir im Schnoor Viertel zu uns nehmen. Tatsächlich finden wir einen Platz im Café „Schnoor Terrasse“ und bestellen wie vor 12 Jahren ein Kännchen Kaffee mit einem Stück Kuchen.



Auf dem Rückweg zu den Rädern zwängen wir uns durch das Schnoor Viertel vorbei am „Katzen Café“ und dem ganzjährig offenen Weihnachtsladen. Am Loriot-Platz steigen wir nochmals von den Rädern und begrüßen den freundlichen Herrn mit der berühmten Knollennase.

Samstag, 03. Mai: Reisetag! Abfahrt ohne Frühstück, das holen wir unterwegs nach. Den Stopp zur Übernachtung haben wir in Göttingen vorgesehen. Der Wohnmobilstellplatz macht auf der Internetseite einen guten Eindruck. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Abstecher in den Kauf Park und erledigen die notwendigen Wochenendeinkäufe. Der Regen hat uns von Bremen aus begleitet und der wird immer heftiger. Eli schafft es bei der Aktivierung der Parkster App einigermaßen trocken zu bleiben. Ich verzichte auf Strom weil der Stromkasten in einer Pfütze steht. Die geplante Stadtbesichtigung fällt komplett ins Wasser. Heute verlassen wir das Schneckenhaus nicht mehr und hören lieber auf das Getrommel der Regentropfen…

Sonntag, 04. Mai: Das Wetter zum Frühstück ist annehmbar, aber die Stadtbesichtigung wird trotzdem verschoben. Die knapp 400 Kilometer bis Stuttgart fahren wir bis auf eine Pippi-Pause ohne Probleme durch.



Muttertag in Schwäbisch Hall



Zuvor sind noch einige Vorbereitungen zu erledigen. Für Pompui steht der Radwechsel an. Bei Camping Berger gibt es einen neuen stabileren Klapptisch. Wichtig ist dabei, dass der Platzbedarf sich kaum von dem des alten unterscheidet. Gas muss aufgefüllt werden, damit wir für den autarken Einsatz ohne Strom gewappnet sind. Dann noch zu Hornbach um Befestigungsmaterial für die Fire TV Soundbar besorgen.

Freitag, 09. Mai: Anlässlich des Muttertags trifft man sich zum Mittagessen im Hotel Adler in Schwäbisch Hall. Wir nutzen diese Verabredung zum Test des kostenlosen Wohnmobilstellplatzes im Areal Auwiesen und fahren schon mal vor.

Den Parkplatz finden wir schnell, allerdings sind die ausgewiesenen WoMo-Stellplätze bereits belegt. Es haben sich schon andere Wohnmobile auf die „normalen“ Parkplätze gestellt. Das machen wir dann auch. So klein wie möglich schmiegen wir uns an/unter einen Baum. Vorher noch die Räder vom Träger und dann rückwärts ab in die Hecke. Leider können wir hier aus Platzmangel weder die Klappsessel abladen noch den neuen Klapptisch einweihen. Ach ja, autarkes Campen ist angesagt. Die Stromsäulen sind am anderen Ende des Platzes. Kein Problem wir sind versorgt. Das einrichten dauert daher nicht lange und wir können vorm Abendessen noch eine kleine Runde durch die Altstadt drehen.



Samstag, 10. Mai: Für das Frühstück fehlen Butter und Frischkäse. Wie beschrieben ist der REWE bequem zu Fuß erreichen und es gibt sogar noch tolle Trauben für das Abendessen dazu. Heute gibt Eli die Richtung an. Sie möchte versuchen einige Orte anzufahren die ihr von den Besuchen bei der Oma in Erinnerung sind. Erstes Ziel ist der Stadtteil Steinbach. Die Erdgeschoßwohnung der Oma sieht von außen unverändert aus. Den steilen Anstieg nach Hessental ist hat sie oft zusammen mit Oma erklommen. Am Bahnhof Hessental ist sie immer angekommen wenn sie bei Oma zu Besuch war. Danach orientieren wir uns an den grünen Hinweistafeln und später natürlich wieder am NAVI. Die Tour ist gespickt mit knackigen Anstiegen und wird dadurch doch ziemlich anspruchsvoll.



Zur Verarbeitung der Strapazen beenden wir die Rundfahrt am Salinenplatz in der Eisdiele „Piazza Grande“ bei einem Gedeck. Danach erfrischen wir uns mal wieder in Pompui´s Heckdusche. Wir sind überrascht von unserem relativ moderaten Wasserverbrauch. Laut Wasserstandanzeige hat sich der Inhalt des Tanks um lediglich 25% verringert. Dann ist Füße hochlegen angesagt. Dazu gibt es ein gesundes Abendessen mit den Trauben vom REWE und Käse aus dem Kühlschrank.

Sonntag, 11. Mai – Muttertag: Der Tisch im Adler ist ab 14:00 Uhr reserviert. Wir haben Zeit nochmal durch die Altstadt zu schlendern und entschließen uns sogar zu einem Besuch des Hällisch-Fränkischen Museums. Die ausgestellten Schützenscheiben zeigen teilweise kuriose Trefferbilder. Diese Trophäen sind dem Museum vom damaligen Schützenkönig bzw. dessen Nachkommen zur Verfügung gestellt worden. Um den „Adler“ zu erreichen müssen wir über den Marktplatz auf dem das Frühlingsfest gefeiert wird. Wir platzen sozusagen in den „Haller Frühling“.



Das Essen ist ne Wucht und die Überraschung für Mutti ist komplett gelungen. Noch einen Espresso zur Abrundung des Mahles dann machen wir uns alle auf den Heimweg. Auf dem Sportfeld der Auwiesen ist eine Veranstaltung und der Parkplatz ist komplett zugeparkt. Das bestätigt wieder einmal meine Wahl für unser „Schneckenhäusle“.



Familienbesuch in Idar Oberstein



Eli kann den Brückentag freimachen und wir wollen wie schon lange versprochen die Verwandten in Hettenrodt besuchen. Dazu haben wir uns den Stellplatz „Höhenblick“ als Basis ausgesucht. Aufgrund meines Termines zu Physio und Fango fahren wir aber erst am Feiertag los. In der Zeit vor und nach der Physio wird Pompui vorbereitet.

Donnerstag, 29. Mai: Gute Idee die Abfahrt auf den Feiertag zu verschieben. Zum einen ist wenig Betrieb auf den Straßen und zum anderen zeigt das NAVI eine Strecke von 279 Kilometer und eine Fahrtzeit von knapp vier Stunden an. Das hätte ich gestern nach der Physio nicht mehr geschafft. Der Stellplatz hält was die Internetseite verspricht. Ganz besonders gefällt uns der Eisautomat den ein hochdekorierter Eismacher aus Birkenfeld hier aufgestellt hat. Natürlich probieren wir das Eis zum Nachtisch… Heute können wir endlich mal wieder die Klappsessel aufstellen und auch den neuen Klapptisch einweihen. Der ist tatsächlich stabiler und macht auch optisch mehr her als der andere. Jetzt fehlt nur noch das passende Tischtuch.



Freitag, 30. Mai: Nach dem Frühstück melden wir uns telefonisch an und versuchen kurz nach 14:00 Uhr in Hettenrodt zu sein. Die Radtour wird über Idar-Oberstein nach Hettenrodt und von dort wieder zurück zum Stellplatz führen. Eli hat Google um Rat gefragt und die Dame schickt uns auf einem Wanderweg talwärts. Das fängt echt gut an. Bis Idar-Oberstein kommen dann noch einige heftige Anstiege hinzu. Zur Erholung wollen wir uns im Zentrum ein Gedeck gönnen. Das ist schwieriger als gedacht, denn es gibt das Zentrum Idar und das Zentrum Oberstein. Wir entscheiden uns für den Stadtteil Idar und machen einen Abstecher in den Eisladen. Für mich wie immer ein Gedeck und Eli probiert die Spezialität des Hauses. Beides sehr lecker. Nach Hettenrodt wird es nochmals heftig, der Hunsrück hat es wirklich in sich.



Hettenrodt wird eine kurzweilige Pause und wir sprechen natürlich sehr viel über die „alten Zeiten“. Mit dem Versprechen das nächste Mal mehr Zeit mitzubringen machen wir uns nach dem Kaffee wieder auf den Rückweg. Was soll ich sagen: Der Hunsrück hat es in sich!!!

Ziemlich ausgepumpt erreichen wir den Höhenblick. Der Betreiber bietet für heute Abend seinen Spießbraten an und es stehen schon eine Menge Hungrige um seine Grillhütte rum. Wir verzichten und gehen duschen. Das mit der WoMo-Dusche klappt immer besser und bei diesem Aufenthalt lernen wir dann auch die Toilette für das große Geschäft zu nutzen. Alles halb so schlimm!

Samstag, 31. Mai: Gaaanz langes Frühstück und dann der Entschluss: Wir bleiben heute hier! Da ist zum einen die Wettervorhersage mit der Warnung vor Gewitter am Nachmittag und zum anderen natürlich die Nachwirkungen der gestrigen Tour. Wir befürchten einfach nicht rechtzeitig vorm Wetter zurück am Platz zu sein. Das Unwetter kommt dann früher als angekündigt. Glücklicherweise haben wir kurz vorher unsere Möbel schon eingepackt. Irgendwie haben wir alles richtig gemacht. Dann ein großes Plus für unseren Minigrill, wir können ganz bequem auf dem Esstisch grillen und dabei den trommelnden Regentropfen lauschen.

Sonntag, 01. Juni: Rückfahrt nach dem Frühstück mit einem Zwischenstopp zum tanken in Kirchheim an der Weinstraße. Es läuft recht gut trotz einiger Stockungen vor und in Baustellen. Zum Nachmittagskaffee steht Pompui wieder in Position vorm Küchenfenster.



verlängertes Wochenende in Füssen vom 05. bis 08. Juni



Wir sind schon wieder hier in Füssen. Wir haben den Vorsatz aus dem letzten Theaterbesuch tatsächlich umgesetzt und uns Karten für das Musical „Der kleine Horrorladen“ besorgt. Der Campers Stop hat wie erwartet einen Stellplatz für uns und die kleine Gaststätte am Platz einen Tisch frei fürs Abendessen….

Freitag, 06. Juni: Während dem Frühstück planen wir den Tag. Heute soll es eine Runde um den Forggensee werden. Zur Belohnung lassen wir uns dann in der Altstadt bei der Eismanufaktur ein Gedeck schmecken. Auf der Runde um den See meint es die Sonne sehr gut mit uns. Dadurch sind wir nach den 36 Kilometern sehr froh über einen Platz im Schatten und der inneren Abkühlung durch das besonders gute Eis.


Samstag, 07. Juni: Heute gibt es keine Radtour. Es regnet und wir wollen zu Fuß, mit Gummizeug, dem nassen Niederschlag ausweichen. Das FOC – Füssen Outlett Center ist wohl ein beliebtes Ausflugsziel bei diesem Wetter. Die Parkplätze sind voll und wir froh per pedes angekommen zu sein. In den Läden macht es nicht wirklich Spaß und wir folgen der Seilbahn vom Start im Sportartikelladen nach draußen über den Parkplatz bis zum Ziel unterhalb der orangnen Kühen und Traktoren… Von hier finden wir sogar einen kürzeren Weg zum Stellplatz und machen uns schön für das Abendspektakel…



Wir sind etwas früher, trinken noch was und reservieren uns einen Tisch für den Pausen-Snack. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick über den See und im Vorraum kann man sich königlich fühlen. Die Werbung für die nächsten Aufführungen darf natürlich auch nicht fehlen…



Das Musical hat begeistert. Uns war bisher nur der Film „little shop of horror“ aus dem Jahre 1986 bekannt. Diese Aufführung kam dieser Vorlage nahe und wie das Bühnenbild unter unseren Augen den jeweiligen Situationen angepasst worden ist hat wirklich beeindruckt.

Sonntag, 08. Juni: ES regnet in der Nacht und hört auch nicht während des extra langen Frühstücks nicht auf. Die Wetter App verschiebt die Verbesserung auf „bewölkt mit Sonne“ immer weiter in den Nachmittag. Dann halt nicht. Wir fahren einen Tag früher nach Hause….



kleine Bayern – Runde vom 19. bis 29. Juni



Donnerstag, 19. Juni: – Reisetag – Am Feiertag, Fronleichnam, passt gut für eine gemütliche Anfahrt. Den Stellplatz beim Drei Flüsse Camping ist wegen des Feiertages frühzeitig gebucht was uns genug Zeit gibt für eine kleine Kaffeepause auf dem Weg nach Passau.


Drei Flüsse Stadt Passau


Ankommen und einrichten. Das Restprogramm des Tages besteht aus: chillen, grillen und ausnahmsweise nicht streamen sondern unsere neueste Staffel „Notruf Hafenkante“ aus dem DVD-Player…



Freitag, 20. Juni: Der Platz liegt etwa 400 Meter von der Donau weg. Von dort sind es dann zwölf Kilometer auf dem Donauradweg nach Passau. Diese Strecke gehen wir heute an…



Die Räder stehen gut gesichert am Liegekai der „Kreuzfahrtschiffe“ und wir schlendern mit den Touristen durch die Innenstadt. Da kann man sich echt nicht satt sehen. Kleine Gassen, schön gestaltete Plätze und prächtige Gebäude drumrum… Bei / an der Mündung des Inn in die Donau kann man tatsächlich die Trennlinie zwischen der blauen Donau und dem grünen Inn ganz deutlich erkennen…




Samstag, 21. Juni: Heute geht es an der Donau nach rechts. Das Ziel heißt Vilshofen. Irgendwie haben wir wohl den falschen Zeitpunkt erwischt. Die ersten Strassen durch die wir fahren sind menschenleer. Hat was von einer Geisterstadt… Erst am Marktplatz und in der dort beginnenden „Einkaufsmeile“ ist ein wenig Betrieb. Beim Spaghetti-Eis kann man sogar den einen oder anderen Boliden beim cruisen beobachten….



In Vilshofen wechseln wir das Ufer und fahren auf der anderen Seite in Richtung Passau. Da gibt es zwar keinen ausgeschilderten Donauradweg aber die Hinweise auf die Donaufähre haben unsere Neugier geweckt. Fast schon nicht mehr dran geglaubt finden wir tatsächlich die kleine Seilzugfähre. Wir stehen etwas unschlüssig rum, aber die Fährfrau hat uns offensichtlich beobachtet und bringt uns wieder auf die richtige Seite. Da erwarten uns bereits ein paar Radler und ein Pkw mit randvollem Anhänger. Kaum zu glauben, Gespann und Radler passen tatsächlich auf die kurze Fahrbahn der Fähre und werden unfallfrei übergesetzt.



Dieses Erlebnis kann hier nicht mehr getoppt werden. Der Plan wird geändert. Per E-Mail haben wir zwar für vier Nächte gebucht, aber an der Rezeption stehen die Hinweise „zahlen bei der Abreise“ bzw. „abgerechnet wird zur Abreise“. Das bestärkt uns zur Planänderung. Wir wollen ans Wasser. Der Schliersee ist leider belegt. Am Waging See werden wir fündig und reservieren per E-Mail.

Sonntag, 22. Juni: – Reisetag – Zusammen mit den Brötchen kann ich auch unsere Rechnung zahlen. Kein Wort von wegen Reservierung. Drei Nächte mit Strom sonst nix!!! Das haben wir schon ganz anders erlebt. Drei Flüsse Camping find ich gut!!!


Waging am See:


Camping Stadler ist ne Wucht. Klein aber fein und ein richtiger Geheimtipp. Die geringen Aussenmaßen unseres Schneckenhauses bescheren uns einen Stellplatz mit grandiosem Seeblick und direktem Zugang zum Wasser.



Montag, 23. Juni: Herr Stadler hat am liebsten Bares und wir kommen mit 50€ nicht weit. Der erste Versuch im Nachbardorf schlägt zwar fehl, aber bei den Rad-Runden um den Wagingsee werden wir nicht nur mit Barem sondern auch mit ein tollen Spaghetti-Eis belohnt.



Durch den direkten Zugang sind wir sehr oft im See und liegen lesend vorm Schneckenhaus.


Donnerstag, 26. Juni: – Reisetag – Als nächstes Ziel schlägt uns das Internet den Wohnmobilstellplatz in St. Alban vor. Der Platzbetreiber wird dabei für seine lockere und unkomplizierte Art gelobt. Da die Rezeption nur sporadisch besetzt ist werden die reservierten Stellplätze mit entsprechend beschrifteten Din A 4 – Blättern gekennzeichnet. Wir suchen einfach einen Platz ohne DIN A 4 – Notiz. Der Stellplatz wird vom benachbarten See Restaurant St. Alban aus verwaltet, Wir nutzen das für ein richtig gutes Abendessen und nebenbei wird auch unser Aufenthalt geregelt.

Ammersee: Auch hier wagen wir uns wieder ins Wasser und drehen eine Runde um den See.



Dabei klettern wir auch nach oben zum Kloster Andechs. Eine sehr interessante Anlage, deren Besichtigung leider durch einen heftigen Regenschauer gestört wird. Wieder einmal erleichtert uns der Regen die morgige Abreise.

Samstag, 28. Juni: – Reisetag – mit Zwischenstopp in Kempten. Durch Zufall finden wir den Wohnmobilstellplatz am Illerstadion des FC Kempten. Das Parkticket wird über EASYPark abgerechnet und die Innenstadt ist auch niocht weit entfernt. Stadt und Stellplatz sind durchaus empfehlenswert für einen Kurztripp.



Nach dem längst fälligen Spaghetti-Eis geht es weiter zum eigentlichen Ziel.


Dietmannsried:

Der Stellplatz „Weizes Weitblick“ ist rund um ein älteres Bauernhaus angelegt. Es besteht freie Platzwahl aber die Vorderachse muss auf dem Asphaltboden bleiben damit bei der Anfahrt der Rosen geschont wird. Kurzer Tadel weil wir den Hinweis im Internet überlesen haben. Der Betreiber möchte gerne vorher eine telefonische Absprache.



Im Internet steht etwas vom Blick auf die Zugspitze. Ganz ehrlich ich hab sie nicht erkannt. Trotzdem genießen wir die Abendstimmung auf dem Spaziergang um den Bauernhof.



Sonntag, 29. Juni: – Reisetag – Nach dem Frühstück geht es wieder nach Stuttgart. Es zieht sich, es sind einfach zuviele Autos auf der Strecke.



Wochenende im Münstertal vom 04. bis 06. Juli:



Jennifer lädt zum Geburtstagsessen bei der Fernsehköchin Vicky Fuchs in deren Restaurant „Spielweg“. Damit verbunden wird es ein Wochenende im „Camping Münstertal„. Der Campingplatz ist richtig gut angelegt. Es gibt ein Hallenbad, ein Schwimmbecken draussen mit Liegewiese, ein „Lädle“ für den täglichen Bedarf und Souvenirs. In den „Buhl Stuben“ essen wir uns lecker in Form fürs Geburtstagsessen im Spielweg.



Das Essen im „Spielweg“ setzt dem Wochenende die Krone auf. Das Restaurant in exorbitander Lage mit Blick auf die Alm. Ein traditionelles Gebäude Ensemble, sehr freundliches Personal und natürlich hervorragendes Essen. Das Münstertal war und ist auch weiterhin eine Reise wert…



Nach der zehnten Tour geraten wir tatsächlich an die Kapazitätsgrenze dieser Seite.

Die Berichte zu den nachfolgenden Touren sind daher auf der Seite „Pompui – 8“ verewigt.



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