Wochenende in Senftenberg vom 13. bis 16. März:
Es gibt nicht viel zu sagen. Jörg ein ehemaliger Kollege vom PP Stuttgart wird 60! Das Motto lautet: 80er Jahre
Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: Es wird bunt, es wird laut und es wird lang….




Parken dürfen wir wieder im Hof. Damit wir die Vorbereitungen nicht stören leiht man uns die E-Bikes für eine Runde um den Senftenberger See.
Wochenende in Bad Kreuznach vom 27. bis 29. März:
Was lange währt wird endlich umgesetzt. Die fälligen Besuche bei der Familie und im Freundeskreis werden endlich in die Tat umgesetzt. Die Mitbringsel haben die Fahrt gut überlebt und gedeihen prächtig, wie eine Bildnachricht ein paar Wochen später bestätigt. Auf der Hinfahrt überrascht uns der Autohof Bad Rappenau mit einem tollen Frühstücksbuffet. Natürlich tun eir dort einiges für Körper und Geist….





Nach einem kurzen Abstecher in Hettenrodt buchen wir uns in Bad Kreuznach auf dem Stellplatz im Salinental ein. Das Wetter ist uns nicht wohl gesonnen. Es wird ein verregnetes Wochenende. Der Spaziergang endet dann auch ziemlich schnell beim Abendessen mit Freunden im umgestalteten Bauernhof.





Ampersee bei München vom 30. April bis 10. Mai:
Für diesen See nehmen wir uns viel Zeit. Zwei Wochenenden mit Elli und die Woche dazwischen für meine Solo-Radtouren. Gemeinsam erkunden wir die Burg Dachau. Dazu führt der Radweg entlang der Amper bis in die Innenstadt.




Zunächst die Altstadt mit dem Zollhaus und anderen merkwürdigen „Kunstwerken“




Auch im Burghof stehen andere „Kunstwerke“. Vom Fahrradparkplatz noch ein Blick nach oben zur Burg, dann wieder zurück zur Amper und dem Ampersee.




Die zweite Tour führt uns zunächst an der Blutburg vorbei zur Nymphenburg. Im Olympiapark finden wir keine passende Zwischenmahlzeit, aber dann auf dem Rückweg die Sweet Box. Die spezielle Art der Waffelherstellung hat uns animiert und so gibt es Eis mit Waffeln und Schokosauce.





Die letzte Tour führt uns nach Fürstenfeldbruck. Es geht wieder an der Amper entlang bis zum Kloster Fürstenfeld und zurück.




In der Woche ohne Elli bin ich mit dem Rad unterwegs. Zunächst nur die kurze Strecke bis zur Gedenkstätte Dachau. Am nächsten Tag schaue ich mir die Olympiaregatta-Strecke in Oberschleisheim an. Die Krönung ist dann die 110 Kilometerrunde nach Landsberg am Lech.
Trentino und Tannheimer Tal vom 21. bis 31. Mai:
Weil Elli beim Seenlauf im Tannheimer Tal angemeldet ist kombinieren wir dies mit ein paar freien Tagen in Italien. Wir sind zu diesem Zweck bereits beim „camping mario village lago di caldonazzo“ angemeldet. Die Anreise gelingt ohne Probleme, der Platz ist spitze und der See zeigt sich in tollem Licht.




Wir gehen die Tage gaaaanz langsam an. Es ist richtig heiß hier. Am ersten Tag reicht es für einen Rundgang am Platz. Dann machen wir den Vergleichstest Pool gegen See. Der See gewinnt….





Trotz der Hitze und den spannenden Büchern erkunden wir das Umland mit den Rädern und sind völlig geplättet von diesen Postkartenmotiven…





Auf der Fahrt zum Tannheimer Tal finden wir eine aussergewöhnliche Raststätte deren Einrichtung unbedingt dokumentiert werden muss.




Der Campingplatz „Alpenwelt“ liegt etwa vier Kilometer ausserhalb von Tannheim. Angelegt in Terrassen wodurch jeder seinen eigenen Blick aufs Panorama hat. Rat des Betreibers; den aktuellen Stand des Stromzählers ordentlich dokumentieren….




Habe ich erwähnt, dass wir am Brenner getankt und nebenbei noch im Outlett eingekauft haben? Elli hat sich zum Beispiel einen neuen Raddress gegönnt. Den führen wir natürlich bei der ersten Erkundung in Sachen Haldensee und Laufstrecke vor. Zum Haldensee sind es von Tannheim aus etwa 15 Kilometer teilweise auf geschotterten Radwegen, teilweise auf der Hauptstrasse.




Am See gibt es natürlich Erholung und erste Informationen zum Lauf und das Restaurant für das Abendessen am letzten Abend haben wir ganz nebenbei auch ausfindig gemacht.




Marco ist ebenfalls für den Seenlauf angemeldet und weil der Campingplatz auch Appartments anbietet treffen wir uns in der „Alpenwelt“. Freitag ist der Stichtag zur „Last minute“ Registrierung bzw. wie in unserem Fall um die Startnummern abzuholen. Heute testen wir schon mal die Busverbindung, denn die beiden Läufer wollen auch morgen den Bus nehmen. Gute Idee, denn die Endstation „Nesselwängle“ ist ganz in der Nähe des Start / Zielbereiches. Zum Sportlerheim braucht man nur unter der Hauptstrasse durch.
Die Veranstalter geben sich alle Mühe den Ablauf und was alles dazu gehört zu erklären, aber wir verstehen, wenn überhaupt, nur die Hälfte. Zum Beispiel sind wir der Meinung, dass die Streckenbeschreibung der langen Trailrunde auch an dieser einsamen Hütte vorbeiführt…. Um die 12 Kilometer Strecke etwas kennenzulernen laufen wir einfach mal den Pfeilen hinterher. Komisch nur, dass wir uns noch weiter vom See entfernen.




Tatsächlich ist es die richtige Strecke, denn der Lauf führt zunächst um den Ort „Nesselwängle“ bevor er in Richtung See abbiegt. Dieser erste Streckenabschnitt genügt als Vorbereitung. Die Wanderung führt uns wieder zur Bus-Haltestelle „Nesselwängle“. Da machen wir es uns doch einfach und warten auf den Bus und schauen uns den See bei der Vorbeifahrt an….




Von unterwegs noch ein paar ulkige Denkanstöße:




Den Lauf beobachte ich aus sicherer Entfernung. Meine sportliche Leistung besteht darin nach der Aufnahme aufs Rad zu springen und zum nächsten Haltepunkt zu radeln. Je weiter sich Marco von Elli entfernt desto mehr muss ich in die Pedale treten…












Zusammen mit der Medaille wird ein isotonisches Getränk überreicht. Alkoholfreies Radler….
Apropo Radler! Da die beiden mit dem Bus zurückfahren, was sie sich aber auch wirklich verdient haben, setzte ich mich wieder aufs Rad. Ich denke einen Anstieg zum Vilsalpsee hab ich noch in den Beinen. Der Abstecher wird durch überwältigende Ausblicke belohnt. Auf der Runde um den See wird einem hinter jeder Biegung eine neues Postkartenmotiv geboten.




Nach der Dusche noch ein wenig Entspannung und dann chauffiert uns Marco zum Abendessen. Morgen geht geht es dann wieder heim.




„Familientreffen“ im Leintal vom 04. bis 07. Juni:
Alle Jahre wieder klappt es zwar nicht, aber in diesem Jahr treffen wir Jennifer und Freunden auf dem Campingplatz „Oberes Leintal„. Außer dem bekannten Spielzeug bringt Tim dieses mal eine tragbare Feuerstelle aus Drahtgeflecht mit. Das Ding probieren wir natürlich abends aus, aber vorher schauen wir uns in Leingarten um. Dem Eis auf die Hand folgt am nächsten Tag ein Gedeck….




Wie immer ein stimmungsreiches Wochenende mit gutem Essen, vielen Gesprächen und netten Spielen. Okay der eine sagt so, ich sag anders 😉
Die große Sommertour – Frankreich 2026 – vom 15. Juli bis 05. August:
Mittwoch, 15. Juli: Über die Camping-Car-Park – App finden wir einen Stellplatz etwas ausserhalb von Saarbrücken. Mit den Rädern dauert es knapp 10 Minuten bis zum Markt in der Innenstadt. Das Wetter und die WM machen es möglich, public viewing in der Fußgängerzone. Wir stärken uns im „Schnokeloch“ mit Hausmannskost wie dem „Dibbelabbes“….




Donnerstag, 16. Juli: Der kleine Rundgang vor der Abfahrt nach Reims bringt durchaus positive Erkenntnisse. Neben dem Stellplatz befindet sich das Calypso-Bad und auf der anderen Seite der deutsch-französische Garten. Gute Gelegenheiten die eigenen sanitären Einrichtungen zu schonen.
Für Reims haben wir uns über das Internet den kostenlosen Stellplatz am „Stade Reims“ ausgesucht. Grundsätzlich eine gute Wahl, die zehn Plätze liegen vor der Sonne geschützt unter Bäumen, allerdings mit lautstarker Umgebung. Egal! Wir haben es nicht weit in die Altstadt, werfen bereits hier einen ersten Blick auf Notre Dame. Das ist wohl die kleine Schwester…. Im Paradies für Früchte gibt es zur Belohnung einen tollen Eisbecher mit Cappuccino.





Freitag, 17. Juli: Die Nacht ist dann nicht der Rede wert. Wir beeilen uns Reims noch vor der Rush hour zu verlassen und frühstücken auf dem Weg nach Paris. Die Fahrt ist sehr angenehm und der „Check In“ beim Camping de Paris genauso. Nach dem Einrichten ist allerdings ausruhen angesagt. Auch das Abendessen vor Pompui fällt aus. Wir gönnen wir uns einen Veggie – Burger im Restaurant des Platzes.




Samstag, 18. Juli: Der Campingplatz bietet einen Shuttle Service zur Metro Station „Porte Maillot“. Von hier kann man über die Linie 1 fast alle Sehenswürdigkeiten erreichen. Da wir den Arc deTriomphe mit bloßem Auge sehen können fangen wir mit einem Spaziergang an.




Das Bauwerk steht mitten in einem riesigen Kreisverkehr und der Tunnel ist die sicherste Art dem Strassenverkehr zu entkommen. Die Möglichkeit auf die „Dachterrasse“ zu klettern lassen wir wegen starkem Besucherandrang ungenutzt.




Sobald wir den Kreisverkehr zur anderen Seite überqueren sind wir auch schon in der Champs Elysées. Hier hat sich „Louis Vuitton“ ganz schön breit gemacht. Der riesige Reisekoffer ist noch in Arbeit stellt aber schon einen krassen Blickfang dar. Vor einigen sehenswerten Schaufenstern warten Kunden auf Einlass in den Tempel.




Ein ähnliches Phänomen kann man weiter unten vorm Nike Store beobachten. Keine Ahnung was die Menschen hierher getrieben hat. Bei Renault geht es viel gelassener zu und die Ausstellungstücke sind irgendwie fotogener. Die Tour de france ist in vollem Gange und das merkt man auch hier auf der Prachtmeile. Die Absperrgitter sind bereitgestellt und die Tribünen werden gerade für die Überreichung des gelben Trikot vorbereitet.




Weiter geht es zum Place de la Concorde, zur Seine und von dort zum Eiffelturm. Auf dem Weg durch die engen Gassen erinnert der Metallkoloss irgendwie an Szenen aus dem Film „Krieg der Welten“





Direkt an den Turm zieht es uns nicht. Die Idee haben viele andere. Die wollen natürlich auch hoch hinaus und das ist wirklich nicht unser Begehr…. Uns genügt es alles aus sicherer Entfernung zu beobachten. Noch ein Selfie unterm Turm bevor wir durch das Gelände der Weltausstellung wieder in Richtung Porte Maillot spazieren.




Sonntag, 19. Juli: Heute wird der Schongang eingelegt. Mit dem Shuttle Bus zur Metro und dort empfängt uns eine nette Mitarbeiterin um uns die Vorzüge der aufladbaren Metro-Card zu erklären. Natürlich hat sie überzeugt und kurz drauf gehören uns zwei für den Tag aufgeladene Metro-Cards. Mit der Linie 1 geht es direkt zur Haltestelle Louvre. Dann ein petit déjeuneur im Café Palais Royal.Von hier kann man den Eingang und dahinter die Pyramide des Louvre sehen.




Nach dem Frühstück gehen wir hinein. Die Pyramide lässt uns zwei Stockwerke nach unten auf die Ticket-Schalter blicken, aber das Foto wurde mir vom Wachdienst verwehrt. Auch hier bleiben wir draußen und nehmen uns vor in der Nachsaison mal drei Tage für den Besuch einzuplanen. Im angrenzenden Garten, dem Jardin des Tuileries, lassen wir die Vergnügungsstätte links liegen und bestaunen dafür den „schwebenden Fesselballon“. Danach geht es hinten raus und weiter zur Seine.





Dort steigen wir in den Batobus, eigentlich ein Hop on – Hop off Schiff mit dem wir zum nächsten Anlieger „Notre Dame“ schippern. Auch hier wieder viel zu viele Leute und es bleibt bei unserer Entscheidung doch besser mal eine Nachsaison für Museums- Besichtigungstouren zu nutzen. Dann also wieder Hop on.








Vom Schiff sehen wir schon unser nächstes Ziel. Der ehemalige Fernbahnhof Gare d´Orsay ist jetzt ein Museum und ist direkt über den Bootsanleger Musée d´Orsay erreichbar. Oh Wunder der Andrang an der Kasse ist überschaubar. Eigentlich hätte uns da was auffallen müssen, denn das Museum schließt um 18:00. Die erste Übersichtsaufnahme entsteht so gegen 17:15 Uhr und kurz nachdem ich die alte Bahnhofsuhr fotografiert habe hören wir die Aufforderung in englisch doch bitte das Museum zu verlassen….




Dann eben nochmal zurück aufs Schiff und wir finden einen Anlieger der ganz in der Nähe einer Metrostation liegt. Nochmal umsteigen auf die Linie 1 und dann mit dem Shuttle wieder zum Campingplatz. Heute abend gibt es Pizza vom Food – Truck, einem Airstream Wohnwagen.
Montag, 20. Juli: Wir starten mit einem Frühstück im Camping Café und schauen nochmal auf den Stadtplan: Beim Treffen im oberen Leintal haben wir eifrig Vorschläge gesammelt und den Notizzettel auch brav abgearbeitet. Na gut, das hat leider aus Zeitgründen nicht ganz hingehauen. Am letzten Tag in Paris sollen zwei weitere Notizen gestrichen werden:

Montmatre und Sacré Coeur
und wenn es gut läuft auf dem Weg zur Metro noch ein Abstecher zum
Moulin Rouge
Heute steigen wir sogar um, denn wir wollen zur Haltestelle „Abesses“ am so genannten Fuß des Montmatre. Ein kurzer Blick in die „église saint jean de montmartre“. Hier können wir den ersten Sakralbau aus Stahlbeton bestaunen, heißt es. Das „Künstlerviertel“ ist von da an an jeder Hausecke erkennbar.




Das steigert sich von Höhenmeter zu Höhenmeter. Dicht gedrängt sitzen hier Bastler und Zeichner, wirkliche Künstler bereit um Porträts anzufertigen. Auch Karikaturen oder sogar ganze Familien lassen sich hier auf Leinwänden abbilden. Eine Besonderheit ist leider zur Zeit besonders behütet. Die Mur de je t´aime wird renoviert. Die Kacheln haben sich teilweise gelöst und müssen gestützt werden.




Je näher wir Sacre Coeur kommen desto dichter wird der Besucherstrom und verengt die bereits schmalen Gassen. Sacre Coeur selbst bietet einen tollen Blick auf Paris. Das wissen einige hundert Andere auch. Die stehen hier doch tatsächlich im Halbkreis Schlange um in die Basilika zu gelangen. Der Weg nach unten führt über die große Treppe in weitere enge Gassen und dort gibt es einen sehr schmackhaften Crêpe „Tutti Frutti“…








Unterhalb des Montmatre finden wir auch das „Rotlichtviertel“. Das Moulin Rouge ist aus unserer Sicht der einzige Lichtblick in der etwas düsteren Gegend. Dann schlendern wir einfach mal in Richtung der nächsten Metro-Station. Es geht vorbei an der Kirche Saint-Eustache bis zum Restaurant „proche de la bourse du commerce“. Dort findet eine Premiere statt! Wir bekommen eine „Tarte Tatin“ zum Kaffee serviert. Unbedingt probieren!!! Von der ehemaligen Börse ist es dann nicht mehr weit bis zur Metro. Von hier bringt uns die Linie 1 wie gewohnt zum Shuttle Bus.




Damit ist Sightseeing Paris abgeschlossen. Der nächste Halt ist bereits reserviert. Es geht direkt an die Küste der Normandie zum Campingplatz „La ferme du bord de mer“
Dienstag, 21. Juli: Wie gewohnt machen wir uns ohne Frühstück auf den Weg nach Gatteville-le-Phare. Nach der Ankunft passiert nicht mehr viel. Wir richten uns eine und freuen uns darauf die Füße hoch zu legen. Die drei Wandertage in Paris machen sich bereits bemerkbar. Für die drei Tage hier oben ist wirklich ausruhen angesagt. Auf den Fahrrädern merken wir bereits bei den kleinsten Anstiegen wie sehr uns Paris in die Knochen gefahren ist. Aber es reicht um den Leuchtturm und die nächste Stadt anzufahren:








Freitag, 24.Juli: Gut erholt geht es wieder los. Geplant ist eine gemütliche Fahrt „über die Dörfer“ bis zum Mont St. Michel. Deswegen der Abstecher zur Küste und dann der Zwischenstopp in Cherbourg zum frühstücken.








Die Fahrt dauert länger und schlaucht mehr als gedacht. Kurzerhand wird aus dem Zwischenstopp in Granville eine Übernachtung auf dem Wohnmobil-Stellplatz der Stadt. Für heute noch ein kleiner Abendspaziergang in der „Oberstadt“.




Samstag, 25. Juli: Nach dem Aufstehen scheinen die Blicke getrübt, aber der Gang zum Hafen bringt es ans Licht bei Ebbe stecken die Boote im Schlick fest…








Nach dem Frühstück in der „Unterstadt“ treibt uns die Neugier auf der anderen Seite nach oben zum Geburtshaus von „Christian Dior“. Der „Jardin Christian Dior“ überrascht mit einem spektakulären Ausblick.




Dann noch ein Mittagssnack und ein Blick in die Camping-Car-Park-App. Es werden freie Stellplätze in der Nähe des Mont St. Michel gemeldet. Schnell das Navi einstellen und ab geht die Post.
Heute geben wir uns noch mit dem Blick aus der Ferne zufrieden, denn der Hunger treibt uns in den Ort.




Sonntag, 26. Juli: Heute wollen wir alles hautnah erleben und radeln nach dem Frühstück los. Aus Vorsicht werden die Räder etwa drei Kilometer vorm Eingang angekettet. Dadurch sind natürlich jede Menge Bilder aus verschiedenen Entfernungen entstanden. Ich habe nur je eines vom Hin- und Rückweg ausgesucht. Dazwischen ist das spektakuläre Watt – Rettungsfahrzeug, der Blick auf unseren Fußweg von oben, in die Kirche, aufs Watt, auf dem Rückweg ins Gewölbe und in eine der engen Gassen.








Abendessen im „La Galette“ auch hier wieder ein Fehler in der Kommunikation. Google übersetzt Galette als Pfannkuchen. Wir bestellen und denken dabei an ein Gericht mit Kartoffelpfannkuchen. Denkste! Das sind dünne Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, also die deftige Variante eines Crepe. Vollkommen egal weil es sehr gut schmeckt… Das war auf jeden Fall nicht die letzte Galette! Nach zwei Übernachtungen geht es morgen weiter an die Westküste.
Montag, 27. Juli: Wir nehmen den direkten Weg. St. Malo und Brest stehen zwar auf dem Tourplan aber der Reiseführer aus dem Jahre 2012 sagt Brest soll nicht wirklich sehenswert sein. Somit lassen wir auch St. Malo links liegen und fahren quer rüber nach Crozon. Elli hat uns mit Glück eine Übernachtung beim Camping „La Plage de Goulien“ reservieren können.
Der Strand unweit des Platzes ist ne Wucht. Offensichtlich ist die Bucht eine beliebte Surferecke. Das setzt sich auch auf dem Campingplatz fort. Man hat echt das Gefühl mitten in eine „Surfer Community“ gestapft zu sein. Eigentlich toll, aber nicht unsere Sache. Inzwischen haben wir dazu gelernt, legen am Tag vor der Weiterreise das nächste Ziel fest und versuchen dementsprechend einen Stellplatz zu buchen. Morgen geht es nach Rennes.




Dienstag, 28. Juli: Zum Frühstück biegen wir ab. Es geht eine Weile an einem Fluß entlang und wir finden tatsächlich einen Weg ans Ufer. Die Radfahrer schauen etwas verdutzt bzw. verärgert denn wir stehen auf dem Radweg.




Danach ist mal wieder billiger tanken angesagt und wenn wir schon mal am Supermarkt sind füllen wir auch den Kühlschrank auf. Der Campingplatz „Camping des Gayeulles“ liegt ausserhalb allerdings gut angebunden mitten im Freizeitgebiet der Stadt. Der Platz ist sehr modern und irgendwie anders eingerichtet. Vorm Abendessen am Food Truck noch ein Rundgang zu den etwas speziell hergerichteten Bungalows und dann probieren wir den „Galotte Bretonne„. Auf den deftigen Crepe wird eine Scheibe gekochter Schinken und darauf ein Spiegelei geschichtet. Dann wird gefaltet und aus dem Kreis wird (fast) ein Quadrat. Wie sagt man so schön: Quadratisch, praktisch,gut!




Mittwoch, 29. Juli: Auf zur Stadtbesichtigung. Es geht hier sehr entspannt zu. Die Deko über der Einkaufsstrasse bewirkt ein richtig gutes Licht und die Abordnung der Feuerwehr eine richtig tolle Stimmung beim Hochzeitspaar. Die Fachwerkhäuser sind eine Klasse für sich.








Donnerstag, 30. Juli: Unser heutiges Ziel ist Orleans. Dort haben wir uns wieder bei einem Campingplatz angemeldet. Doch zunächst ein Abstecher ins Industriegebiet von Rennes. Unsere gläserne Kaffeekanne hat den zweiten Sturz aus dem Kaffeefach nicht überstanden und übers Internet haben wir erfahren, dass es hier einen Camping-Berger Shop gibt. Aus der Glaskanne wird dann einfach ein Filteraufsatz für die Warmhaltekanne. Wie immer wenn wir bei Berger sind kommt noch mehr dazu. Heute gönnen wir uns neue Auflagen für die Klappstühle. Ganz in der Nähe entdecken wir eine Bäckerei und sind begeistert vom Angebot. Jeder hat ein Käsebaguette und zwei Tassen Kaffee. Die beiden Stopps haben doch viel Zeit gekostet und daher entfällt der Abstecher nach Le Mans. Nur eine kurze Biopause an einer Raststätte bevor wir in Chevy bei Orleans einfahren.




Wir werden sehr freundlich empfangen und sind begeistert von unserem französischen Gastgeber, denn der spricht ein gutes Englisch mit nettem französischem Akzent. Klingt auf jeden Fall besser als mein Englisch mit deutschem Akzent… Der Platz mit seiner Lage an der Loire begeistert und wir checken zunächst für eine Nacht aber mit Option auf eine Verlängerung ein. Nach dem einrichten ein Spaziergang an der Loire entlang. Der Hund tut nix, der will nur spielen. Ich bin aber froh als er vom „Chef“ gerufen wird….




Freitag, 31. Juli: Das Bäckermobil klingelt und wir versorgen uns mit Backwaren fürs Frühstück. Der Abendspaziergang und die herrlich ruhige Nacht haben uns überzeugt, wir verlängern. Die Räder sind bestückt und bereit für die Tour nach Orleans. Entlang des „Canal d‘ Orléans“ führt uns der Radweg zur Innenstadt. Vorbei am schmalen Bauwerk öffnet sich der Blick auf das besonders dicke Gebäude die Kathedrale des Heiligen Kreuzes.




Okay Notre Dame in Paris ist wohl noch ein wenig beeindruckender, aber hier ist keine Absperrung, keine Besucherschlange und wir kommen ohne Wartezeit ins Innere der Kirche.




Kommt man aus der Kathedrale heraus zeigen die verschiedenen Banner den Weg zur Innenstadt. Noch ein Blick zurück und dann beginnt die Suche nach der Jungfrau…




Auf dem Rückweg noch eine Panorama -Aufnahme des Kanals.

Samstag, 01. August: Wieder eine Planänderung! Kein Bock auf eine weitere Stadtbesichtigung. Daher fällt der Abstecher nach Dijon aus. Die Gegend um Freiburg ist als letzte Station der Sommertour eingeplant. Ins Navi haben wir einfach mal den Tittisee als Ziel eingegeben. Den ersten Supermarkt auf der Strecke fahren wir zum tanken und frühstücken an. Tanken läuft aber der Bäcker im Markt ist wohl ausgezogen und das angegliederte Restaurant öffnet erst zum Mittag. Dann frühstücken wir eben an der nächsten Raststätte…. Dann ein längerer Stopp zum Flanieren und Mittagessen in Vesoul. Dabei springt das eine oder andere Mitbringsel heraus, aber kein Mittagessen. Die Restaurants unserer Wahl machen Mittagspause und stehen erst wieder um 16:00 Uhr zur Verfügung…. Dann eben wieder zu Carrefour. Gegessen wird zuhause. Pompui muss nur in den Schatten umgeparkt werden.




Mit vollem Bauch geht es wieder auf die Straße und wir fahren bis es nicht mehr geht. Unterwegs hat Elli Kontakt mit einem Campingplatz am Tittisee. Der bietet uns die Möglichkeit morgen zwischen 09:00 und 11:00 Uhr anzufahren. Die Fahrt geht dann noch bis Fessenheim. Dort bietet Camping-Car-Park noch freie Stellplätze an. Die Anlage ist wirklich empfehlenswert ich vergebe 5 von 5 Punkte dafür. Von Fessenheim sind es morgen nur etwa 70 Kilometer, also knapp eine Stunde Fahrt.
Sonntag, 02. August bis Mittwoch, 05. August: Wie vorgenommen stehen wir gegen halb zehn an der Rezeption des „Naturcamping Weiherhof“ Man drückt uns den Lageplan in die Hand und sagt nur: „Schaut euch um“. Wir sind nicht die einzigen auf der Suche haben aber Glück mit zwei Karlsruher Damen die gerade ihr Zelt einpacken. Der Tausch funktioniert und wir haben einen tollen Platz am Seeufer.




Den Tag beginnen wir mit einer Runde im See, dem Brötcheneinkauf im Kiosk und dann dem gemütlichen Frühstück ohne Zeitdruck. Am ersten Tag genügt die Radtour nach Tittisee – Neustadt. Unterm Riesenrad gibt es nach über drei Wochen endlich wieder ein Gedeck. Spaghetti-Eis kennt man in Frankreich nicht…
Die zweite Tour finden wir in Komoot unter der Bezeichnung „Bähnle Radtour“. Die Strecke ist nicht ohne und wir sind froh am Ende wieder in Tittisee-Neustadt zu landen. Zur Belohnug haben wir uns auf jeden Fall noch ein Eis verdient. Für den Abend ist Gewitter angekündigt weshalb wir dann noch vor der Dusche die ersten Auf- bzw. Einräumarbeiten erledigen. Nach der Dusche ist der Regenbogen auf der Neustädter – Seite das letzte Zeichen des über uns hinweg gezogenen Regens übrig.




Mittwoch, 05. August: Reisetag, letzter Urlaubstag! Kurz nach acht laufen die ersten Platzsuchenden schon die Stellplätze ab. Auch bei uns bleibt eine Frau stehen und sagt: „Ich habe gehört sie reisen heute ab“. Sie musste nicht lange warten, nur noch die Teppiche einräumen und wir sind weg….
Wir fahren auf der B31 bis Donaueschingen und von dort auf der Autobahn bis Stuttgart. Alles völlig ereignislos wenn ich an den Blitzer auf der B14 gedacht hätte. Ich hatte so ungefähr 50 km/h auf dem Tacho und das sind zehn zuviel.
Schaun mer mal!

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