Unser Schneckenhaus

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Pössl Roadcamp 2016


Ostern in Italien vom 23. bis 28. März

Wir fahren Mittwoch nach der Arbeit los und kommen bis kurz vor Augsburg. Beim dritten Versuch finden wir am Rasthof Edenbergen einen geeigneten Übernachtungsplatz. In der Tiefschlafphase träume ich gerade von einem Weltraumgefecht des Kampfstern Galaktica. Es geht ziemlich heiß her, bis ich durch einen heftigen Seitenhieb von Elli wach werde und bemerke, dass der Lärm quasi direkt neben meinem Ohr von der Hecktüre seinen Ursprung hat… Schnell die Trainingshose an und raus aus dem Schneckenhaus! Mit einem Blick erfasse ich die Situation und spurte barfuß und oben ohne zur Fahrertür des LKW der gerade den Vorwärtsgang eingelegt hat. Der Fahrer ist noch mehr erschrocken als ich. Bei dem trommelt auch nicht alle Tage ein Halbnackter mir wildem Blick an die Tür. Völlig verschüchtert macht er die Tür auf. Ich zieh ihn aus dem Führerhaus und nach hinten um ihm das Ergebnis seines Rangierversuches zu zeigen. Das Heck des LKW hat sich offensichtlich beim Rückwärts fahren an den Fahrrädern verfangen und dabei das komplette Trägersystem abgerissen. Die Räder stehen wie „fahrbereit“ auf den Trägerschienen. Während ich ein paar Fotos zur Dokumentation mache verhandelt Elli mit dem italienischen Trucker. Mit Fotos vom Versicherungsschein, der Frachtpapiere, dem Fahrzeugschein sowie von Pass und Führerschein des Fahrers fühlen wir uns für spätere Verhandlungen mit der Versicherung gewappnet. Der Trucker setzt seine Fahrt fort und wir kuscheln wieder unter die Decke. Sobald es hell wird ist die Nacht vorbei und die Aufräumarbeit beginnt. Die Räder hatten wir im Doppelpack neben den Pössl ins Gras gelegt, damit nicht noch jemand dran hängen bleibt. Die Halterungen und Querstreben haben den 380 PS des LKW nicht standgehalten und sind aus den Befestigungen gesprengt worden. Der Heckträger ist dadurch komplett nutzlos und wird in seine Einzelteile zerlegt im und am Mülleimer deponiert. Was wird jetzt mit den Rädern? Elli ruft zum Frühstück. Der Kaffee beruhigt die Nerven und ordnet die Gedanken. Für die Weiterfahrt nutzen wir die Picknickdecke als Unterlage und legen die zerlegten Räder aufs Bett. Die Fahrt kann weitergehen und Italien empfängt uns mit tollem Wetter und herrlichem Panorama.



Nach dem Einrichten am Campingplatz Fusina Venezia schauen wir uns die Schäden nochmal genauer an. Mit ein wenig Abstand sieht man eigentlich nicht viel. Der fehlende Heckträger lässt sogar den Blick auf unser „Kunstwerk“ frei. Für die Hecktür ist es nochmal glimpflich abgegangen. Im Nachhinein ist es gut gewesen dass sich das Unterteil des Trägers von den Streben und Halterungen gelöst hat. Dadurch ist die Hecktür nur leicht verbogen, das lässt sich mit dem Bordwerkzeug einigermaßen beheben.

Vom Campingplatz laufen wir nur ein paar Meter bis zur Anlegestelle der Fähre nach Venedig. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten haben wir an der Rezeption erfahren. Für heute genügt der Blick rüber als Vorbereitung für die morgige Besichtigungstour. Es wird schnell kühl, sodass wir uns schnell wieder ins Schneckenhaus zurückziehen. Abendessen vorm WoMo ist gestrichen. Nach dem Frühstück gehen wir zur Fähre und kaufen ein 24 Stunden all inclusive Ticket. Damit können wir alle Wassertaxis und Fähren nutzen. Wir wollen nämlich auch die vor Venedig liegenden Inseln anschauen. Guter Plan in der Theorie. Praktisch gesehen schaffen wir nur Murano die Insel der Glasbläser und bunten Häuser. Aufgrund einiger Umwege, wen wunderts wenn wir unterwegs sind, wird es wirklich eng die letzte Fähre nach Fusina zu erreichen. Die Rückfahrt im Dunkeln ist ein besonderes Schauspiel…. 



Am Tag der Abfahrt ist es ähnlich wie am Tag der Ankunft. Schönes Wetter, wie gemacht für ein Frühstück vorm Schneckenhaus. Die zerrupften Fahrräder lehnen noch unberührt am Baum und verschwinden wieder mit Picknickdecke unterlegt auf dem Bett. Auch das Panorama während der Heimfahrt ist vergleichbar. Auf der Rückfahrt übernachten wir beim Autobahnrestaurant „Rosenbauer“ in Pettnau um morgens frisch und munter in Stuttgart anzukommen.




Bodensee vom 29. April bis 02. Mai



In diesem Jahr muss die Hochzeitstagtour nach Bremen ausfallen. Die Arbeit ruft. Es ist uns aber gelungen wenigstens den wichtigen Tag frei zu bekommen. Der Campingplatz Iriswiese ist uns seit der Kur ans Herz gewachsen. Nach dem Frühstück ist der Ausflug nach Schaffhausen zum Rheinfall geplant. Zeitlich gesehen hätten wir auch von Stuttgart aus anfahren können. Die Strecke über Land führt schön am See entlang aber das wissen andere auch. Über zwei Stunden stauen wir uns bis zum Parkplatz am Wasserfall. Aber dieses Naturereignis macht den Zorn bei der Anfahrt vergessen. Kleiner Abstecher nach Schaffhausen und dann zurück zum Campingplatz. Den Abend verbringen wir im Schneckenhaus, denn es regnet in Strömen. Das geplante Essen zum Hochzeitstag fällt ins Wasser.   





Bad Ems vom 14. bis 18. Juli



Keine große Planung, einfach nur mal raus, das Schneckenhaus muss bewegt werden. Das Wetter zeigt sich über die ganze Zeit von der guten Seite. Es ist nicht viel los um uns rum. Lediglich eine Entenfamilie verirrt sich hin und wieder an unseren Stellplatz. Wir sind hier um die neuen Räder zu testen. Klappräder mit Tragetasche, die während der Fahrt in den Taschen verstaut und auf dem Bett abgelegt werden. Nach der krassen Erfahrung bei der Ostertour, dem Crash mit dem LKW, wird an die Hecktür kein Fahrradträger montiert. Generalprobe für unsere Sommertour im August. Eine kleine Radtour zur Eingewöhnung mit den kleinen Klapprädern ansonsten ist „chillen“ angesagt.



Ach ja…. Test bestanden! Wir nehmen die Räder mit nach Kroatien. 




Kroatien – Rundreise vom 22. Juli bis 12. August



Elli macht Freitag früher Feierabend damit wir dem obligatorischen Stuttgarter Stau entgehen können. Klappt ganz gut und wir kommen gut voran. Bis zum Karawankentunnel ist eine Übernachtung eingeplant. Der Samstag fängt ziemlich zäh an. Stau an den Mautstellen, eine Stunde Wartezeit vorm Tunnel und dann noch in Slowenien wegen einer Baustelle. Die dringend benötigte Entspannung holen wir uns in Bled. Der Halt Ist nicht unbedingt geplant, aber der Hunger treibt uns hin. Unverhofft kommt oft nennt man das wohl. Wir sind begeistert vom Bleder See und dem Snack „Kremsnita“ zum Cappucino. Frisch gestärkt geht es dann weiter zum Ljublijana Resort. Dort bleiben wir für zwei Nächte. Einen Tag gönnen wir uns um die Stadt anzuschauen. 



Wir haben uns beim Reiseführer „Kroatien“ eine Tour ausgesucht. Nach Bled und Ljubljana steht Piran auf dem Plan. Auf dem Weg schauen wir uns die Attraktionen „Postojinska Jama“ und „Predjamski Grad“. In Postojinska ist der Eingang zu einer Grotte und einen unterirdischen Labyrinth. Wir verzichten auf die Besichtigung. Nur mit T-Shirt und kurzen Hosen bekleidet passt nicht zu einer unter Tage Besichtigung. In der Warteschlange für die Führung stehen nur Personen mit Fleecejacken rum. Nächster Halt ist dann das Schloss Predjamski Grad. Das Gebäude ist auf und in den Fels gebaut. Hier ist die sommerliche Kleidung kein Hindernis und wir schauen uns das Schloss auch von innen an.



Der sensationelle Blick am Ortseingang von Piran ist uns ein Halt auf dem Gehweg wert. Es gelingt tatsächlich ein Treffen mit Freunden aus Stuttgart auf dem Campingplatz bei Pula. Hier ist ausruhen angesagt. Kleinere Spaziergänge und Radtouren, dazu viel Spaß zusammen mit den Stuttgartern. Weiter geht es zur Insel KRK. In Rijeka werden zunächst die Vorräte aufgefüllt. Dazu parken wir auf dem Dach eines riesigen Einkaufszentrums mit toller Fernsicht. Der Weg hinaus aus der Stadt geht bergauf und eröffnet uns einige sehenswerte Weitblicke. Die Brücke nach KRK überqueren wir mit mulmigem Gefühl. Es wird immer wieder auf die Gefahren der heftigen Bora Winde hingewiesen, aber wir haben Glück. Der Seitenwind ist zwar etwas heftiger, aber nicht gefährlich. Allerdings ist die Einfahrt zur Brücke beschrankt um bei entsprechender Windstärke die Fahrzeuge erst gar nicht der Gefahr des Bora auszusetzen. Offensichtlich haben wir einen guten Tag erwischt. Wir fahren quer über die Insel und finden in der Stadt KRK den Campingplatz Jezevac.



Unsere Fahrraderkundung startet in der Stadt KRK und am nächsten Tag trauen wir uns auf die andere Seite der Bucht nach Punat. Die Radtour wird etwas sportlicher. Zunächst wieder einmal bergauf was uns einen tollen Blick auf KRK ermöglicht. Auf dem Gipfel verlangt es uns nach einer Stärkung und kurzer Orientierung. Von da an können wir erstmal rollen lassen. Pause an der Promenade in Punat. Mit einem guten Eis gestärkt machen wir uns wieder an die anstrengende Rückfahrt.   



Frei nach dem Motto „Nie eine Strecke zweimal fahren“ setzen wir vom Fährhafen Valbiska zur Insel Rab und von dort aufs Festland über. Die Seite von Rab an der wir anlegen sieht recht ansprechend aus. Das ändert sich allerdings auf unserer Fahrt quer über die Insel. Das satte Grün wird weniger, dann braun und ist dann komplett weg. Die Anlegestelle in Misnjak sieht aus wie in Stein gehauen. Auch der Ankunftshafen Jablanac steht mitten in einer Steinwüste. Je weiter wir allerdings die Küstenstraße bergauf fahren und je näher Zadar kommt ändert sich der Anblick und das Grün kommt wieder.  In der Stadt findet sich ein Parkplatz an der Hafenpromenade nicht weit von der historischen Innenstadt. Gegen 20:00 Uhr sind wir wieder auf der Autobahn. Es wird spät, Dubrovnik erreichen wir heute nicht mehr, daher übernachten wir auf einem Rastplatz.



Frühstück in der Picknickecke und ein paar Aufnahmen von der Umgebung dann sind wir wieder auf der Bahn. Die Strecke wird anspruchsvoller. Die Autobahn hört 90 km vor Dubrovnik auf und geht in eine stark befahrene Landstraße über. Wir kommen aus großer Höhe über die Franjo-Tudmann-Brücke nach Dubrovnik. Der Blick auf die Bucht und Hafeneinfahrt ist auch vom fahrenden Auto aus spektakulär. Die parkenden Ozeanriesen lassen eine Vielzahl von Touristen vermuten. Das NAVI führt uns sicher durch die Stadt zum Campingplatz Solitudo. Wie alle anderen Touristen treibt es auch uns sofort zur historischen Stadt. Man rät dazu die Buslinie 6 zu nutzen. Die fährt von „Babin Kug“, der Haltestelle vorm Platz, direkt zur „Old City“ und zurück. Die nächsten Tage nutzen wir den Fußweg vom Hintereingang des Campingplatzes. Bis an den Strand sind es nur wenige Minuten. Dort befindet sich der Beachclub. Eine ziemlich große Anlage entlang der Hafeneinfahrt. Die Schwimmbereiche sind gekennzeichnet damit sich Schwimmer, Boote, Schiffe und Ozeanriesen nicht in die Quere kommen. Von hier sind es nochmals ca. 30 Minuten bis zum Hafen und der Innenstadt. Im Gegensatz zum Straßenverkehr ist der Fußweg ungleich entspannter und ungefährlicher. Deshalb bleiben die Räder weitgehend unbenutzt.



Die Nacht vor der Weiterfahrt gibt uns schon einen Vorgeschmack auf die im Reiseführer beschriebenen Bora-Winde. Bereits am Nachmittag rollen wir die Markise ein. Da es die SAT-Schüssel auch nicht mehr auf den Beinen hält kommt die in den Kofferraum. Die grobe Richtung heißt Zagreb mit Stopp an den Plitvicer Seen. Wir fahren auf der Autobahn über die Hochebene. Gerade auf den Brücken bekommen wir den Bora-Wind deutlich zu spüren. Es ist schwer das Schneckenhaus in der Spur zu halten. Die Tunnel bieten eine kleine Erholung von der doch ziemlich verkrampften Fahrweise. Ganz schlimm erwischt es aber die Motorradfahrer. Eine Maschine hat uns überholt und wurde knapp vor unserer Stoßstange vom Seitenwind erfasst und nach rechts auf den Seitenstreifen gedrückt. Kurz vor der etwas niedrig geratenen Schutzmauer bekommt der Fahrer die Maschine wieder in den Griff. Der wäre vermutlich über das „Mäuerchen“ geblasen worden. Ab diesem Zeitpunkt fahren alle tief gebückt mit dem Kopf auf dem Tank um dem Wind so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten. Für uns ist dieses Ereignis aber auch der strenge Hinweis unbedingt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40km/h einzuhalten. Auch die Sperrung der rechten Spur macht jetzt erheblich mehr Sinn. Die Raststätte nach den Brücken ist stark frequentiert. Davor stehen viele in Leder gekleidete Raucher. Es hat tatsächlich jeder diese Rast nötig um die Nerven zu beruhigen. Der Standort der Raststätte ist wohl mit Bedacht gewählt.



An den Seen läuft alles ohne Probleme. Wir sind dann doch schon in der entspannten Nachsaison. Uns genügt der Rundgang um einen der Seen. Wir wollen heute noch ein paar Kilometer näher an Zagreb kommen. Nach diesem ausgiebigen Spaziergang fahren wir weiter und kommen leider vor Karlovac in einen überlangen Stau. Das dauert! Wir schaffen es nicht nach Zagreb sondern übernachten mal wieder auf einem Rastplatz.

Der Campingplatz in Zagreb liegt neben einem Motel. Klingt komisch ist aber so. Von der Autobahnabfahrt zweimal abbiegen und wir sind da. Der Check Inn wird dann auch von der Rezeption des Motels abgearbeitet. Der Nachsaison sei Dank wir haben freie Platzwahl. In der Nachbarschaft entdecken wir einige Fahrzeuge die uns bereits an Ostern in Italien aufgefallen sind. Auch hier hat man wieder einige gute Tipps für uns parat. So wird geraten für die Fahrt nach Zagreb den Bus zu nutzen. Die Bushaltestelle ist allerdings einen kleinen Spaziergang vom Motel entfernt. 



Während der Fahrt nach Wien wird das Wetter immer schlechter. Die Campingmöbel und die Markise bleiben da wo sie sind. Bevor wir irgendwie aktiv werden müssen wir auf warme Kleidung umstellen. Zwei Übernachtungen sind eingeplant. Auch hier hat die Rezeption einen guten Tipp. Das 24 Stunden Ticket reicht für einen schnellen Nachmittagsgang zum Hundertwasserhaus und den ausgiebigen Rundgang am nächsten Tag. In der Innenstadt sind wir natürlich geplättet von den tollen alten Bauwerken aus der Kaiserzeit, aber auch die modernen Bauwerke haben ihren Reiz. Das schwimmende Schwimmbad im Donaukanal ist ein echter Hingucker. Nach der Hofreitschule kommen wir in den Park und wundern uns über die vielen umherlaufenden und die Bänke bevölkernden Leute die alle gebannt auf ihre Handys starren. Kurzes überlegen dann kommt die Erleuchtung…. Das Pokemon-Fieber hat auch Wien erreicht. Wir haben schon einige lustige Schilderung der Auswirkungen dieser Spielsucht gehört, aber diese „Erscheinung“ war krass, richtig beängstigend. 

Die Heimfahrt beginnt auch heute wieder einmal mit leerem Magen. Das Frühstück am Reisetag soll wie bisher praktiziert unterwegs beim ersten Tanken eingenommen werden. Rosenberger ist uns schon von unseren Italienfahrten bekannt. Der hat hier in Steinhäusl eine Nobelraststätte „Landzeit“ hingestellt. Nicht ganz billig, aber auf jeden Fall sein Geld wert. Am späten Nachmittag werden wir vom Ballon aus in der Stuttgarter Gegend begrüßt. Die komplette Strecke in Google Maps nachempfunden gibt die Kilometerleistung ziemlich genau wieder.





Ingolstadt vom 30. September bis 02.10.2016



Die schönste Nebensache der Welt? Richtig: Fußball!

Ein Stadionbesuch soll es werden. Für uns passt das Bundesligaspiel FC Ingolstadt gegen 1899 Hoffenheim am besten. Über das Internet suchen wir uns den AZUR Campingplatz Auwaldsee aus. Die gemütliche Fahrt am Freitag Nachmittag nach Ingolstadt endet in der Erkenntnis einen wirklich guten Platz ausgewählt zu haben. Direkt am See gelegen gelangt man durch ein Gartentor auf den Rundwanderweg. Kurzes Einrichten des Platzes gefolgt von einem kleinen Spaziergang um den See. Der Hausstand steht draußen. Die Räder sind ausgepackt und entfaltet. Die neueste Errungenschaft steht im Vordergrund. Das SAT-Ei von MaxView. Die langwierige Feinjustierung an der alten  SAT-Schüssel und deren Windempfindlichkeit hat enorm genervt. Das Ei stellen wir hin und drücken auf die Fernbedienung. Kurze Zeit später lachen uns die Mainzelmännchen entgegen…  

Der Samstag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück und einer Shopping Tour auf den Rädern. Wir wollen auch unseren Fußweg zum Stadion abfahren. Gute Idee. Wäre aber nicht nötig gewesen. Denn der Spaziergang zum Stadion ist ein Erlebnis für sich. Es scheint dass alle Fans der Heimmannschaft zu Fuß unterwegs sind. Die Anzahl der Fußgänger erhöht sich an jeder Straßenecke. Wir stehen in der Kurve der Ingolstädter hinterm Tor und sind sehr zufrieden mit diesem Standort. Die Hoffenheimer Mannschaft wärmt sich unter unseren Blicken auf. Sehr interessant mit welchen Übungen sich der Torwart, Oliver Baumann, auf das Spiel vorbereitet. Da bekommt man vom zusehen schon Muskelkater. Als objektive Zuschauer können wir das Geschehen vorm Tor in beiden Halbzeiten genießen.

Nach dem Abpfiff gehen wir zurück zum Schneckenhaus und kommen gerade rechtzeitig für die Sportschau. Danach bewegen wir uns keinen Meter mehr….. Der Sonntag ist zum Vergessen. Offenbar beweint Ingolstadt die gestrige Niederlage etwas verspätet. Eine Regenpause nutzen wir zu einer Erkundung der Innenstadt. Eigentlich eine schöne Altstadt aber heute in komplett schlechtem Licht. Es lohnt sich nicht wirklich Fotos von der Tristesse zu machen. Das Armeemuseum interessiert uns eigentlich nicht, aber der Zustand und die Anordnung der Kanonen ist einige Aufnahmen wert. Der Entschluss nicht ins Museum zu gehen macht sich bezahlt. Der Regen beginnt zum Glück erst kurz nach unserer Ankunft am Campingplatz, hört auch am Sonntag nicht mehr auf und begleitet uns bis nach Stuttgart.    





Jahresabschluss – Weihnachtsmarkt in Straßbourg



Der Campingplatz Indigo ist mal wieder eine gelungene Wahl, eine richtig gute Adresse. Es sieht alles sehr neu aus. Alleine die Rezeption ist sehenswert. Ein Nachbar hat offensichtlich zwei Stellplätze gemietet. Da kommen wir schon etwas dezenter daher. Die Rezeption ist gut vorbereitet. Das Informationsmaterial über den Fußweg zur und der Fahrt mit der Straßenbahn liegen schon parat. Dieses Angebot nutzen wir natürlich gerne. Aufgrund der vergangenen Terroranschläge sind auch in Strasbourg die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht worden. Davon lassen wir uns sowie etliche andere Besucher nicht abhalten. Wir schlendern zusammen mit der Menschenmenge über das Gelände des Weihnachtsmarktes, die engen Gassen der Innenstadt und um das Münster.  



Eine wirklich kurzes Vergnügen: Freitag Anreise, Samstag Weihnachtsmarkt und Sonntag wieder zurück. Aber: Ein gelungener Jahresabschluss.




Saisonende !




Abkürzungen zu den anderen Touren: …2013 … / …2014… / …2015… / …… / …2017… / …2018…


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