Ostern in Koblenz vom 03. bis 06. April

Wir starten das Camper Jahr am Karfreitag. Unser Ziel ist der Knaus Campingpark. Wir nehmen die Autobahnausfahrt Worms um einige Zeit auf der B9 am Rhein entlang zu fahren. Kaffee und Kuchen gibt es dann in der Gaststätte Rheinperle. Ist wirklich ein Halt wert. Tolle Aussicht auf den Rhein vom Gastraum und auch der Terrasse am Ufer. Wir fahren weiter durch Oppenheim, Nierstein und vor Mainz wieder auf die Autobahn.
Der Campingpark ist leider ausgebucht! Das passiert eben wenn man nicht vorher reserviert. Schade denn die Lage ist spektakulär. An der Mündung der Mosel in den Rhein mit freier Sicht auf das deutsche Eck. Wirklich ungeschickt so ohne Planung in den Osterferien. Das NAVI führt uns zur Alternative dem Campingplatz Gülser Moselbogen dort hat man noch einen Stellplatz. Von hier können wir gut an der Mosel entlang laufen um den gemeinsamen Marathon-Trainingsplan für diese Woche zu erfüllen. Dazu noch ein ausgedehnter Spaziergang zum deutschen Eck. Dort sehen wir den Knaus Campingpark vom anderen Ufer der Mosel. Zur Belohnung gönnen wir uns am Ostersonntag ein abendliches Ostermenü im platzeigenen Moselbogen-Bistro.
Marathon in Salzburg vom 29. April bis 06. Mai
Generalprobe in Salzburg. Sorry an Bremen. Den zweiten Hochzeitstag begehen wir beim Marathon. Anfahrt über Bad Füssing mit einer Übernachtung beim Camping Holmerhof. Wirklich empfehlenswert, da kann man campen und kuren. Der Holmerhof bietet den Campern nicht nur Stellplätze sondern auch Kurbehandlungen im Gebäude der Rezeption. In Salzburg richten wir uns beim Panorama Camping ein. Eine gute Wahl, in Terrassen angeordnet stehen die Wohnmobile quasi in der ersten Reihe. So haben tatsächlich alle den genialen Blick über die Stadt. Die Zeit vor und nach dem Lauf sind wir mit dem Bus, dem Rad oder auch zu Fuß unterwegs. Beim ersten Spaziergang erkunden wir die Stadt und machen ein paar Besorgungen.




Den Bericht zum Salzburgmarathon haben wir ebenfalls auf „unsere sportliche Seite“ ausgelagert. Wir waren aber nach dem Lauf weiter aktiv… Wir sind durch die Sendung „Hangar-7 Talk“ darauf aufmerksam geworden und wollen uns dort unbedingt mal umschauen:
„Der Hangar-7 an der Ostseite des Flughafens Salzburg ist ein multifunktionelles Gebäude, das eine Sammlung historischer Flugzeuge, Helikopter und Formel-1-Rennwagen des Unternehmers Dietrich Mateschitz beherbergt. Das Stahlgerippe trägt durchgängig eine Hülle aus klarem Glas. Das flach, doch etwas schräg liegende Ellipsoid ist am Hangartor schräg angeschnitten und wird am Eingang gegenüber von zwei zylindrischen Türmen durchdrungen“ (Zitat aus Wikipedia).




Einen Tag später versuchen wir die Marathonstrecke mit den Rädern abzufahren. Das schaffen wir auch teilweise, werden aber dann durch das Schloss Hellbrunn stark abgelenkt….




Rundfahrt in der Toskana vom 06. bis 14. Mai
Von Salzburg kommend suchen wir uns einen Platz zur Übernachtung und finden den Lerncamping Moosbauer in Bozen. Stolzer Preis für die Nacht, aber der Platz ist es wirklich wert. Lernen kann man sogar beim Zähne putzen in den Waschräumen. Überall sind Tafeln angebracht. Ähnelt einem Waldlehrpfad. In Florenz mieten wir uns beim Camping Village Firenze ein. Fast so teuer wie Moosbauer, aber nicht ganz so gut. Die Rezeption hat aber alles ausgeglichen, denn der Tipp mit den Bus in die Stadt zu fahren ist ist am nächsten Tag Gold wert.




Mit den Rädern auf italienischen Straßen, das muss nicht sein. Wir haben jetzt die Hände frei für den Fotoapparat, denn Florenz ist sehenswert. Die schönen Bauwerke, die belebte Brücke über den Fluss Amo und die Innenstadt mit prunkvollen Gebäuden, engen Gassen, teurem Eis und riesiger Bushaltestelle.







Am nächsten Tag sind wir schon wieder auf Tour. Eine TV-Dokumentation über den zweifachen Weltmeister im Eis machen hat uns zu einem Abstecher nach San Gimignano animiert. Der Ort ist innerhalb seiner Stadtmauern für Touristenfahrzeuge gesperrt. Es ist ein steiler Anstieg bis wir die Stadtmauern erreichen. Dann machen wir uns auf die Suche nach dem besten Eis der Toskana. Die Eisdiele ist direkt am Marktplatz zu finden, der Chef persönlich steht davor und macht richtig gute Stimmung bei den Besuchern. Nebenbei bemerkt, das Eis ist perfekt.




Weiter geht es nach Pisa. Auch hier gibt es ein Camping Village und dort finden wir einen Stellplatz. Den nächsten Tag erkunden wir zunächst den historischen Teil Pisas innerhalb der Stadtmauern. Auch durch Pisa fließt der Amo und der neue Teil der Stadt hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Florenz, allerdings in kleinerer Ausführung.




Von Pisa aus geht es zur Westküste. Aus dem ASCI – Campingführer suchen wir uns Massa als nächsten Halt aus. Wir entspannen am Strand und radeln ein wenig durch die Gegend. In Massa und Umgebung wird Marmor abgebaut und verarbeitet. Das ist wohl der Grund für die weißen Flecken an den Berghängen.




Auf dem Heimweg machen wir einen Abstecher nach Mailand. Die Stadt nervt zunächst. Laut, dreckig und viel Verkehr. Wir parken in der Vorstadt und kaufen in einer Tankstelle einen Stadtplan und zwei Espresso zur Beruhigung. Mit Hilfe des Plans gelangen wir durch einige dunkle Gassen dann tatsächlich auf den Domplatz und sind geblendet vom Mailänder Dom.




Bei der Heimfahrt übernachten wir auf einem Parkplatz vor dem Kindergarten in Piuro. Dort verschwinden wir am nächsten Tag relativ früh weil wir durch anfahrende Fahrzeuge geweckt werden. Mütter und Väter geben wortreich ihren Nachwuchs in die Obhut der Kindergärtnerin. Wir verkrümeln uns ohne Frühstück und schauen unterwegs nach einem geeigneteren Ort. Den finden wir an einem Flussufer und lassen es uns schmecken. Es geht weiter am Reschensee vorbei nach Stuttgart.




Dänemark vom 21. August bis 16. September
Bevor wir die Fähre nach Rødby nehmen ist ein Zwischenstopp in Scharbeutz eingeplant. Dort finden wir auf dem Campingplatz Seepferdchen noch gerade so einen Stellplatz. Es ist Wochenende und die Hamburger bevölkern den Timmendorfer Strand. Wir nutzen den ersten Tag für Spaziergänge am Strand und eine Radtour durch das etwas noblere Viertel von Scharbeutz. Am nächsten Tag wird die Strecke der Radtour etwas länger. Wir wollen uns Lübeck anschauen. Auf der Strecke liegt Bad Schwartau und dort auch, rein zufällig, der Werksverkauf des ansässigen Konfitüre Herstellers. Zum Glück sind wir mit den Rädern da und müssen uns beim Einkauf stark einschränken. Dann streifen wir durch Lübeck und vergessen die Zeit. Glücklicherweise gibt es einen Regionalzug nach Scharbeutz in dem man Räder mitführen darf. Noch ein paar Besorgungen fürs Frühstück denn morgen geht es weiter nach Puttgarden. Von dort bringt uns die Fähre zur Insel Falster.




Wieder an Land führt uns das NAVI von Rødby nach Marielist und schlägt uns dort den Campingplatz Laksenborg vor. Eine sehr familiäre Anlage, etwas in die Jahre gekommen aber recht günstig und alles da was man benötigt. Der Strand ist nur ca. 100m entfernt. Es geht weiter zur Insel Møn. Die Kreidefelsen haben sich in den letzten Jahren nicht verändert. Das Naturschauspiel ist beeindruckend wie immer. Wir parken am neuen Geo-Center und steigen die Holzstiegen nach unten zum Meer. Die weißen Felsen bieten einen grandiosen Anblick.




Das eigentliche Ziel in Kopenhagen, der „Charlotten Fort Campground“ ist leider ausgebucht. Schade, denn ein paar Nächte inmitten einer alten Festungsanlage wären wirklich interessant gewesen. Dann eben etwas außerhalb im DCU Camping Nærum. Von hier aus kann man entweder mit dem Rad oder Linienbus zur Innenstadt fahren. Wir probieren beides. Der Bus gewinnt! Der Radweg führt hauptsächlich an der Hauptstraße entlang. Da geht es mit dem Bus bequemer, sicherer und stressfrei zur City. Die Schifffahrt durch die Krachten und das Hafengebiet macht Lust auf eine weitere Erkundung zu Fuß. Besonders das Gebiet „Nyhavn“ hat es uns angetan. Die bunten Häuser haben wir sogar als Magnete mit nach Hause genommen. Auf den Besuch im Tivoli müssen wir aus Zeitgründen verzichten. Das passt nicht zum Busfahrplan.




Das nächste Ziel ist Odense auf der Insel Fünen. Von Kopenhagen aus fahren wir zunächst in den Norden. Ganz ohne Absicht finden wir „Fredensborg Palace“. Falsche Abzweigung erwischt und in der Sackgasse, bzw. vor der mit Ketten gesperrten Einfahrt gelandet. Tolles Gebäude das man aber nur von weitem aus dem angrenzenden Park anschauen kann. Der Park ist aber durchaus sehenswert.




Noch etwas nördlicher, in Helsingør, ist es nur noch ein Katzensprung nach Schweden. Mit der Fähre sind es nur 20 Minuten bis nach Helsingborg der schwedischen Hafenstadt gegenüber. Die Fähre wird hauptsächlich von der schwedischen Seite genutzt. In Dänemark ist der Alkohol nämlich erheblich billiger. Außer dem Schloss Kronenburg gibt es hier nicht viel zu sehen. Von den Festungsmauern hat man einen tollen Blick nach Helsingborg, wenn das Wetter stimmt. Wir sind spät dran und überqueren die imposante Brücke nach Fünen am späten Nachmittag. Vorbei an der Stadt Odense geht es weiter nach Aarhus. Das schlechte Wetter begleitet uns daher wird heute auf fotografische Dokumentation verzichtet.




Wir finden den Campingplatz Blommehaven direkt an der Aarhusbucht. Ohne vorherige Planung haben wir wieder einmal direkt ins Schwarze getroffen. Die Erkundung des Strandes und der Stadt führt uns zu einem Museumsdorf, einer Stadt in der Stadt. In „Gammel By“ werden aber nicht nur alte Sachen ausgestellt sondern in diesem Sommer läuft zusätzlich die Sonderausstellung „Aarhus Rocks“. Alles was Dänemark zwischen 1960 und 2014 bewegt hat, Stricken, Mode und Rock’n Roll. Sehr interessant zumal es natürlich komplett in unsere Erinnerungen passt. Am Ausgang des Dorfes erwartet uns ein ganz modernes Gewächshaus. Leider können wir nicht rein da es eine Art Forschungsstation ist und keine Besucher empfängt.





Esbjerg ist die letzte Station unserer Dänemarkrundreise. Direkter Wattzugang, kleine schmucke Innenstadt und ein imposantes Wahrzeichen nämlich das Ensemble „Der Mann am Meer“. Die Herren schauen aufs Meer hinaus. Sie begrüßen die in den Hafen einfahrenden Schiffe und wünschen den Auslaufenden eine gute Fahrt. Die haben wir am nächsten Tag auch. Es geht über Ribe, Flensburg auf dem direkten Weg nach Stuttgart.





Saisonende !
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