Unser Schneckenhaus

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Pössl Roadcamp


Jungfernfahrt vom 31. Oktober bis zum 03. November 2012


Wir fahren nach der Arbeit los. Erstes Ziel ist der Campingausstatter Berger in Stuttgart Weilimdorf. Es fehlt noch einiges an Geschirr und anderem Zubehör für das wir den Rabattgutschein der Firma Winkler einlösen. Es sind zwei Einkaufswagen geworden deren Inhalt  wir einfach mal im Kofferraum unterm Querbett verstauen. Die Wasserzapfstelle vorm Gebäude erinnert uns, dass wir den Frischwassertank füllen müssen. Die Befüll – Aktion verläuft nicht ganz glatt.

Die kleine Story dazu gibt es hier…

Danach können wir endlich auf die Bahn. Denkste! SWR3 sendet die neuesten Staumeldungen. Um Stuttgart rum sind alle Autobahnen verstopft. Teilweise in einer Länge von über 20 km. Dann eben ohne Autobahn. Das NAVI wird entsprechend programmiert und es geht über Land. Wir durchqueren Orte deren Namen für uns fremd klingen. Perouse zum Beispiel ist nur knapp 35 km von Stuttgart weg und das Ortsschild sehen wir zum ersten Mal. Die Fahrt dauert länger als geplant und dann meldet sich auch noch der Hunger. Es ist schwer noch eine offene Gaststätte zu finden. In den kleinen Ortschaften sind die Bürgersteige hochgeklappt. In Bann brennt noch Licht im „Storchennest“. Macht von außen einen guten Eindruck, also nix wie rein. Drinnen dann die Ernüchterung. Wegen der späten Stunde gibt es nur noch die Karte von der heutigen Sonderaktion „Schnitzeltag“. Das uns! Wir haben uns dem weißen Fleisch verschrieben. Rind- und Schweinefleisch steht nicht mehr auf unserem Speiseplan. Na ja was soll ich sagen? Die Schnitzel schmecken gut und… „Wir leben noch“

„Nach satt kommt müd´“ sagt der Volksmund. Das wirkt auch bei uns. Wir finden einen Parkplatz, keine Menschenseele zu sehen. Beim Rangieren sieht man noch etwas entfernt Wasser schimmern. Na egal, das hat Zeit bis morgen, jetzt erstmal gute Nacht. Die wird ziemlich kurz. Ab 06:00 Uhr hören wir Autos anfahren, Türen schlagen und Leute reden. Da könnte eine peinliche Situation entstehen. Wir trauen uns erst nach dem Frühstück nach draußen… Wir sind auf den Parkplatz vor einem Fischweiher geraten. Der ansässige Anglerverein veranstaltet wie jedes Jahr am 01. November sein so genanntes Abfischen. Heute sind alle Mitglieder eingeladen um den Fischbestand zu dezimieren und den Weiher winterfest zu machen. Wir verzichten auf das Einräumen der Einkäufe und schleichen auf leisen Reifen davon.



Schneller Familienbesuch im Saarland, in Wahlen. Die Neuanschaffung muss doch vorgeführt werden. Für die Rückfahrt nehmen wir den längeren Weg an der Mosel entlang. Günstig Tanken in Remich, Luxemburg. Dann weiter nach Trier und übernachten in der kleinen Ortschaft Mehring beim Wohnmobilstellplatz Zellerhof. Trotz des ständigen Regens ein toller Tag in den Windungen der Mosel. Die Reise geht weiter und der Regen auch. Weitere Stationen sind Bernkastel-Kues, Koblenz und zur Übernachtung geht es nach Königstein.




Saisonende!




Das Jahr 2013 beginnt wie das letzte aufgehört hat. Wegen des Dauerregens gibt es schon Hochwasserwarnungen. Das tut aber unserer guten Stimmung keinen Abbruch. Die Winterpause ist vorbei, ein Wohnmobil muss bewegt werden!




Wochenendtour nach Köln vom 01. bis 03. Februar



Elli findet über das Handy den Reisemobilhafen in Köln. Gute Wahl. Es gibt keine Rezeption und dadurch auch keine Öffnungszeiten. Das läuft alles über Automaten. Ein Parkautomat für das 24 Stundenticket und eine Säule als Stromverteiler für die Kabel der Wohnmobile. Nachteil beim Stromverteiler ist allerdings, dass man 50 Cent Münzen braucht. Die müssen wir uns morgen besorgen. Die Bordbatterie ist voll, das wird für eine Nacht genügen. Den Abend verbringen wir im geheizten Schneckenhaus bei Käsebrot und Musik aus der CD – Konserve. Wegen der kalten Nächte ist Katzenwäsche angesagt. Anstelle des Frischwassertanks haben wir unser Lager mit Wasserflaschen gefüllt. Die Bedienungsanleitung verrät, dass sich das Sicherheitsventil des Boilers öffnet um das Einfrieren zu verhindern. Der Tank bleibt leer!

Den nächsten Tag sind wir trotz Sauwetter komplett auf Achse. Zunächst am Rhein entlang in die Innenstadt und sogar über die Mühlheimer Brücke auf die „schäl Sick“. Abends dann wieder ein gemütlicher Snack bei Musik.





CeBIT 2013 in Hannover vom 08. bis 10. März



Wir nehmen uns wieder einen Freitag frei und fahren nach Hannover. Unterwegs nur ein Stopp am Autohof in Erbshausen bevor wir in Hannover im Wohnwagenplatz Kronsbergstraße einchecken. Der Platz ist ganz in der Nähe der S-Bahn. Das nutzen wir gleich für eine Fahrt zur Innenstadt aus. Hannover liebt es bunt und wir versuchen das im Bild zu dokumentieren. Was wir nicht im Bild haben ist das Café Kröpke. Ein sehr guter Tipp einer Kollegin. Wir probieren die Spezialität des Hauses, das Rollbrot. Wirklich ein Gaumenschmaus. Frisch gestärkt und aufgewärmt drehen wir eine Runde in der Stadt und gehen dann wieder ins Schneckenhaus. 

Nach dem Frühstück ist die CeBIT dran. Vom Campingplatz aus ist der Eingang West zu Fuß erreichbar. Das ist auch die Haltestelle der S-Bahn. Vorm Eingang finden wir noch ein lohnendes Objekt und machen ein paar Fotos. In den Messehallen geben wir das Fotografieren schnell auf. Es ist einfach zu voll hier drin, aber wir finden es sehr interessant und sind mit bei den letzten die das Messegelände verlassen. Völlig kaputt kommen wir ins Schneckenhaus und legen für diesen Abend die Beine hoch. Es ist nochmal kälter geworden und am nächsten Morgen erwartet uns tatsächlich eine weiße Schneedecke. Erstmal ein ausgedehnte Frühstück, vielleicht ist der Schnee dann weg. Das geschieht aber erst kurz vor Göttingen. Dort erwarten uns 7 Grad und…. wieder einmal Regen. Das Navi führt uns weiter in den Süden, durch Würzburg und in die Sonne. Wir machen einen Abstecher an den Main und wärmen uns an der Nachmittagssonne.   





Hamburg und Bremen vom 26. April bis 04. Mai



Wir starten zur nächsten Reise und sind tatsächlich nicht überrascht, dass es mal wieder regnet. Seit wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind kennen wir es nicht anders. Die Tour beginnt Freitag nach der Arbeit und das bedingt den Zwischenstopp zur Übernachtung an der Raststätte Rhön, etwa 45 km vor Fulda. Das stetige Trommeln auf das Blechdach wirkt beruhigend und begleitet uns in den Schlaf. Der Übernachtungsplatz ist nicht wirklich gut gewählt. Der Verkehr beginnt gegen 06:00 Uhr es hört sich teilweise an als ob die LKW direkt an unseren Ohren vorbei donnern. Katzenwäsche nach dem Kaffee geht es den LKW hinterher. 

Der vorab im Internet ausgesuchte Campingplatz ist leider belegt. Die Dame im Büro rät uns mal am Dom zu schauen. Offensichtlich hat sie unsere irritierten Blicke erkannt und erklärt, dass es sich hierbei um den Festplatz des Hamburger Dom handelt. So etwas wie der Wasen in Stuttgart. Wir fahren also nach St. Pauli. Da ist es zwar schön leer und der Wachmann hat auch einen freien Stellplatz für uns, aber der Zustand der sanitären Anlagen hält uns von der Übernachtung ab. Alle guten Dinge sind drei. Wir finden den idealen Stellplatz und der ist sogar verkehrsgünstig in der Nähe der S-Bahn gelegen. Wir sind spät dran, müssen draußen bleiben und stellen uns einfach vor der Einfahrt auf den Parkstreifen.

Die Laune bessert sich, denn heute ist offensichtlich große Abfahrt. Der erste freie Platz gehört uns. Beim Einrichten bemerken wir die Löcher in der tollen Fahrradhülle. Die Fahrradlenker sind zu breit und haben den Stoff durchgescheuert. Man lernt eben nie aus. Bei der nächsten Hülle werden die Lenker um 90 Grad gedreht bevor sie auf den Heckträger eingepackt werden. Die Laune bleibt trotzdem gut zumal sich das Wetter gebessert hat. Es geht mit den Rädern auf Tour. Wir nutzen den Sonntag und erkunden schon mal die Fußgängerzone nach Geschäften bei denen eventuell unsere Outfits fürs Standesamt zu finden sind. Dabei kommen wir auch zur Hafen City und zum Fischmarkt.



Der Montag geht komplett fürs Einkaufen drauf. Zur Belohnung schauen wir uns am Abend das spektakuläre Musical „Rocky“ an.

Mittwoch, 01. Mai: Heute beginnt der Kirchentag in Hamburg. Die verschiedenen Bühnen, Lautsprecher und Werbebanner haben uns auf all unseren Wegen begleitet. Im Radio wird berichtet, dass neben den 100.000 gemeldeten Teilnehmern noch etwa 300.000 weitere Besucher erwartet werden. Wir verzichten auf das Frühstück und beeilen uns die Stadt zu verlassen bevor der große Ansturm beginnt. Für Bremen sind wir besser vorbereitet. Den Stellplatz im Hinterhof des Hotel Kelber haben wir von Stuttgart aus reserviert. Nebenbei bemerkt… Das Wetter ist hervorragend!  

Das nutzen wir und steigen auf die Räder. Vor allem wollen wir unsere Neugier befriedigen und schauen uns das Standesamt schon mal von außen an. Nach ein paar Fotos fahren wir am Holler See vorbei und entdecken ein sehr imposantes Gebäude, das Parkhotel. Von dort geht es über den Hauptbahnhof zur Innenstadt.



Donnerstag, 02. Mai – wir heiraten: Dieses Ereignis zählt nicht unbedingt zur Kategorie Reisebericht. Deshalb haben wir den Tag komplett in eine separate Seite gepackt. Interessierte können gerne dem Link folgen. Mehr lesen….

Wir bemerken leichte Nachwirkungen des Hochzeitstages. Die geplante Radtour zum Bürgerpark wird abgekürzt. Die Energie reicht noch bis ins Schnoor Viertel. Beim Schnoor – Bäcker kaufen wir Proviant, die Bremer Spezialität „Kladen“. Dann nichts wie zurück ins Schneckenhaus und den Kreislauf pflegen…. Zum Frühstück sind wir wieder besser drauf und die Rückreise verläuft ohne Probleme. Die nächsten Tage sind reserviert um unser Geheimnis bei Freunden und Verwandten zu lüften…




Tour zu Pfingsten vom 17. bis 20. Mai



Unser Geheimnis währt natürlich nicht lange. Die Familie in Stuttgart wird gleich in der Folgewoche eingeweiht. Jetzt geht es ins Saarland um auch dort die Beichte abzulegen. Wir packen und starten nach der Arbeit. Ohne Umleitungen geht es offensichtlich nicht wenn man ins Saarland fährt. Eine davon führt uns mitten durch Annweiler am Trifels und dort übernachten wir auf einem Parkplatz neben den Papiercontainern. man hat sogar einen tollen Blick auf Annweiler. Lecker Essen und dann gute Nacht….

Von Annweiler ist es dann nur noch ein Katzensprung zum Camping- und Ferienpark Losheim am See. „Glück gehabt“ sagt uns der Verwalter, denn der Platz ist normalerweise über Pfingsten ausgebucht. Beim Einfahren auf das Gelände fallen uns dann die Wagenburgen und kleinen „Zeltstädte“ auf. Das ist wohl ein Treffpunkt für Feierbiester hier. Jetzt sind wir doch ganz froh, dass wir etwas Abseits stehen dürfen. Einparken, kurz einrichten und dann umziehen für die Fahrradtour nach Wahlen. Auf dem Weg besorgen wir noch Kuchen, denn unser Kommen ist nicht angekündigt und die Familie muss ja irgendwie besänftigt werden. Zusätzlich besorgen wir uns endlich eine DVB-T-Antenne für das Notebook. Einen weiteren Samstag auf Tour ohne Sportschau das geht gar nicht! Die Beichte wird von -Mutti- lediglich mit „Du Schuft!“ kommentiert. Bei Kaffee und Kuchen wechseln die Gespräche bald wieder zu allgemeinen Themen. Die heimliche Trauung ist schnell abgehakt. Pünktlich zur Bundesliga-Berichterstattung sitzen wir geduscht in bequemen Klamotten im Schneckenhaus. Die neue Antenne funktioniert gut…

Der Plan vorm Frühstück: Mit dem Rad nach Messkirchen und die Autoausstellung mit Oldtimer und mehr anschauen. Plan nach dem Frühstück: Das Wetter hat umgeschlagen und lädt nicht wirklich zur Fahrradtour ein. Während einer Regenpause erkunden wir das Areal. Grundsätzlich ein guter Platz mit Zugang zum Losheimer See und schön angelegt. Nur zu Pfingsten geht es offensichtlicher etwas robuster zu. Ab und zu Hard Rock oder Heavy Metal ist ja ganz schön, aber ganztägig beschallt zu werden muss nicht sein. Wie gesagt wir sind froh etwas Abseits zu stehen. Es treibt uns noch nach Losheim und wir stärken uns mit Cappuccino und Brezeln. Der wieder einsetzende Regen begleitet uns auf dem Weg zum Schneckenhaus. Es regnet die Nacht durch und wir machen uns echte Sorgen ob das WoMo im Matsch versinken könnte.

Es ist nah dran. Beim Gang zum Sanitärgebäude gibt es nasse Füße. Das Wasser steht knöcheltief auf dem Rasen. Mit viel Gefühl an Kupplung und Gas schaffen wir es von der Matschwiese auf den sicheren Asphalt. Die Räder noch vorm Ertrinken retten dann ab die Post nach Stuttgart. Die Belohnung für die harte Arbeit gibt es zu Hause… Salat und Pizza vom Lieferservice





Brückentag-Tour nach Bayern vom 30. Mai bis 01. Juni



Was lange währt wird endlich gut. Wir nutzen den Brückentag und besuchen eine ehemalige Kollegin in Pechbrunn. Das liegt bei Hof in Bayern, kurz vor Tschechien. Wir schlafen am Feiertag aus, packen und fahren gemütlich los. Gute Wahl. Die Straßen sind frei. Die anderen Kurzurlauber sind wohl schon am Vorabend auf Tour gegangen. Die Kollegin hat mit ihrem Mann eine Kneipe übernommen und wir platzen ins Nachmittagsgeschäft. Trotzdem ist die Freude groß und wir werden herzlich empfangen. Mit uns ist auch der Regen am Ort angekommen und wird uns nicht verlassen. Halb so schlimm, denn durch das Quatschen über alte Zeiten und die gemeinsamen Kollegen kommen wir eh nicht vor die Tür. 

Auf dem Heimweg machen wir doch einen Versuch in Hof, trotz des strömenden Regens. Beim Einfahren in die Stadt überrascht uns ein richtiger Schilderwald. Das schauen wir uns näher an. Wir sind am Hofer Fernweh Park gelandet. Durch den Regen nehmen wir uns nicht so viel Zeit wie es nötig wäre um alle Schilder genauer anzuschauen. Da sind ganz ulkige Exemplare dabei. Dann eben ein paar Aufnahmen für später wenn wir im Trockenen sitzen. Am Wasserstand an der Brücke ist zu erkennen wie lange und wie heftig es hier schon geregnet hat.



Im Gegensatz dazu empfängt uns Baden Württemberg mit Sonnenschein…




Sommerurlaub in den Niederlanden vom 01. bis 21. Juli



Der Urlaub beginnt mitten in Stuttgart. Besser gesagt auf der Waldau. Wir beteiligen uns am 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte. Es beteiligen sich nur Firmenmannschaften daran und wir sind mit anderen Kollegen für das Polizeipräsidium Stuttgart am Start. Elli ist wirklich gut drauf und fleißig unterwegs. Sie schafft 32 Runden. Ich habe Rücken und beende den Lauf nach 4 Runden. Lieber hier kürzer treten als den Urlaub versauen….. Die Anlage ist gut bevölkert und es stehen sogar Zelte zur Übernachtung parat. Einige meinen es wohl ernst mit den 24 Stunden. Eine Übernachtung im Schatten des Stuttgarter Fernsehturms und neben dem Stadion der Stuttgarter Kickers hat schon was…


Für die nächste Übernachtung haben wir uns den Campingpark Wertheim Bettingen ausgesucht. Eine gute Wahl. Gute Küche, saubere Waschräume, nette Nachbarn und die vielen gelben Kennzeichen deuten zusätzlich auf zufriedene Camper hin. Wir gönnen uns ein Abendessen im Biergarten und sind wirklich sehr zufrieden. Der Campingpark ist zu empfehlen. Wir kommen wieder!

Wir haben uns für den 05. Juli in Oberwiesenthal angesagt, genug Zeit für einen Abstecher nach Waldsassen um uns die Basilika anzuschauen. Es geht weiter auf der so genannten Porzelanstraße über Selb, Rehau und Weiden. Für einen Besuch bei „Seltmann“ hat es aber nicht gereicht. Es ist relativ spät und wir suchen einen Campingplatz. Der ADAC-Campingplatzführer enttäuscht auf ganzer Linie. Die beiden Tipps aus dem Buch sind ein Reinfall. In Zwönitz nutzen wir den öffentlichen Parkplatz vorm Freibad zur Übernachtung. Für die Morgentoilette und das Frühstück suchen wir uns in Anaberg ein Café. Danach ein Rundgang über den Markt der Stadt.

Die nächste Station ist Königswalde. Wir finden hier auch einen Campingplatz bei der Familie Schubert. Ein wirklich idyllischer Fleck, klein aber fein und besonders nette Betreiber. Ein Flyer beschreibt Herrn Schubert als begnadeten Holzbildhauer der sogar bei der Frauenkirche in Dresden die Orgelempore gestaltet hat. Ein bescheidener Mann, der uns einen kurzen Einblick in sein Atelier gestattet hat. Schade, dass wir nur eine Nacht hier verbringen können. Dafür geht die Reise weiter nach Oberwiesenthal. Wir sollen erst gegen 18:30 Uhr zum Abendessen im Hotel sein und nutzen die Zeit zu einem Abstecher auf dem Fichtelberg. Vorm Sportcenter am Fichtelberg gibt es extra ausgewiesene Stellplätze mit Strom und Nutzung der sanitären Anlagen im Gebäude des Sportcenter. Nur ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt machen wir es uns gemütlich. Die Überraschung zum Abendessen gelingt. Das Geburtstagskind hat überhaupt nicht mit uns gerechnet und die Eingeweihten haben dicht gehalten. Nach dem Frühstücks Buffet trennen sich die Wege und für uns geht es quer durch Deutschland in Richtung Niederlande. Kurzer Stopp in Weimar dann weiter auf der A4. Vorbei an Eisenach bis Kassel. Eine Besonderheit neben der Autobahn taucht kurze Zeit auf, der Monte Kali in Heringen nahe bei Bad Hersfeld. Die riesige Abraumhalde des Kalibergbaus lassen wir links liegen. In Kassel machen wir den Schwenk in Richtung Dortmund und nutzen die Gelegenheit für einen Abstecher zum Denkmal des Herkules. Die Anlage ist leider weitgehend wegen Bauarbeiten abgesperrt. Auch das Wasser läuft nicht über die Terrassen nach unten. Es sieht alles ziemlich traurig aus.



Die Visite wird kürzer als erwartet und gibt uns die Gelegenheit noch ein paar Kilometer zu machen. Bis zur Raststätte „Zum Biggenkopf“ halten wir durch und beschließen den Abend mit Bihunsuppe und Brot. Zur Abrundung gibt es noch eine Latte to go aus der Raststätte. Am nächsten Morgen nutzen wir die Fernfahrerdusche der Raststätte, frühstücken im Schneckenhaus und fahren weiter Richtung Holland. Die Strecke wird angepasst. Kein Bock auf Sightseeing in Maastricht oder gar Amsterdam, daher der Schwenk über Osnabrück in Richtung Groningen/Holland. Pause in Lingen, eine durchaus sehenswerte Stadt.

Dann kommen wir endlich nach Holland in den Bezirk Groningen und finden einen tollen Stellplatz in Lauwersoog. Das Lauwersmeer ist eine Bucht die nur durch einen kleinen Zugang mit der Nordsee verbunden ist. Dadurch liegt der Campingplatz zwar nicht an der Nordsee aber trotzdem direkt am Wasser. Es ist Urlaub und wir mieten uns gleich mal für vier Nächte ein. Endlich auch die Premiere für unsere Markise. Das hat bisher noch nicht gepasst aber heute bauen wir unsere Möbel unter dem blauen Dach auf. Dann noch Hausarbeiten, wie Geschirr spülen, Wäsche waschen und einkaufen. Es ist alles bereitet für die morgendliche Radtour. Wir lernen das Netzwerk für Fahrradknotenpunkte kennen und lieben. Da kann man sich eigentlich nicht verfahren. (Natürlich gelingt es uns auch hier wieder einmal ein einfaches System zu überwinden und einen Umweg herauszulesen) Da wir noch direkt an die Nordsee wollen fahren wir weiter nach Amsterdam. Die Fahrt ist spektakulär, denn die Straße führt zwischen der Nordsee und dem Lauwermeer bzw. Grevelingenmeer hindurch. Der Damm ist dabei kaum breiter als die Fahrbahn und man hat das Gefühl bei einem Ausweichmanöver direkt im Wasser zu landen. In Amsterdam bleiben uns nur zwei Stunden, da wir nicht genug Kleingeld für die Parkuhr haben. In dieser kurzen Zeit gelingt es uns allerdings die Damen des horizontalen Gewerbes gegen uns aufzubringen. Stolz wie Harry, dass es gelungen ist die Innenstadt zu erreichen laufe ich filmend über die Kracht. Auf der Hälfte der Brücke fallen uns die wild gestikulierenden Damen in den Schaufenstern auf. Die schauen tatsächlich zu mir und strecken den Mittelfinger in die Höhe. Mit großen Fragezeichen im Gesicht gehen wir weiter und entdecken dann auch das Hinweisschild auf den Rotlichtbezirk. Dabei wird natürlich auch auf das Verbot von filmen und fotografieren aufmerksam gemacht. Peinlich berührt packen wir die Kamera weg und beeilen uns wieder auf die andere Seite der Kracht zu kommen. Da haben wir auch wieder Fotos gemacht. Auf dem Rückweg zum WoMo sehen wir einen Münchner Golf, der abgeschleppt wird. Jetzt aber schnell bevor die Politessen auch unser Schneckenhaus entdecken. Geschafft! Es sind sogar ein Minuten übrig….. Jetzt zur Nordsee. Elli findet im Handy einen Campingplatz in Zandvoort, direkt an der Rennstrecke.

Nächster Halt ist Den Haag. Auf dem Weg ins Zentrum gelingen uns die Aufnahmen des Tages von der besonderen Liebe der Holländer zu ihren Drahteseln. Dann kommt Scheveningen, ein Stadtteil mit Hafen von Den Haag. Beliebtes Ausflugsziel zum shoppen, surfen und baden. Es ist spät geworden und wir versuchen erst gar nicht einen Campingplatz zu finden. Entlang der Küste nutzen wir einen fast leeren Parkplatz. In der Hoffnung, dass auch die letzten geparkten Fahrzeuge verschwinden machen wir einen ausgedehnten Spaziergang am Strand. Es hat funktioniert. Nach dem Abendessen noch ein kurzer Blick über den leeren Parkplatz. Alles ruhig, hier können wir übernachten.   



Die Nacht ist kurz. Jetzt verstehen wir auch das Schild an der Einfahrt des Parkplatzes. Hier parken die Hundehalter und lassen ihre Lieblinge frei laufen. Wir fallen morgens um 07:00 Uhr durch lautes Gebell aus dem Bett. Hat aber auch einen Vorteil, wir sind sehr früh am nächsten Ziel.

In Rotterdam haben wir mal richtig Glück, sowas hat man wohl in einer Großstadt selten. Unser Schneckenhaus erinnert mit dem Hintergrund zwar an eine Szene aus „Stuart Little“ aber das stört uns wenig. Den Parkplatz nimmt uns keiner. Leider müssen wir dann doch weg. Auf Anraten eines netten Bankbeamten verlassen wir lieber den Firmenparkplatz, bevor einer kommt und das unbekannte Fahrzeug abschleppen lässt. Wir parken dann vollkommen rechtens und sogar ohne Gebühren in einem Außenbezirk von Rotterdam. In der Nähe können wir bei Lidl, Aldi und Albert Hejn unsere Vorräte auffüllen. Sogar einen Waschsalon gibt es und wir nutzen die Gelegenheit. Die Zeit des Wartens überbrücken wir mit Sightseeing. Die Stadt ist wirklich beeindruckend und die Gebäude teilweise spektakulär. Nach all den großstädtischen Einflüssen wollen wir es doch mal wieder ruhiger angehen lassen.

Die Fahrt übers Land bis zum Städtchen Zierikzee ist schon mal ein Genuss. Eine spontane Wahl bringt uns zum Campingplatz Kloet. Klein aber fein und wir planen gleich mal drei Übernachtungen ein. Bei den gemütlichen Radtouren und Spaziergängen lassen wir uns das eine oder andere Eis schmecken. Offensichtlich haben wir den Oranje Day verpasst. Zur Geburtstagsfeier des Königs wird nicht nur das Brunnenwasser eingefärbt.



Gut erholt geht die Reise weiter. Die nächste Station heißt Antwerpen. Wir schaffen es vom historischen Zentrum bis zum Bahnhof und dem Theaterhaus. Dann ist uns wieder nach Ruhe. Nächste Übernachtung ganz nah bei Maastricht: Camping de Osterdriessen. Unterwegs mit dem Rad. Nach einer kurzen Fahrt an der Maas entlang kommen wir zur Brücke, die in die Innenstadt führt. Der Anblick des Provinzhaus Limburg zwingt uns schon vor der Überfahrt zum Halten. Die Räder werden geparkt und die Erkundung geht weiter auf Schusters Rappen. Natürlich finden wir auch hier wieder etliche interessante Objekte zum Fotografieren. Die Stadt gleicht teilweise sogar einer Freiluft Galerie.





Schluchsee vom 01. bis 03. Oktober



Wir wollen einen dienstlichen Termin in Freiburg und den Feiertag zu einem kurzen Aufenthalt am Titisee nutzen. Dienstag nach der Arbeit fahren wir los. Auf dem Weg nach Freiburg gönnen wir uns etwas besonderes. Im Hofgut Sternen bestaunen wir die Kunst der dort ansässigen Glasbläser. Danach genießen wir ein köstliches Abendessen im Restaurant des Best Western Hotels „Hofgut Sternen“. Zur Übernachtung nutzen wir den Parkplatz der Polizeiakademie. Dort ist auch der Termin für morgen vereinbart. Nach dem Termin fahren wir wie vorgesehen zum Titisee. Allerdings lässt uns ein Wegweiser zum Schluchsee den Plan ändern. Wir biegen ab und sind positiv überrascht. Direkt am See finden wir den „Camping Schluchsee“ und mieten uns für die Nacht ein. Noch ein paar Aufnahmen im Abendlicht und dann gute Nacht. Beim Frühstück erfreuen wir uns an einer tolle Aussicht und machen vor der Abfahrt noch einen Verdauungsspaziergang am See entlang bis zum Ort Schluchsee.





Kurztrip nach Borkum vom 29. August bis 01. September



Auch meine Urlaubsvertretung hat ein Geheimnis das er mit uns geteilt hat. Er heiratet auf Borkum. Wir sind als einzige eingeweiht. Er hat mich vertreten und jetzt vertrete ich ihn im Büro. Er wusste als einziger von unserem Vorhaben im Mai und hat dicht gehalten. Auch wir können schweigen. Allerdings haben wir uns etwas überlegt:

Die Hin-und Rückfahrt mit der Fähre von Eemshaven nach Borkum ist reserviert. Das Frei für den Tag der Trauung, also Freitag, 30.08.2013, ist genehmigt. Wir starten direkt nach der Arbeit vom Parkplatz des Polizeipräsidiums. Durch einige Baustellen kommt es zu Verzögerungen. Wegen dem engen Zeitplan gönnen wir uns unterwegs nur ein kurzes Nickerchen und kommen lediglich auf vier Stunden Schlaf. Es ist wirklich knapp, aber wie geplant stehen wir um 07:30 Uhr mit unseren Rädern auf der Fähre. Die Fähre wird von einer dichten Nebelwand begleitet. Borkum erkennt man erst an der Hafeneinfahrt. Mit den Fahrrädern sind wir sehr flexibel und erkunden jeden Winkel der Stadt auf der Suche nach dem Brautpaar. Der alte Leuchtturm ist das erste Ziel. Der wird vom Standesamt für Trauungen genutzt, aber nur am ersten Freitag im Monat. Die Lösung naht durch ein frisch getrautes Paar, welches wir vorm Rathaus feiern sehen. Die Trauung ist um 11:00 Uhr angesetzt. Wir sind kurz vorher angekommen und hoffen, dass die beiden schon drin sind. Es bleibt nichts anderes als vor der Tür warten. Gute Entscheidung! Die Überraschung gelingt. Nach dem Überraschungs-Hochzeitsmahl, einem Strandspaziergang und einem Spaghettieis mit den frisch Vermählten ist nicht mehr viel Elan übrig. Wir warten völlig übermüdet auf die Fähre. Für einen Blick in die Inselbahn reicht es aber noch.





Jahreswechsel in München




Grundsätzlich eine gute Idee: „Lass uns doch Silvester in München feiern.“

Ohne Plan, ohne Vorreservierung aber trotzdem mit Hektik bei der Vorbereitung. Es ist Winter und wir haben Sommerreifen mit einem „reicht noch für den nächsten Sommer“ – Profil drauf. Vor der Abreise also noch Winterreifen besorgen…. 

Schöne Infotafel, aber wir sind ganz einfach zu spät. Alles ausgebucht! Auf dem Marienplatz ist richtig Betrieb. Die beworbenen Feiern zum Jahreswechsel sind alle brechend voll. Keine Chance kurzfristig einzusteigen. Wir drehen dann einfach mal ne Runde.  Am Viktualienmarkt bei Pschorr schieben sie uns zum Abendessen zwischen zwei Reservierungen rein. Dann geht es wieder zum Marienplatz. Dort wollen wir mit den Münchnern das neue Jahr begrüßen. Einige der Münchner zeigen sich leider nicht von ihrer besten Seite. Sie machen sich einen Spaß daraus Kracher und Raketen in die Menschenmenge zu werfen. Das macht keinen Spaß und wir suchen Schutz im Schneckenhaus. Darin überstehen wir die Nacht ohne Schaden….

Noch etwas frustriert von der Nacht schauen wir uns eine positivere Örtlichkeit an: Die Säbener Straße!!





Saisonende!





Abkürzungen zu den anderen Touren: … / …2014 … / …2015 … / …2016 … / …2017 … / …2018 /


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