Unser Schneckenhaus

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Pompui – 8

2025 – Teil 2




Wochenende im Leintal vom 11. bis 13. Juli:



Es folgt eine zweite Auflage der Geburtstagsfeier im Camping Leintal. Dieses Mal gehen wir im Nachbarort zum „Heimat Destillen Fest“. Auf dem Gelände der ansässigen Destille gibt es Live – Vorstellungen und jede Menge Food Trucks die ihre Köstlichkeiten anbieten. Wir sind begeistert und werden versuchen auch im nächsten Jahr dabei zu sein.




Wochenende am Bodensee vom 11. bis 13. Juli:



Der Campingplatz Schloß Kirchberg kann nichts dafür!! Dauerregen!! Eigentlich ein Wochenende zum Vergessen wenn nicht die guten Erfahrungen am Platz gewesen wären.

We ´ll be back!!!




Heidelberg vom 14. bis 18. August:



In dieser Zeit entdecke ich den Wohnmobil-Stellplatz in Heidelberg. Eine kleine Steinwüste mit geschotterten, durch Holzplanken abgeteilten Stellplätzen. Unkomplizierte Verwaltung mit Briefumschlägen für den Meldebogen und das abgezählte Bargeld sowie ein Briefkasten um den Check Inn perfekt zu machen. Der Biergarten „OMA“ in der Nachbarschaft ist durchaus empfehlenswert. Ein Stück weiter kommt man an die Haltestelle der Straßenbahn und damit in die Innenstadt. Mit dem Rad geht es aber auch…




Wiesbaden vom 18. bis 21. August:



Der Reisemobilhafen Wiesbaden dient als Basisistation für Krankenbesuche. Vom Stellplatz aus kann ich die Asklepios Paulinen Klinik bequem mit dem Rad erreichen. Eine kleine mit viel Liebe eingerichtete Anlage in der Nähe des Freibades „Kallebad„. Leider hatte ich keine Gelegenheit das Bad zu testen. Während der Saisonzeiten ist es aber bestimmt eine Anlaufstelle für die Camper. Der Wohnmobilhafen bietet nämlich weder Toilette noch Duschen…




Sommertour vom 29. August bis 20. September



Wir wollen mal wieder die Nordsee bereisen. Für den Weg dorthin sind zwei Zwischenstopps eingeplant.



Zunächst die Übernachtung im Brückenkopf-Park Jülich. Den sollte man sich unbedingt nochmal in Ruhe anschauen. Wir haben leider keine Zeit dazu, denn der nächste Halt ist vorgebucht. Der Campingplatz Grimbergen ist zwei Tage unsere Basis für die Erkundung von Brüssel. Nach dem Kaffee nutzen wir das tolle Wetter für eine Radrunde durch den kleinen Ort und finden sogar das Atomium auf Anhieb.



Sonntag, 31. August: – Bemerkenswertes Brüssel mit einem tollen Marktplatz, in der Nähe findet man Männeken Piss mit Schwester und der Sinn für Kunst am Bau ist ebenfalls verbreitet.




Die Stadt ist wirklich sehenswert und auch die Pause in einer der vielen Chocolaterien bestätigt die positiven Eindrücke. Für uns als Radfahrer ist der Strassenverkehr ziemlich gewöhnungsbedürftigt. Danach geniessen wir ein ruhiges Abendessen vorm Schneckenhaus.

Montag, 01. September: – Reisetag –


Keine Angst der schwarze Kater hat den Weg nicht gekreuzt. Der hat auf der Sperrfläche gesessen und ist brav in die andere Richtung weg getrottet….

Eli hat es gerade so geschafft ihr Handy für eine Aufnahme zu zücken 😉


Die Fahrt bis zur Nordsee zum Kompass Camping Westende verläuft problemlos. Das NAVI hat nur die letzten Meter Probleme die Einfahrt zu finden. Offensichtlich ist hier einiges umgebaut worden. Damit verbunden stehen wir mehrfach in falscher Richtung vor einer Einbahnstrasse. Drei Runden später haben wir dann endlich unserem Stellplatz erreicht. Dort werden wir überaus herzlich begrüßt… Der erste Rundgang zeigt auch den Grund für die Neuregelung der Einfahrten. Man hat das Areal erweitert und eine Art Dünenlandschaft mit Ferienhäuschen angelegt. Sieht recht einladend aus.


Wir sind früh dran und nutzen das für einen Erkundungsspaziergang in Richtung Nordsee. Auch auf dem Weg dorthin gibt es schöne Bauwerke zu bestaunen. Am Strand ist deutlich zu sehen wie sich das Wetter ändert. Es gelingt uns nicht vorm großen Regen wieder im Schneckenhaus zu sein. Das Blätterwerk am Rande der Strasse schützt nur bedingt.


Dienstag, 02. September: Die Räder müssen bewegt werden! Es geht nach Middelkerke also von der Einfahrt aus rechtsrum. Am Weg zur Promenade stehen einige zeigenswerte Objekte. Der Blick nach links am Strand kommt einigermaßen normal, sogar etwas langweilig rüber…..


Was man vom Blick nach rechts nicht behaupten kann. Zunächst zieht der schwer beladene Sattelschlepper die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Kunstwerk aus rostigem Stahl und offensichtlich maßstabsgerecht zusammen geschweißt. Danach geht es weiter zum nächsten spektakulären „Kunstwerk“. Ein nobles Hotel mit einem „Triplet“ als weiteren Blickfang vorm Eingang



Mittwoch, 03. September: Heute nehmen wir die andere Richtung, also von der Einfahrt aus nach links. Das Ziel ist Nieuwport. Dort wird am Ortseingang die Aufmerksamkeit von Denkmälern, Mahnmalen und Bunkerresten in Beschlag genommen. Das Wetter hat viel Luft nach oben aber das hindert uns nicht daran die Tour in Richtung Strand fortzusetzen. Der nette Gorilla passt gut auf, damit niemand ins Wasser fällt.



Daneben führt ein Steg raus zur Aussichtsplattform, aber wir nehmen den Gorilla ernst und lassen das bei dem Wetter doch lieber sein… Der Weg zurück führt mit voller Absicht mitten durch die Stadt. Trotz des ungemütlichen Wetters gelüstet es uns nach Eis. Dabei entdecken wir, ganz ohne Absicht, das bekannteste Werk „Auf der Suche nach Utopia“ des Künstlers Beaufort.



Spätere Recherchen in Google ergeben, dass er auch das Steuerrad und den Sattelschlepper in Middelkerke erschaffen hat. Desweiteren gibt es einige „Beaufort-Radwege“ die an seinen Kunstwerken vorbei führen. Das wird bestimmt nochmal eine Tour an die belgische Küste geben…

Donnerstag, 04. September: – Reisetag – So gut es geht an der Küste entlang. Gebucht ist nicht, wir fahren den Camping Duinoord aan Zee direkt an. Wir werden sehr nett empfangen, aber auch enttäuscht, denn man kann uns nur eine Übernachtung anbieten. Das hindert uns nicht. Vorteil ist, dass wir nicht großartig einrichten müssen sondern gleich zur Erkundung der Umgebung übergehen können.

Wir sind in den Niederlanden angekommen. Am Strand erkennt man neue, witzige und ältere Methoden den Strand vor Umwelteinflüssen und was da noch so im Sand verbuddelt wird zu schützen…


Auch hinter den Dünen ist die Küste sehenswert. Am ersten Abend in Holland darf natürlich eines nicht fehlen…



Freitag, 05. September: – wir ziehen um – klingt leichter als es ist. Die Campingplätze klingen irgendwie alle gleich… Wir buchen übers Internet und fahren wie es das Navi vorgibt. Das klappt prima. Leider sind wir in Renesse und dort hat man keine Ahnung von einer Buchung. Die Dame am Tresen schickt uns quasi wieder zurück zum Startpunkt in Burgh-Hamstede. Dort gibt es nämlich auch einen Camping de Duinhoeve.

Was soll ich sagen? Die Dame hat natürlich recht behalten. In Burgh-Hamstede hat man tatsächlich eine Buchung vorliegen. Auch dieser Campingplatz hält was er verspricht. Neben den Stellplätzen für die Kurzzeitcamper gibt es Mobilhomes zur Miete und auch Dauercamper Bereiche. Einige davon sind mit besonders viel Herzblut gestaltet.



Samstag, 06. September: An der Rezeption hat man uns erklärt, dass der Strand nur ein „Katzensprung“ entfernt ist. Welche Katze da wohl gemeint ist? Vielleicht den gestiefelten Kater mit „sieben Meilen – Stiefeln“…. Auf jeden Fall sind wir froh mit den Rädern unterwegs zu sein. Der Radweg führt uns unterhalb der Düne nach Renesse. Dort ist die Hölle los. Offensichtlich treffen sich heute die Musikvereine und geben Live-Konzerte an verschiedenen Plätzen der Stadt.



Am Strand entdecken wir wieder nette Installationen zum Sonnenschutz bzw. zur Sauberhaltung des Strandes…



Zum Abschluß gönnen wir uns einen Snack am Kirchplatz in Haamstede. Den kleinen Flitzer mit Heckgepäckträger musste ich unbedingt aufnehmen.



Sonntag, 09.September: Heute wollen wir uns Brouwershaven anschauen. Zunächst nehmen wir wieder den „Katzensprung“ in Angriff. Man ahnt es nicht, aber hier geht der Weg nicht durch sondern über den Deich und an diesen Steigungen verzweifeln sogar Radler*innen mit ihren E-Bikes. Die Warntafel zeigt gefährliche Bereiche die wir natürlich unbedingt umgehen wollen. Aber solange die Pferde sicher vorankommen besteht keine Gefahr.



Zurück zu den Rädern und wieder in Richtung Reness. Da waren wir ja schon gestern und bleiben daher auf dem Küstenweg, wechseln zwischendrin sogar auf den Deich. Die Mühlenräder zeigen es an, Abfahrt in Richtung Brouwershaven.



Kurzer Halt an der Mühle und dann durch die hohle Gasse ins Ortsinnere. Die Kirche wartet mit einer Besonderheit auf. Der umgedrehte Holzschiffrumpf an der Decke macht echt was her. Ob er tatsächlich als Dach gedacht war ist nicht gesichert. Von außen ist auf jeden Fall kein Schiffsrumpf erkennbar.



Der Mittelpunkt des Ortes fängt am kleinen Hafen an und endet im Kreisverkehr vorm Rathaus. Hier finden wir auch ein nettes Restaurant fürs Mittagessen…


Montag, 09. September: – Reisetag – Es geht weiter nach Den Helder. Der Mini Camping Duinhoeve soll es werden. Gestartet ohne Frühstück fahren wir spontan in Ouddorp von der Autobahn ab. Frisch gestärkt haben wir genug Geduld uns am Autobahnstau anzustellen. Da wird mal wieder ein Stück Fahrbahn angehoben um einem Schiff die Durchfahrt zu ermöglichen.


Trotz des Staus haben wir nach dem Einrichten im Mini Camping noch genug Zeit die Räder zu bewegen. Ein tolles Panorama erwartet uns.



Am Strand entdecken wir eine besondere Art von Reihenhäusern. Wir fragen uns noch wie man dort wohl Gepäck und Einkauf hinbringen kann. Kurze Zeit später begegnet uns die Antwort…



Dienstag, 09. September: – nasse Radrunde –

Die Wetterverschlechterung hat sich schon gestern beim Grillen angekündigt aber das hält uns nicht vom Radeln ab. Den Helder bietet einiges. Von der Bunkeranlage über den Museumshafen, vorbei an der maritimen Militärschule in die Innenstadt und raus zur Nordsee.


Keine Aussicht auf Wetter Besserung! Die Option auf einen weiteren Tag in Den Helder lassen wir ungenutzt. Morgen geht es weiter…

Mittwoch, 10. September: – Reisetag –

Als Ziel ist der Campingpark Louwersoog auserkoren. Die A7 verläuft direkt auf dem Deich, mit dem Ijsselmeer auf der einen und dem Wattenmeer auf der anderen Seite. Das bedingt natürlich auch die eine oder andere Wartezeit vor einem aufgestellten Brückenteil…

Während des Check Inn bekommen wir den ersten Teil der Extravorstellung des niederländischen Militärs zu sehen. Die Fallschirmjäger üben den Sprung aus Flugzeugen. Sieht interessant aus und ist auch wirklich etliche Aufnahmen wert.



Dann kommt das Deja vu. Im Juli 2013 waren wir mit dem Pössl hier und genauso wie damals gehen wir als erstes zur Waschmaschine und überbrücken die Wartezeit mit einer Platzrunde sowie bei Kaffee und Apfelkuchen auf der Terrasse des Restaurant.



Donnerstag, 11. September: Viel Wind und unstetes Wetter. Die Räder bleiben am Platz und wir machen lieber einen ausgedehnten Spaziergang. Am Hafen von Louwersoog betreten wir das Gebäude des „WEC“ ein architektonisches Highlight ganz im Sinne der Seehundrettung am Wattenmeer. Nach dem Mittagessen im EG zahlen wir das Ticket für die Ausstellung und sind begeistert welche Eindrücke man dadurch in die Arbeit der Seehundretter bekommt. Das alles ist jeden Cent wert. Mit dieser Besichtigung hat sich auch der Plan für morgen ergeben.



Eine Radtour zum Seehundezentrum in Pieterburen. Dort befindet sich die eigentliche Auffang- und Pflegestation. Zurück im Schneckenhaus arbeite ich die Strecke anhand der Knotenpunktekarte aus. In der Theorie ist die Strecke etwa 60 Kilometer lang. Aber wir sind ja immer für Umwege gut…

Freitag, 12. September: Tja die Arbeit von gestern war für die Katz! Es regnet ebensolche und die Hunde kommen später auch noch dazu… Es wird ein gemütlicher Tag mit ausgedehntem DVD – Studium.

Samstag, 13. September: – Reisetag –

Der Campingplatz Seepferdchen hat die Online – Reservierung bestätigt und wir können uns mit der Anreise bis 19:00 Uhr Zeit lassen. Deshalb nehmen wir die längere Route und nutzen auch die Elbfähre Glückstadt – Wischhafen. Tatsächlich wird es zeitlich sogar ziemlich knapp. Für die späte Ankunft genügt die vereinfachte Registrierung mittels Handzettel. Den Rest können wir morgen früh nachholen. Von unserem Stellplatz aus ist es nicht weit bis zum Hinterausgang den wir noch für einen Spaziergang in die Abenddämmerung nutzen.



Sonntag, 14. September: Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück und den Formalitäten an der Rezeption. Danach nehmen wir den Radweg bis Lübeck. Die Stadt zeigt sich heute von einer bisher unbekannten Seite. Beim ersten Besuch sind wir mehr oder weniger am Holsten Tor hängen geblieben. Heute erkennen wir, dass Lübeck weit mehr zu bieten hat. Die Trave…



… der „Übergangsgarten“ als eine Art grüne Lunge für die Innenstadt…



… sehenswerte Gebäude aus der Zeit der Hanse und zum Schluß noch der Blick aufs Holstentor…



Aus Versehen nehmen wir die Abzweigung zum Hemmelsdorfer See. Dort entsteht die Panorama-Aufnahme des Hermann-Löns-Blick vom dortigen Aussichtsturm aus. Danach finden wir auch wieder den Wegweiser zum Timmendorfer Strand und kommen wohlbehalten zum Campingplatz.



Montag, 15. September: Der Tag zum chillen und shoppen. Ein Hoch auf das eRezept! Eli hat die Augentropfen verbraucht und die Reserve steht in Stuttgart im Kühlschrank… Ein Anruf beim Augenarzt genügt und das Rezept wird auf die Karte gesendet. Die Promenade bietet für jeden etwas. Wir gönnen uns einen neuen Rucksack und natürlich für jeden ein Gedeck (Spaghetti-Eis und Latte). Die flexible Tourenplanung hat natürlich seine Nachteile, denn von der Konzertveranstaltung „Stars am Strand“ hören wir heute das erste Mal. Ein Abend mit Sarah Connor wäre wohl ein Höhepunkt der Reise geworden…





Als Alternative suchen wir uns das Restaurant „Gosch“ für ein tolles Abendessen aus.

Dienstag, 16. und Mittwoch, 17. September: Die nächste Übernachtung ist in Brandenburg an der Havel vorgesehen. Die Marina hat auch ohne Reservierung einen passenden Stellplatz und überzeugt durch die modernen Sanitärbereiche sowie dem schnuckeligen Hafenbereich. Das werden dann auch die ersten und einzigen Aufnahmen des Tages. Die Kamera hat mich zwar mit einer Fehlermeldung vorgewarnt, die ich aber nicht beachtet habe. Die Stadt Brandenburg begeistert und bietet auch etliche Fotomotive. Am Ende des Tages waren tatsächlich nur die von der Marina auf der Speicherkarte. Ich denke wir kommen wieder….



Donnerstag, 18. September: Reisetag nach Eschwege zum Knaus Camping Park. Eschwege liegt ungefähr auf halber Strecke nach Stuttgart da bietet sich ein letzter Zwischenstopp an. Der Platz liegt richtig gut. Nur schade dass der See wegen Algenbefall gesperrt werden musste. Eschwege überrascht mit einer tollen Altstadt und einem hervorragenden Italiener. Die Trattoria Italiana „La Grotta“ ist wirklich empfehlenswert…



Freitag, 19. September: Gutes Radelwetter. Wir nutzen die grün bedruckten Wegweiser für Radwege und fahren nach Bad Sooden-Allendorf. Dort setzt man in Sachen Fachwerk ein kräftiges Ausrufezeichen.





Tour zum Jahreswechsel vom 23. Dezember bis 10. Januar 2026



Dieses Mal steht uns der Sinn für Fahrten in schneesichere Gebiete, denn die haben wir in den letzten Jahren bewusst gemieden. Die einzelnen Etappen sind soweit es geht vorgeplant. Zunächst werden wir ein paar Tage in Innsbruck bleiben. Der Campingplatz „Kranebitterhof“ reserviert zwar keine Stellplätze gibt uns aber die Auskunft, dass freie Plätze erfahrensgemäß zur Verfügung stehen werden. Dann fordern wir mal das Glück heraus….

Dienstag, 23. Dezember: -Reisetag- Die drei Bekleider achten auf den Weg und es gelingt tatsächlich noch bei Tageslicht einen passenden Stellplatz zu ergattern.



Mittwoch, 24. Dezember: Heute ist Erkundung angesagt. Die Bushaltestelle ist knapp 200 Meter vom Campingplatz entfernt, bietet einen Ticketautomaten und dort ziehen wir uns für die nächsten Tage ein Achter-Ticket. Wir schauen uns die in der Stadt verteilten Weihnachtsmärkte an und kommen dabei ganz zufällig am Hard Rock Cafe vorbei.


Nach dem Einkauf durch die Riesengasse zur Märchengasse




und dann steigen wir in der Maria-Theresia-Str. wieder in die Busliknie K bis zur Haltestelle Klammstraße.



Dann wird beschert und es gibt ein köstliches Weihnachtsessen mit Sauerkraut , Birnen- und Kartoffelstücken sowie als Beilage Puten-Knacker…


Frohe Weihnachten


Donnerstag, 25. Dezember: Es warten die „Kristallwelten“ im Firmensitz der Firma „Swarowski“ in Wattens auf uns. Die Ausstellung, die Bauten, Installationen und das ganze drum herum sind unbeschreiblich. Das muss man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben.

Zunächst der Blick vom Schneckenhaus zu den verschneiten Bergspitzen. … Das mit dem schneesicheren Bereich hat hier nicht hingehauen… Dann der Blick vom Fußweg zur Fabrik und dem Kristallwelt-Gelände



Links vom Wasser speienden Riesen geht es in die Ausstellung und nachher kommen wir rechts wieder raus. Drinnen empfängt uns die Glitzerwelt von Swarowski. In einem abgeteilten Kälteraum bekommen wir tatsächlich richtigen Schnee zu spüren. Es werden auch einige spezielle Arrangements gezeigt. Wie die Jacke für Elton John zum Beispiel.



Kurz bevor uns der Wasser speiende Riese wieder nach draußen entläst bietet man noch einige besonders schöne Stücke zum Kauf an. Dann noch das Foto zum Beweis unserer Anwesentheit.





Ein gelungener Ausflug und auf jeden Fall die Ticketpreise wert.

Mit dem Bus geht es in die Innenstadt zurück. Vorm Eingang der „Lumagica“ steht zwar die beleuchtet Kutsche von Cinderella aber um diese Uhrzeit wirkt das Licht nicht wirklich. Das ist auch der Grund, dass die Tore noch geschlossen sind. Dann gehen wir eben Essen… In der Altstadt lockt uns der „Goldenen Adler“ mit der heutigen Spezialität „Hirsch Lasagne“. Die Würfel sind gefallen. Auf jeden Fall kein Fehler. Tolle Bedienung, eine extravagante schmackhafte Lasagne und sehr gute Spinatknödel. Sogar die Apfelschorle hat das gewisse Etwas.


Nachfolgend nur eine kleine Auswahl an Fotomaterial. Der Lichterglanz kommt hier nicht wirklich zur Geltung.


Live is Live !!!



Freitag, 26. Dezember: Für heute haben wir uns keinen Termin, kein Ziel gesetzt. Nach dem Frühstück ein Blick auf die Schneegipfel und dann spazieren wir zum Inn. Der bietet Natur pur und spektakuläres Wetter.



Die etwas schwierige Kletterpartie am Tauwasserzulauf ist eigentlich nicht vorgesehen, aber das kommt davon wenn man einen Weg nicht zweimal laufen will…



An die Belohnung für den beschwerlichen Rückweg haben wir schon vorher gedacht und fürs Abendessen einen Tisch im Restaurant Garda reserviert. Das Garda liegt direkt neben der Einfahrt zum Campingplatz und der wird auch von dort verwaltet. Josef´s Gardasee Küche verwöhnt uns mit einer fantastischen Fischplatte vom Grill und ist auf jedenfall empfehlenswert. Das wissen offensichtlich auch andere. Ohne Reservierung hätten wir nämlich an der Theke essen müssen…

Samstag, 27. Dezember: Heute ist verkaufsoffen und wir möchten uns das bunte Treiben anschauen. Das „Café Central“, Innsbrucks ältestes Wiener-Caféhaus, wird die erste Anlaufstelle fürs Frühstück. Vom Weihnachtsmarkt am Inn ist bis auf Werbeplakat und leere Hütten nicht mehr viel übrig. Ist wegen der tollen Lage ein beliebter Aussichtspunkt.



Swarowski ist noch mit einem Kristall-Weihnachtsbaum vertreten. Wir schauen daran vorbei und erkennen unser nächstes Ziel oben links. Dort kann man die Häuser des Ortsteils Hungerburg erkennen. Dort ist der Weihnachtsmarkt noch im Gange und verspricht eine imposante Aussicht auf die Stadt. Der kurze Blick in Richtung Innenstadt zeigt uns „zuviel buntes Treiben“. Dann also direkt zur „Hungerburg“. Es fängt an mit einem Fußmarsch zum Alpenzoo. Wie der Namen vermuten lässt müssen dabei einige Höhenmeter überwunden werden.



Von dort geht es mit der Nordkettenbahn weiter bis nach Hungerburg. Hier wäre die Möglichkeit eines weiteren Umstiegs um bis zur Seegrube weiterzufahren. Das bedarf aber einer exakten Lagebeurteilung. Es handelt sich hierbei nämlich um eine Seilbahn. Eine Gondel mit mindestens 30 Personen hängt an ein paar Metallseilen und fährt auf 1900 Höhenmeter.


Während wir die nächste vollgestopfte Gondel bergauf fahrend beobachten fällt uns eine starke Rauchentwicklung links von der Zielstation auf. Dann kommt Leben in die Station und etliche Feuerwehrleute machen sich bereit um die nächste Gondel nach oben besteigen zu können.


Die haben echt die Ruhe weg. Man lässt sogar noch andere Fahrgäste mit einsteigen damit die Gondel wieder vollgestopft losfahren kann. Das will mir nicht in den Kopf….



Auf jeden Fall beeinflußt dieses Erlebnis unsere Lagebeurteilung ungemein. Die Aussicht aus 860 Meter Höhe von der Hungerburg aus genügt uns völlig. Bei der Erkundung des Ortsteils haben wir sogar noch Brandgeruch in der Nase und die Hubschrauber mit ihren Wasserbottichen ziehen ihre Kreise über uns. Mal schauen ob uns der Weihnachtsmarkt auf der anderen Seite der Nordkettenbahn etwas Ablenkung bringt.



Die Rundgang im Ort hat auch weas positives. Wir haben nämlich eine Haltestelle entdeckt und fahren lieber mit dem Bus in die Innenstadt. In der Riesengasse beim Konditor Dengg teilen wir uns einen Kaiserschmarrn. Die nette Bedienung rät dazu, denn die Portion sei riesig. Was soll ich sagen: Herzlichen Dank für den Tipp. Durch die Märchengasse gehen wir wieder zur Bus-Haltestelle in der Maria-Theresia-Straße.



Während der Fahrt können wir am Bildschirm die aktuellen Nachrichten lesen. Der Brand den wir beobachtet haben ist trotz dem Einsatz von Feuerwehrleuten und Lösch-Hubschraubern noch immer nicht gelöscht. Ursache soll die unachtsame Handhabung von Silvesterkrachern gewesen sein…. Blödes Volk!!!

Sonntag, 28. Dezember: Heute wird es sportlich. Die Skisprungschanze Bergisel ist das letzte Ziel unseres Besuches in Innsbruck. Zunächst geht es mit Bus und Straßenbahn quer durch die Stadt zur End – Haltestelle Museumsstraße. Von hier sind wieder einmal einige Höhenmeter zu überwinden um zum Tiroler Landesmuseum zu gelangen.



Das Museum beschreibt die bewegte Geschichte der Tiroler im Zusammenhang mit den Weltereignissen, was auch die Geschichte der Freiheitskämpfer, allen voran Andreas Hofer, beinhaltet. Ganz besondere Aufmerksamkeit bekommen die so genannten Kaiserschützen und deren militärische Verwendung geschenkt. Dann die Geschichte der Blasmusik. Allerdings befindet sich das Highlight in einem speziellen Rundbau in der Mitte des Gebäudes. Das Innsbrucker Riesenrundgemälde ist wirklich die Attraktion der Ausstellung. Man fühlt sich mitten im Geschehen fast wie in der „Holosuite“ des Raumschiff Enterprise. Unbedingt sehenswert!

Der Eintritt für die Sprungschanze haben wir als Kombiticket beim Landesmuseum gekauft und wollen das natürlich auch noch nutzen.



Die Schanze beeintdruckt natürlich auch auf eine andere Weise. Ich traue mich sogar mit der Springerbahn auf den Turm. Wieder auf dem Weg nach unten kann man alle Sieger der Bergisel Wettbewerbe bewundern. Zwei davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben…



Zur Feier des letzten Tages lassen wir diesen im „Garda“ ausklingen. Heute gibt es ganz normale Pizza. Die vegetarische Variante mit Spinat und Schafskäse bleibt allerdings geschmacklich etwas zurück. Der Belag mit Lachs und karamelisierten roten Zwiebeln hat dann doch wieder das gewisse Etwas.




Montag, 29. Dezember: – Reisetag – Das Frühstück lassen wir erstmal ausfallen. Nicht weit entfernt probieren wir es im Lager des Bauhaus. Dort gibt es zwar passende Gasflaschen, aber keine aus Aluminium. Zumal wird unsere Zuversicht mit der Aussage „Alu ist in Österreich nicht sehr verbreitet“ torpediert. Ganz ohne Absicht finden wir die rückwärtige Zufahrt der Rosenberger Raststätte. Dort gibt es ein gutes Frühstück. Das Internet findet für uns tatsächlich einen Camping Berger in Salzburg. In Stuttgart sind wir dort Stammkunden auch die Alu – Gasflaschen betreffend. Die Route führt sogar kurz nach Deutschland vorbei an Freilassing bis zum Camping Berger. Bewaffnet mit der leeren Gasflasche laufen wir dort ein und werden sofort mit den Worten „Wir führen keine Gasflaschen“…. Die Alternative im nahen Indistriegebiet bestätigt die Bauhaus-Info, auch hier gibt es keine Alu-Flaschen. Bevor wir zum Campingplatz fahren geht es tatsächlich nochmal zurück nach Freilassing. Der Hagebaumarkt hat soviele Alu-Flaschen, dass er sie sogar verkauft… Nach diesem Erfolgserlebnis dauert es nicht mehr lange bis zum vorgebuchten Campingplatz.



Für den Rest des Tages haben wir uns nichts vorgenommen. Einrichten, eine kleine Runde um den Platz und Abendessen. Die Runde wird am nächsten Tag nach dem Frühstück, sogar von Schneefall begleitet, wiederholt.

Mittwoch, 31. Dezember: – Silvester – Die Sonne meldet sich zurück und wir spazieren an der Salzach entlang nach Salzburg in die Altstadt. Der Christkindelmarkt ist noch in vollem Gange.



Der Kapitelplatz ist bereits für die Silvesternacht vorbereitet und bietet eine große Bühne für Live Veranstaltungen. Wir kommen gerade rechtzeitig um auf der Videoleinwand das „Happy New Year“ – Spektakel zu beobachten. Schon krass bei uns ist 14:00 Uhr bei Minusgraden und auf der Leinwand wird das Jahr 2026 in Sommerkleidung begrüßt.



Kleine Erholung abseits vom Trubel am Biergarten des „Stiegl Keller“. Das Selfie bekommen wir noch hin, aber im Restaurant holt uns der Trubel wieder ein denn der Laden ist voll. Dann eben nur Kaffee und Kuchen im Radisson. Das neue Jahr feiern wir im Schneckenhaus und freuen uns an dem Logenplatz mit Blick auf das Salzburger Feuerwerk….



Frohes Neues Jahr


In den nächsten Tage sind wir in der Stadt unterwegs, essen endlich mal wieder Spaghetti-Eis und finden amüsante Motive. Auch die Fahrt nach Freilassing ist nochmals nötig um die nächste Gasflasche zu tauschen. Für den letzten Tag in Salzburg haben wir uns den Besuch im „Domquartier“ aufgehoben. Samstag deshalb weil ein kleines Konzert im Ticketpreis enthalten ist. Nach dem Rundgang dürfen wir in einem der Prunkräume eine Violin- und daran anschließend eine Klaviersonate geniesen. Auf dem Heimweg ist dann schon richtig dunkel, was uns aber einen tollen Blick auf die Salzach beschert.



Sonntag, 04. Januar 2026: – Reisetag – Die Heimfahrt nach Stuttgart ist mit zwei weiteren Stopps geplant. Heute geht es an den Tegernsee, genauer zur Oedbergalm. Richtig gutes Reisewetter. Es ist Sonntag und das wird uns bei der Ankunft mit voller Wucht bewußt. Die Oedbergalm ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler und die parken überall wo frei ist. Es wird besser. Sobald die allgemeine Abreise beginnt ergattern wir eine Alternative. In der Nacht wird Schnee gemacht und das bekommen wir lautstark zu hören. Die Schneekanonen brummen im stündlichen Wechsel und ab 06:00 Uhr nervt das Piepen der rückwärts fahrenend Schneeraupe…. Für das nächste Mal: später anreisen und weiter unten im Areal einrichten um dem Lärm der Schneearbeiten zu entgehen.



Montag, 05. Januar: Die Morgentoilette gestalten wir mehr oder weniger im Halbschlaf. Die unruhige Nacht wirkt nach. Es gibt vorbestellte „Semmeln“ und nach dem Frühstück geht es etwas besser. Es bedarf der Bewegung und so spazieren wir vorbei an Ostin, durch Gmund zum Tegernsee. Dort helfen wir Thomas Mann beim füttern seines Hundes Bauschan bevor am Ufer entlang bis zur Stadt Tegernsee laufen.



Der Hinweg und die letzte Nacht haben uns geschafft weshalb wir für den Rückweg den Bus nehmen. Was aber nicht bedeutet, dass wir ganz ohne Fußweg auskommen…. Am Lift ist heute nicht viel los und die Maschinen haben auch Pause. Es wird eine gute Nacht….

Dienstag, 06. Januar: Noch ein Spaziergang. Die „Semmeln“ schmecken und sind eine gute Grundlage. Dieses Mal gehen wir durch Ostin nach Gmund. Dort gibt es ein kleines Mittagessen im Gasthof „Gasteig“ und wir laufen über den Wanderweg Gasse zurück zur Oedbergalm.



Mittwoch, 07. Januar: – Reisetag – Letzte Station der Tour ist Utting am Ammersee. Nochmals auf der Fahrt und später auch auf dem Platz die leeren Gasflaschen tauschen. Dann stehen wir allein auf weiter Flur. Der Check Inn erfolgt über den durch E-Mail übermittelten Code automatisch.

Es folgen zwei wirklich ruhige Tage mit einem Spaziergang nach rechts und am nächsten Tag nach links am See entlang. Dabei entdecken wir den Hochseilgarten, den Blick auf den See und ein Hühnermobil mitten im Ziegengehege.



Samstag, 10. Januar: – Reisetag – nicht geplant aber die Wettermeldungen rund um das Tief Eli beunruhigen uns etwas. Der Wind rüttelt ganz gehörig am Schneckenhaus und wir verzichten auf den letzten Urlaubstag und die Platzmiete zugunsten einer ruhigeren, entspannteren Heimfahrt. Bis auf den Stau wegen geschlossener Schneedecke bei Merklingen kommen wir tatsächlich gut voran. Komischerweise ist der Schnee komplett weg sobald wir in Wendlingen auf die B10 abfahren.




Saisonende



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