Unser Schneckenhaus

Menü

Zum Inhalt springen
  • Start
  • Über uns
  • Die Touren
  • Kontakt

Pompui – 7

Die Tour zur Jahreswende wird in der Seite Pompui – 6 komplett beschrieben und geht dabei natürlich auch bis in den Januar 2025. Die letzte Etappe der Tour, die Rückfahrt nach Stuttgart am 04. Januar 2025, stellt somit das Saisonende 2024 dar.

Die Saison 2025 startet ziemlich holprig. Kein Wetter, keine Zeit und dann auch noch die Nebenwirkungen des kleinen Impfmarathon (Gürtelrose, Lungenentzündung und Zeckenschutz). Damit nicht genug stecken wir uns gegenseitig mit langwierigen Erkältungen an…



Erste Tour in der Saison 2025



Am Freitag, dem 28. März ist es endlich soweit. Wir nehmen das Ziel Baden-Baden von der ToDo-Liste des letzten Jahres und probieren den Tipp von „Pro Mobil“ für den Wohnmobilstellplatz Baden-Baden aus. Wir können die Platzbeschreibung und Bewertung des Magazins nur bestätigen…

Vorm Abendessen wird unser, na ja eher mein, Spielzeug ausprobiert. In den vier Monaten Touren freier Zeit war ich nicht untätig und habe Katalogstudium betrieben. Nach der CMT wird dann bestellt. Neue Handyverträge beim Anbieter unseres Vertrauens und ein WLan-Router bei Camping Wagner. Der hat mich mit seinem unschlagbaren Angebot für den Router meiner Wahl überzeugt. Die „unlimited“ SIM-Karte in den Router und ab geht die Post. Das WLan „UnserSchneckenhaus“ wird ohne Probleme aufgebaut und der Internetzugang für TV-Stick und Notebook ist etabliert. Die als Zubehör mitgelieferte Außenantenne wird nicht benötigt… Sehr gute Wahl!

Samstag, 29. März: Der Frühlingsanfang ist zwar schon ein paar Wochen her, das hat sich das heutige Wetter aber nicht zu Herzen genommen. Aus Rücksicht auf unseren immer noch labilen Gesundheitszustand lassen wir die Räder auf dem Träger und spazieren lieber warm eingepackt zur Stadtbesichtigung. Auf den knapp fünf Kilometer Fußweg zeigen sich aber doch die Auswirkungen des Frühjahrs.



Insgesamt macht Baden-Baden schon was her. Leider sind wir doch etwas früh dran, denn die Platanen stehen noch ziemlich nackt in ihren Beeten. Dadurch entfalten die Alleen noch nicht ihre volle Pracht.




Das Casino enttäuscht allerdings ein wenig. Das Kurhaus selbst strahlt noch einen gewissen Flair aus, aber der Anbau ist aus unserer Sicht nicht gelungen…

Das Abendessen wird uns in Schönmünzach von Isa serviert. Sie hat wie wir bei der Kriminaltechnik in Stuttgart gearbeitet. Wir dürfen Pompui im Hof abstellen. Wie gesagt wir haben das Schlafzimmer immer dabei 😉 Ein kurzweiliger Abend mit dem Aufwärmen gemeinsamer Erinnerungen folgt.

Das Frühstück am Sonntag, 30. März ist ebenso unterhaltsam und zur Verabschiedung noch der Vorschlag für einen gemeinsamen Besuch der Bundesgartenschau in Friedrichshafen.



Dillingen an der Donau, vom 04. bis 06. April



Freitag, 04. April: Dieses Ziel wird ausgesucht wegen der Lage direkt an der Donau und der Entfernung passend zum kurzen Wochenende. Vorm Campingplatz sind alle Parkplätze belegt und wir müssen uns vorsichtig durch die Enge drängeln. Auf dem Platz selbst herrscht dafür angenehme Leere. Wir haben die Qual der Wahl und stellen uns in die erste Reihe direkt an den Donauradweg…

Der Platz wird von der Gaststätte „Eichwaldstuben“ verwaltet. Dort herrscht rege Betriebsamkeit, der Gastraum ist entsprechend der Parksituation ebenfalls gut gefüllt. Daher werden wir zunächst anhand eines mit Hand ausgefüllten Formulars eingebucht. Die Abrechnung erfolgt morgen. Platzwahl und Strom anschließen wird vertrauensvoll in unsere Hände gelegt…

Heute nur noch Abendessen und das Update zum Entertainment-Paket ausprobieren. Der altersschwache Fire TV-Stick ist jetzt durch die Soundbar vom Wohnzimmer ersetzt. Die integrierte Fire TV App ist aktueller und funktioniert wunderbar mit dem „Schneckenhaus-WLan“. Sogar Magenta TV läuft…

Samstag, 05. April: Richtig gut geschlafen, auch dank der Unterstützung von Pompuis Heizung. Die ist auf 14 Grad eingestellt und musste tatsächlich in der Nacht nachlegen. Für das Frühstück im Schneckenhaus lassen wir uns besonders viel Zeit um der Sonne Gelegenheit zu geben die Umgebung aufzuwärmen.

Gegen Mittag fahren wir los. Erstes Ziel ist Gundelfingen. Zunächst wundern wir uns noch über einige vergitterte Bäume neben dem Radweg. Als dann die ersten Exemplare mit kräftigen Biberbissen neben dem Radweg auftauchen und dann sogar ein gefällter Baum quer liegt geht uns ein Licht auf… Lauingen, Gundelfingen und dann auch Dillingen glänzen mit gut erhaltenen alten Gemäuern. Teilweise haben die Bauwerke Ähnlichkeit mit den Bauten aus der Hansezeit wie wir sie schon in Stralsund gesehen haben. In Gundelfingen kann man einige Storchennester bestaunen. Nebenbei bemerkt, die historische Altstadt von Dillingen glänzt auch mit einem empfehlenswerten Eissalon…




Am Ende der Tour haben wir knapp 30 Kilometer abgefahren. Im nächsten Bild wird leider eine kleine Lücke zwischen A und B angezeigt. Eigentlich sollten Startpunkt A und Endpunkt B identisch sein, aber ich habe vergessen die Aufzeichnung rechtzeitig zu starten…



Die Belohnung holen wir uns dann beim Abendessen in den Eichwaldstuben. Die Qualität der Speisen überrascht. Das hätte ich alleine durch den äußeren Eindruck wirklich nicht gedacht. Hut ab und „Sorry“ für mein Schubladendenken. Zusammen mit dem Essen bezahlen wir auch die Platzmiete und können morgen frei entscheiden was die Abfahrt angeht. Sogar eine kleine Verlängerung wäre drin wenn das Wetter mitmacht. Eli möchte eventuell eine kleine Laufrunde angehen und ich würde dann mit dem Rad begleiten. Allerdings macht die Wettervorhersage wenig Hoffnung. Es soll tatsächlich nochmal abkühlen. Gegenüber heute sollen es um die 10 Grad weniger werden.


Sonntag, 06. April: Das Wetter macht tatsächlich was der Meteorloge sagt. Es ist wird nicht wirklich warm, auch nicht in der Sonne. Zudem macht sich bei mir die berühmte „Wochenendgrippe“ wieder bemerkbar. Also dann einpacken und Heimfahrt ohne die Sporteinheit.



Ostern im oberen Leintal vom 19. bis 21. April



Eine Ostertour steht wegen der Schulferien nicht auf dem Programm. Jennifer meldet sich vom Campingplatz. Sie hat bei der Chefin des Platzes angefragt und die Erlaubnis erhalten ihren Stellplatz mit uns zu teilen. Zusammen mit dieser guten Nachricht erhalten wir noch eine Einkaufsliste für das Ostermenü.

Karfreitag, 18. April: Gehört zwar nicht zur eigentlichen Tour aber zu Ostern. Eli hat ihre Eltern zum Osterfrühstück eingeladen und danach bereiten wir die Tour in aller Ruhe vor. Nochmal eine Rückfrage bei Jennifer um die Einkaufsliste zu besprechen.

Samstag, 19. April: Wir lassen uns noch Zeit fürs Frühstück, laden die letzten Utensilien ins WoMo und stoppen bei LIDL zur Abarbeitung der Einkaufsliste. Für die Fahrt ist dieser Samstag eine gute Wahl, denn die Ferienreisenden sind schon längst unterwegs. Dafür haben wir aber alle daheim gebliebenen bei LIDL getroffen…

Jennifer hat alles vorbereitet. Wir sind angekündigt und können einfach durchstarten bis zum Stellplatz hinter dem Dicken der beiden. Großes Hallo und erstmal eine kleine Kaffeesession. Während wir uns fertig einrichten bereitet Jennifer da Abendessen vor. Das WLan steht und heute habe ich sogar die Tonübertragung zur Soundbar hinbekommen. Die Krönung folgt aber mit dem Abendessen. Jennifer hat mit Tims Unterstützung ein grandioses Menü in drei Gängen gezaubert…

Sonntag, 20. April: Das gemeinsame ausgedehnte Frühstück ist eine gute Grundlage für unsere Radtour. Es gibt keinen vorbereiteten Plan. Wir folgen den grünen Hinweistafeln und helfen uns falls nötig mit Google.



Auch hier vergessen wir wieder die Aufzeichnung rechtzeitig zu starten sonst wären Startpunkt A und Endpunkt B jeweils der Campingplatz. Die Aufzeichnung endet bei knapp 36 Kilometer. Wir denken aber, dass es fast 40 Kilometer waren…

Jennifer belohnt uns wieder mit einem famosen Abendessen. Sie lobt sogar unseren Cobb Grill, denn der hat mit seinem großen Deckel bei Regen sehr gut funktioniert. Das war bei ihren Gasbrennern nicht immer der Fall… Wir flüchten vorm Regen und machen uns im Dicken von Jennifer und Tim bequem. Dabei erkennen wir natürlich den Vorteil des Dicken an. Es ist einfach viel geräumiger und bequemer hier. Im „Esszimmer“ von Pompui wäre es da schon richtig eng geworden…

Ostermontag, 21. April: Zum Frühstück geben wir mit dem kleinen Backofen an. Den nutzen wir um die Brötchen aufzubacken und die schmecken (fast) wie direkt vom Bäcker 😉 Dann wird gepackt und es zeigt sich ein Nachteil von Dickschiffen: Man hat einfach zu viel Zeug dabei und das wird natürlich auch genutzt. Wir sind schnell fertig und schauen Jennifer noch ein wenig zu wie sie die Heckgarage aufräumt… Da nichts mehr ansteht fahren wir schon mal vor. Allerdings nicht weit, denn plötzlich leuchtet ein Warnlicht in Bezug auf den Ölstand unter dem Tacho auf. An einer kleinen Haltebucht wird gestoppt, in der Bedienungsanleitung gestöbert und mit dem Hinweis „Bitte die Werkstatt aufsuchen“ weiter gefahren. Morgen rufe ich gleich mal bei Filareti an. Kann es sein das die beim Ölwechsel einen Fehler gemacht haben? Nach diesem Stopp ist das Licht erloschen und taucht auch nicht mehr auf…



Tour zum 12ten Hochzeitstag



Die Vorbereitungen

Anruf in der Werkstatt wegen der Warnleuchte. Der Chef persönlich nimmt sich meiner Frage an und erklärt, dass die Elektronik damit einen geringen Ölstand anzeigt. Der Umstand, dass wir auf dem Campingplatz schräg gestanden und dann auch auf der Rückfahrt steile Anstiege gefahren sind hat die überaus empfindliche Technik wohl verwirrt. Da sich aber kein weiterer Warnhinweis ergeben hat scheint es aus seiner Sicht erledigt.

Die zweite Impfung gegen Gürtelrose steht an und hebt mich wie befürchtet auch wieder aus den Socken. Am Tag der Impfung macht sich diese kaum bemerkbar und ich kann schon mal Pompui auf die Tour vorbereiten und den Bettkasten neu bestücken, die Euroboxen tauschen und für die Fahrt nicht benötigte Utensilien im Keller verstauen. Der Cobb Grill wird nicht benötigt, da wir externen Strom haben und dadurch unseren Minigrill nutzen können.

Dann ist aber Schluss mit lustig! Die Impfung haut mich am nächsten Tag aus den Socken. Ich bekomme alle Nebenwirkungen zu spüren wie sie mir bei der Impfung als möglich beschrieben worden sind. Vielleicht hätte ich mich gestern doch mehr schonen müssen…

Freitag, 25. April: Eli hat heute Home Office und wir können von zuhause starten. Bis zu ihrer Mittagspause steht Pompui zur Abfahrt bereit. Erster Stopp auf dem Weg nach Leer in Ostfriesland ist Lorsch. Nettes Städtchen mit einem gepflegten Klosterpark und sauberem Marktplatz. Hier besorgen wir uns noch ein paar Kleinigkeiten für die Fahrt und stärken uns im Döner Eck.



Zur Übernachtung finden wir den kostenlosen Stellplatz in Leichlingen bei Leverkusen. Nichts besonderes neben einem Verwaltungsgebäude. Pluspunkt könnte hier das Hallen- Freibad in der Nachbarschaft sein. Für den der es mag…

Samstag, 26. April: Der Campingplatz hat Mittagspause bis 15:00 Uhr und wir überbrücken die restliche Zeit im Biergarten „Bingumer Sund“ gegenüber der Rezeption. Im Bereich E dürfen wir uns einen Platz auswählen müssen aber den Strom vom Stecker 2A entnehmen. Nachdem Pompui sauber steht drehen wir eine Runde im Areal. Der kleine See ist uns beim letzten Aufenthalt gar nicht aufgefallen… Den ersten Outdoor – Test hat der kleine E – Grill sehr gut bestanden.



Sonntag, 27. April: Frühstücksbrötchen gibt es wie bestellt an der Rezeption und wir stärken uns für die geplante Radtour. Das Buch „Camp & Bike“ hat mich mit der Beschreibung zum Thema „Dollart und Ems“ auf die Idee gebracht. Wir navigieren mit Komoot denn dort ist ein identischer Tour-Vorschlag enthalten. Wirklich gute Wahl. In der Strecke von knapp 60 Kilometer sind außer in Ditzum auch an anderen sehenswerten Orten Pausen zum fotografieren eingebaut. Besonders erwähnenswert ist natürlich der Eissalon in Ditzum, das Melk Huus, hier gibt es kein Spaghetti Eis sondern den Wattwurm Becher:



Wieder zurück am Platz sind wir froh einen zeitlichen Puffer bei der Platzreservierung eingeplant zu haben. Bis 19:00 Uhr sind wir dann wieder fit genug für den Spaziergang zur „Riverranch“



Montag, 28. April: Heute steht nach dem Frühstück der Gang durch Leer auf dem Programm. Die Krimiserie „Friesland“ spielt überwiegend in Leer und wir wollen versuchen die Apotheke und das Bestattungsinstitut Habedank ausfindig zu machen. Die Räder ketten wir beim Amtsgericht an einen Baum und starten den Rundgang am Hafen. Tatsächlich glauben wir die beiden gesuchten Gebäude zu erkennen. Das Bestattungsinstitut Habedank entpuppt sich als Immobilien-Büro und die Apotheke beherbergt ein Cafe. Ganz sicher kann man sich aber nicht sein, denn die Filmaufnahmen sind aus anderen Perspektiven entstanden:



Es gibt natürlich auch andere interessante Gebäude hier und der Rundgang bestätigt wieder einmal meinen Entschluss hier oben eine Bleibe zu suchen. Na schaun mer mal…



Zur Stärkung suchen wir uns „Jimmy´s Cafe“ aus. Dort werden die so genannten „Windbüttel“ angeboten. Die entpuppen sich als unsere Windbeutel nur mit einer Kirschengrütze gefüllt. Ganz ehrlich das Gedeck hat geschmacklich noch Luft nach oben… Noch eine Runde am Hafen und rechts von der Anlegestelle geht es wieder zum Amtsgericht. Es hat sich niemand getraut Hand an die roten Renner zu legen 😉

Dienstag, 29. April: Reisetag mit Zwischenstopp in Oldenburg. Es gibt auch hier viel zu sehen, aber wir beschränken uns auf die u.a. Aufnahmen die wir als besonders markant erachten. Das Oldenburger Schloss als Stellvertretung für die Bauwerke der Stadt. Das Graffity mit einer tollen Geschichte. Das Straßencafé bietet schmackhafte Waffeln und ein gutes Motto für Kaffeetrinker.



Die Rezeption des Hanse Camping hat die relativ späte Onlinebuchung schon verarbeitet und uns den Stellplatz direkt am Sanitärgebäude reserviert. Günstiger Standort und zentral im Areal gelegen. Kurze Wege auch zum Stadtwaldsee.



Mittwoch, 30. April: Wie bereits in Leer praktiziert haben auch wieder das Buch „Camp & Bike“ für Bremen zu Rate gezogen. Auch diese Vorlage ist in Komoot enthalten und ist dort als „Vegesack – Runde“ gespeichert. Die nehmen wir heute in Angriff. Vorbei am Parkhotel und entlang der Weser zeigt uns die Strecke die Stadt Bremen von einer ganz anderen Seite. Das Seeräuberschiff sieht etwas mitgenommen aus und soll hier wohl restauriert werden. Irgendwie kommt es uns bekannt vor? In Vegesack setzen wir mit der Fähre über und machen am Hafen, dem Scheitelpunkt unserer Tour, erstmal Mittag im Restaurant „Goden Wind“. Die Rückfahrt führt entlang von Lesum und Wümme zum Blockland und von dort wieder zum Stadtwaldsee.



Laut Komoot haben wir komplette 63 Kilometer hinter uns gebracht. Die Dusche haben wir uns redlich verdient. Nach dem guten und reichhaltigen Mittagessen am Hafen in Vegesack gibt nur Knabberzeug als Abendessen. Die Tour macht sich schnell bemerkbar, vor allem die Sättel haben ganze Arbeit geleistet.

Donnerstag, 01. Mai: Den Tag der Arbeit nutzen wir zur Entspannung. Außer einem Spaziergang um den Stadtwaldsee bewegen wir uns eher wenig. Allerdings geht nach der Runde um den See mein Kreislauf komplett in den Keller dazu noch krasse Schweißausbrüche. Das kenn ich bisher nur vom Radfahren als den so genannten Hungerast (O-Ton Jan Ullrich nach einem Einbruch bei der Tour de France). Schnelle Abhilfe durch einen Apfel und der Grill wird früher als geplant vorgeheizt.

Freitag, 02. Mai: Zwei ganz wichtige Ereignisse an einem Tag! Kurz nach Mitternacht beglückwünschen wir uns gegenseitig zum 12. Hochzeitstag. Am 02. Mai 2013 haben wir uns auf im Standesamt Bremen das Jawort gegeben. Danach bin ich dran, denn heute werde ich stolze 65 Jahre alt.

Wie schon vor 12 Jahren wollen wir durch die Innenstadt von Bremen schlendern. Die Räder stellen wir in der Nähe der „Becks Mühle“ ab und spazieren durch die Altstadt. Vor den Stadtmusikanten stehen sie Schlange für Selfies. Das können wir auch, aber vor den modernen Zwillingen auf der anderen Seite des Marktplatzes. Dabei haben wir auch ein Herz für Kinder und lassen das Bild mit dem „blinden Passagier“ in der Sammlung 😉



Vor einem Fischbrötchenstand geht es genauso hoch her, dann probieren wir es eben auf der Schlachte. Dort wird uns auch klar woher uns das Wrack bekannt vorkommt an dem wir auf unserer Radtour vorbeigefahren sind. Das Pannekoekeschip ist weg!!! Wäre tatsächlich eine Alternative zum Fischbrötchenstand gewesen…



Stattdessen gönnen wir uns frischen Spargel mit Lachs im „Feldmanns“. Den Nachmittagskaffee wollen wir im Schnoor Viertel zu uns nehmen. Tatsächlich finden wir einen Platz im Café „Schnoor Terrasse“ und bestellen wie vor 12 Jahren ein Kännchen Kaffee mit einem Stück Kuchen.



Auf dem Rückweg zu den Rädern zwängen wir uns durch das Schnoor Viertel vorbei am „Katzen Café“ und dem ganzjährig offenen Weihnachtsladen. Am Loriot-Platz steigen wir nochmals von den Rädern und begrüßen den freundlichen Herrn mit der berühmten Knollennase.

Samstag, 03. Mai: Reisetag! Abfahrt ohne Frühstück, das holen wir unterwegs nach. Den Stopp zur Übernachtung haben wir in Göttingen vorgesehen. Der Wohnmobilstellplatz macht auf der Internetseite einen guten Eindruck. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Abstecher in den Kauf Park und erledigen die notwendigen Wochenendeinkäufe. Der Regen hat uns von Bremen aus begleitet und der wird immer heftiger. Eli schafft es bei der Aktivierung der Parkster App einigermaßen trocken zu bleiben. Ich verzichte auf Strom weil der Stromkasten in einer Pfütze steht. Die geplante Stadtbesichtigung fällt komplett ins Wasser. Heute verlassen wir das Schneckenhaus nicht mehr und hören lieber auf das Getrommel der Regentropfen…

Sonntag, 04. Mai: Das Wetter zum Frühstück ist annehmbar, aber die Stadtbesichtigung wird trotzdem verschoben. Die knapp 400 Kilometer bis Stuttgart fahren wir bis auf eine Pippi-Pause ohne Probleme durch.



Muttertag in Schwäbisch Hall



Zuvor sind noch einige Vorbereitungen zu erledigen. Für Pompui steht der Radwechsel an. Bei Camping Berger gibt es einen neuen stabileren Klapptisch. Wichtig ist dabei, dass der Platzbedarf sich kaum von dem des alten unterscheidet. Gas muss aufgefüllt werden, damit wir für den autarken Einsatz ohne Strom gewappnet sind. Dann noch zu Hornbach um Befestigungsmaterial für die Fire TV Soundbar besorgen.

Freitag, 09. Mai: Anlässlich des Muttertags trifft man sich zum Mittagessen im Hotel Adler in Schwäbisch Hall. Wir nutzen diese Verabredung zum Test des kostenlosen Wohnmobilstellplatzes im Areal Auwiesen und fahren schon mal vor.

Den Parkplatz finden wir schnell, allerdings sind die ausgewiesenen WoMo-Stellplätze bereits belegt. Es haben sich schon andere Wohnmobile auf die „normalen“ Parkplätze gestellt. Das machen wir dann auch. So klein wie möglich schmiegen wir uns an/unter einen Baum. Vorher noch die Räder vom Träger und dann rückwärts ab in die Hecke. Leider können wir hier aus Platzmangel weder die Klappsessel abladen noch den neuen Klapptisch einweihen. Ach ja, autarkes Campen ist angesagt. Die Stromsäulen sind am anderen Ende des Platzes. Kein Problem wir sind versorgt. Das einrichten dauert daher nicht lange und wir können vorm Abendessen noch eine kleine Runde durch die Altstadt drehen.



Samstag, 10. Mai: Für das Frühstück fehlen Butter und Frischkäse. Wie beschrieben ist der REWE bequem zu Fuß erreichen und es gibt sogar noch tolle Trauben für das Abendessen dazu. Heute gibt Eli die Richtung an. Sie möchte versuchen einige Orte anzufahren die ihr von den Besuchen bei der Oma in Erinnerung sind. Erstes Ziel ist der Stadtteil Steinbach. Die Erdgeschoßwohnung der Oma sieht von außen unverändert aus. Den steilen Anstieg nach Hessental ist hat sie oft zusammen mit Oma erklommen. Am Bahnhof Hessental ist sie immer angekommen wenn sie bei Oma zu Besuch war. Danach orientieren wir uns an den grünen Hinweistafeln und später natürlich wieder am NAVI. Die Tour ist gespickt mit knackigen Anstiegen und wird dadurch doch ziemlich anspruchsvoll.



Zur Verarbeitung der Strapazen beenden wir die Rundfahrt am Salinenplatz in der Eisdiele „Piazza Grande“ bei einem Gedeck. Danach erfrischen wir uns mal wieder in Pompui´s Heckdusche. Wir sind überrascht von unserem relativ moderaten Wasserverbrauch. Laut Wasserstandanzeige hat sich der Inhalt des Tanks um lediglich 25% verringert. Dann ist Füße hochlegen angesagt. Dazu gibt es ein gesundes Abendessen mit den Trauben vom REWE und Käse aus dem Kühlschrank.

Sonntag, 11. Mai – Muttertag: Der Tisch im Adler ist ab 14:00 Uhr reserviert. Wir haben Zeit nochmal durch die Altstadt zu schlendern und entschließen uns sogar zu einem Besuch des Hällisch-Fränkischen Museums. Die ausgestellten Schützenscheiben zeigen teilweise kuriose Trefferbilder. Diese Trophäen sind dem Museum vom damaligen Schützenkönig bzw. dessen Nachkommen zur Verfügung gestellt worden. Um den „Adler“ zu erreichen müssen wir über den Marktplatz auf dem das Frühlingsfest gefeiert wird. Wir platzen sozusagen in den „Haller Frühling“.



Das Essen ist ne Wucht und die Überraschung für Mutti ist komplett gelungen. Noch einen Espresso zur Abrundung des Mahles dann machen wir uns alle auf den Heimweg. Auf dem Sportfeld der Auwiesen ist eine Veranstaltung und der Parkplatz ist komplett zugeparkt. Das bestätigt wieder einmal meine Wahl für unser „Schneckenhäusle“.



Familienbesuch in Idar Oberstein



Eli kann den Brückentag freimachen und wir wollen wie schon lange versprochen die Verwandten in Hettenrodt besuchen. Dazu haben wir uns den Stellplatz „Höhenblick“ als Basis ausgesucht. Aufgrund meines Termines zu Physio und Fango fahren wir aber erst am Feiertag los. In der Zeit vor und nach der Physio wird Pompui vorbereitet.

Donnerstag, 29. Mai: Gute Idee die Abfahrt auf den Feiertag zu verschieben. Zum einen ist wenig Betrieb auf den Straßen und zum anderen zeigt das NAVI eine Strecke von 279 Kilometer und eine Fahrtzeit von knapp vier Stunden an. Das hätte ich gestern nach der Physio nicht mehr geschafft. Der Stellplatz hält was die Internetseite verspricht. Ganz besonders gefällt uns der Eisautomat den ein hochdekorierter Eismacher aus Birkenfeld hier aufgestellt hat. Natürlich probieren wir das Eis zum Nachtisch… Heute können wir endlich mal wieder die Klappsessel aufstellen und auch den neuen Klapptisch einweihen. Der ist tatsächlich stabiler und macht auch optisch mehr her als der andere. Jetzt fehlt nur noch das passende Tischtuch.



Freitag, 30. Mai: Nach dem Frühstück melden wir uns telefonisch an und versuchen kurz nach 14:00 Uhr in Hettenrodt zu sein. Die Radtour wird über Idar-Oberstein nach Hettenrodt und von dort wieder zurück zum Stellplatz führen. Eli hat Google um Rat gefragt und die Dame schickt uns auf einem Wanderweg talwärts. Das fängt echt gut an. Bis Idar-Oberstein kommen dann noch einige heftige Anstiege hinzu. Zur Erholung wollen wir uns im Zentrum ein Gedeck gönnen. Das ist schwieriger als gedacht, denn es gibt das Zentrum Idar und das Zentrum Oberstein. Wir entscheiden uns für den Stadtteil Idar und machen einen Abstecher in den Eisladen. Für mich wie immer ein Gedeck und Eli probiert die Spezialität des Hauses. Beides sehr lecker. Nach Hettenrodt wird es nochmals heftig, der Hunsrück hat es wirklich in sich.



Hettenrodt wird eine kurzweilige Pause und wir sprechen natürlich sehr viel über die „alten Zeiten“. Mit dem Versprechen das nächste Mal mehr Zeit mitzubringen machen wir uns nach dem Kaffee wieder auf den Rückweg. Was soll ich sagen: Der Hunsrück hat es in sich!!!

Ziemlich ausgepumpt erreichen wir den Höhenblick. Der Betreiber bietet für heute Abend seinen Spießbraten an und es stehen schon eine Menge Hungrige um seine Grillhütte rum. Wir verzichten und gehen duschen. Das mit der WoMo-Dusche klappt immer besser und bei diesem Aufenthalt lernen wir dann auch die Toilette für das große Geschäft zu nutzen. Alles halb so schlimm!

Samstag, 31. Mai: Gaaanz langes Frühstück und dann der Entschluss: Wir bleiben heute hier! Da ist zum einen die Wettervorhersage mit der Warnung vor Gewitter am Nachmittag und zum anderen natürlich die Nachwirkungen der gestrigen Tour. Wir befürchten einfach nicht rechtzeitig vorm Wetter zurück am Platz zu sein. Das Unwetter kommt dann früher als angekündigt. Glücklicherweise haben wir kurz vorher unsere Möbel schon eingepackt. Irgendwie haben wir alles richtig gemacht. Dann ein großes Plus für unseren Minigrill, wir können ganz bequem auf dem Esstisch grillen und dabei den trommelnden Regentropfen lauschen.

Sonntag, 01. Juni: Rückfahrt nach dem Frühstück mit einem Zwischenstopp zum tanken in Kirchheim an der Weinstraße. Es läuft recht gut trotz einiger Stockungen vor und in Baustellen. Zum Nachmittagskaffee steht Pompui wieder in Position vorm Küchenfenster.



verlängertes Wochenende in Füssen vom 05. bis 08. Juni



Wir sind schon wieder hier in Füssen. Wir haben den Vorsatz aus dem letzten Theaterbesuch tatsächlich umgesetzt und uns Karten für das Musical „Der kleine Horrorladen“ besorgt. Der Campers Stop hat wie erwartet einen Stellplatz für uns und die kleine Gaststätte am Platz einen Tisch frei fürs Abendessen….

Freitag, 06. Juni: Während dem Frühstück planen wir den Tag. Heute soll es eine Runde um den Forggensee werden. Zur Belohnung lassen wir uns dann in der Altstadt bei der Eismanufaktur ein Gedeck schmecken. Auf der Runde um den See meint es die Sonne sehr gut mit uns. Dadurch sind wir nach den 36 Kilometern sehr froh über einen Platz im Schatten und der inneren Abkühlung durch das besonders gute Eis.


Samstag, 07. Juni: Heute gibt es keine Radtour. Es regnet und wir wollen zu Fuß, mit Gummizeug, dem nassen Niederschlag ausweichen. Das FOC – Füssen Outlett Center ist wohl ein beliebtes Ausflugsziel bei diesem Wetter. Die Parkplätze sind voll und wir froh per pedes angekommen zu sein. In den Läden macht es nicht wirklich Spaß und wir folgen der Seilbahn vom Start im Sportartikelladen nach draußen über den Parkplatz bis zum Ziel unterhalb der orangnen Kühen und Traktoren… Von hier finden wir sogar einen kürzeren Weg zum Stellplatz und machen uns schön für das Abendspektakel…



Wir sind etwas früher, trinken noch was und reservieren uns einen Tisch für den Pausen-Snack. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick über den See und im Vorraum kann man sich königlich fühlen. Die Werbung für die nächsten Aufführungen darf natürlich auch nicht fehlen…



Das Musical hat begeistert. Uns war bisher nur der Film „little shop of horror“ aus dem Jahre 1986 bekannt. Diese Aufführung kam dieser Vorlage nahe und wie das Bühnenbild unter unseren Augen den jeweiligen Situationen angepasst worden ist hat wirklich beeindruckt.

Sonntag, 08. Juni: ES regnet in der Nacht und hört auch nicht während des extra langen Frühstücks nicht auf. Die Wetter App verschiebt die Verbesserung auf „bewölkt mit Sonne“ immer weiter in den Nachmittag. Dann halt nicht. Wir fahren einen Tag früher nach Hause….



kleine Bayern – Runde vom 19. bis 29. Juni



Donnerstag, 19. Juni: – Reisetag – Am Feiertag, Fronleichnam, passt gut für eine gemütliche Anfahrt. Den Stellplatz beim Drei Flüsse Camping ist wegen des Feiertages frühzeitig gebucht was uns genug Zeit gibt für eine kleine Kaffeepause auf dem Weg nach Passau.


Drei Flüsse Stadt Passau


Ankommen und einrichten. Das Restprogramm des Tages besteht aus: chillen, grillen und ausnahmsweise nicht streamen sondern unsere neueste Staffel „Notruf Hafenkante“ aus dem DVD-Player…



Freitag, 20. Juni: Der Platz liegt etwa 400 Meter von der Donau weg. Von dort sind es dann zwölf Kilometer auf dem Donauradweg nach Passau. Diese Strecke gehen wir heute an…



Die Räder stehen gut gesichert am Liegekai der „Kreuzfahrtschiffe“ und wir schlendern mit den Touristen durch die Innenstadt. Da kann man sich echt nicht satt sehen. Kleine Gassen, schön gestaltete Plätze und prächtige Gebäude drumrum… Bei / an der Mündung des Inn in die Donau kann man tatsächlich die Trennlinie zwischen der blauen Donau und dem grünen Inn ganz deutlich erkennen…




Samstag, 21. Juni: Heute geht es an der Donau nach rechts. Das Ziel heißt Vilshofen. Irgendwie haben wir wohl den falschen Zeitpunkt erwischt. Die ersten Strassen durch die wir fahren sind menschenleer. Hat was von einer Geisterstadt… Erst am Marktplatz und in der dort beginnenden „Einkaufsmeile“ ist ein wenig Betrieb. Beim Spaghetti-Eis kann man sogar den einen oder anderen Boliden beim cruisen beobachten….



In Vilshofen wechseln wir das Ufer und fahren auf der anderen Seite in Richtung Passau. Da gibt es zwar keinen ausgeschilderten Donauradweg aber die Hinweise auf die Donaufähre haben unsere Neugier geweckt. Fast schon nicht mehr dran geglaubt finden wir tatsächlich die kleine Seilzugfähre. Wir stehen etwas unschlüssig rum, aber die Fährfrau hat uns offensichtlich beobachtet und bringt uns wieder auf die richtige Seite. Da erwarten uns bereits ein paar Radler und ein Pkw mit randvollem Anhänger. Kaum zu glauben, Gespann und Radler passen tatsächlich auf die kurze Fahrbahn der Fähre und werden unfallfrei übergesetzt.



Dieses Erlebnis kann hier nicht mehr getoppt werden. Der Plan wird geändert. Per E-Mail haben wir zwar für vier Nächte gebucht, aber an der Rezeption stehen die Hinweise „zahlen bei der Abreise“ bzw. „abgerechnet wird zur Abreise“. Das bestärkt uns zur Planänderung. Wir wollen ans Wasser. Der Schliersee ist leider belegt. Am Waging See werden wir fündig und reservieren per E-Mail.

Sonntag, 22. Juni: – Reisetag – Zusammen mit den Brötchen kann ich auch unsere Rechnung zahlen. Kein Wort von wegen Reservierung. Drei Nächte mit Strom sonst nix!!! Das haben wir schon ganz anders erlebt. Drei Flüsse Camping find ich gut!!!


Waging am See:


Camping Stadler ist ne Wucht. Klein aber fein und ein richtiger Geheimtipp. Die geringen Aussenmaßen unseres Schneckenhauses bescheren uns einen Stellplatz mit grandiosem Seeblick und direktem Zugang zum Wasser.



Montag, 23. Juni: Herr Stadler hat am liebsten Bares und wir kommen mit 50€ nicht weit. Der erste Versuch im Nachbardorf schlägt zwar fehl, aber bei den Rad-Runden um den Wagingsee werden wir nicht nur mit Barem sondern auch mit ein tollen Spaghetti-Eis belohnt.



Durch den direkten Zugang sind wir sehr oft im See und liegen lesend vorm Schneckenhaus.


Donnerstag, 26. Juni: – Reisetag – Als nächstes Ziel schlägt uns das Internet den Wohnmobilstellplatz in St. Alban vor. Der Platzbetreiber wird dabei für seine lockere und unkomplizierte Art gelobt. Da die Rezeption nur sporadisch besetzt ist werden die reservierten Stellplätze mit entsprechend beschrifteten Din A 4 – Blättern gekennzeichnet. Wir suchen einfach einen Platz ohne DIN A 4 – Notiz. Der Stellplatz wird vom benachbarten See Restaurant St. Alban aus verwaltet, Wir nutzen das für ein richtig gutes Abendessen und nebenbei wird auch unser Aufenthalt geregelt.

Ammersee:

Auch hier wagen wir uns wieder ins Wasser und drehen eine Runde um den See.



Dabei klettern wir auch nach oben zum Kloster Andechs. Eine sehr interessante Anlage, deren Besichtigung leider durch einen heftigen Regenschauer gestört wird. Wieder einmal erleichtert uns der Regen die morgige Abreise.

Samstag, 28. Juni: – Reisetag – mit Zwischenstopp in Kempten. Durch Zufall finden wir den Wohnmobilstellplatz am Illerstadion des FC Kempten. Das Parkticket wird über EASYPark abgerechnet und die Innenstadt ist auch niocht weit entfernt. Stadt und Stellplatz sind durchaus empfehlenswert für einen Kurztripp.



Nach dem längst fälligen Spaghetti-Eis geht es weiter zum eigentlichen Ziel.


Dietmannsried:

Der Stellplatz „Weizes Weitblick“ ist rund um ein älteres Bauernhaus angelegt. Es besteht freie Platzwahl aber die Vorderachse muss auf dem Asphaltboden bleiben damit bei der Anfahrt der Rosen geschont wird. Kurzer Tadel weil wir den Hinweis im Internet überlesen haben. Der Betreiber möchte gerne vorher eine telefonische Absprache.



Im Internet steht etwas vom Blick auf die Zugspitze. Ganz ehrlich ich hab sie nicht erkannt. Trotzdem genießen wir die Abendstimmung auf dem Spaziergang um den Bauernhof.



Sonntag, 29. Juni: – Reisetag – Nach dem Frühstück geht es wieder nach Stuttgart. Es zieht sich, es sind einfach zuviele Autos auf der Strecke.



Wochenende im Münstertal vom 04. bis 06. Juli:



Jennifer lädt zum Geburtstagsessen bei der Fernsehköchin Vicky Fuchs in deren Restaurant „Spielweg“. Damit verbunden wird es ein Wochenende im „Camping Münstertal„. Der Campingplatz ist richtig gut angelegt. Es gibt ein Hallenbad, ein Schwimmbecken draussen mit Liegewiese, ein „Lädle“ für den täglichen Bedarf und Souvenirs. In den „Buhl Stuben“ essen wir uns lecker in Form fürs Geburtstagsessen im Spielweg.





Wochenende im Leintal vom 11. bis 13. Juli:



Es folgt eine zweite Auflage der Geburtstagsfeier im Camping Leintal. Dieses Mal gehen wir im Nachbarort zum „Heimat Destillen Fest“. Auf dem Gelände der ansässigen Destille gibt es Live – Vorstellungen und jede Menge Food Trucks die ihre Köstlichkeiten anbieten. Wir sind begeistert und werden versuchen auch im nächsten Jahr dabei zu sein.




Wochenende am Bodensee vom 11. bis 13. Juli:



Der Campingplatz Schloß Kirchberg kann nichts dafür!! Dauerregen!! Eigentlich ein Wochenende zum Vergessen wenn nicht die guten Erfahrungen am Platz gewesen wären.

We ´ll be back!!!




Heidelberg vom 14. bis 18. August:



In dieser Zeit entdecke ich den Wohnmobil-Stellplatz in Heidelberg. Eine kleine Steinwüste mit geschotterten, durch Holzplanken abgeteilten Stellplätzen. Unkomplizierte Verwaltung mit Briefumschlägen für den Meldebogen und das abgezählte Bargeld sowie ein Briefkasten um den Check Inn perfekt zu machen. Der Biergarten „OMA“ in der Nachbarschaft ist durchaus empfehlenswert. Ein Stück weiter kommt man an die Haltestelle der Straßenbahn und damit in die Innenstadt. Mit dem Rad geht es aber auch…




Wiesbaden vom 18. bis 21. August:



Der Reisemobilhafen Wiesbaden dient als Basisistation für Krankenbesuche. Vom Stellplatz aus kann ich die Asklepios Paulinen Klinik bequem mit dem Rad erreichen. Eine kleine mit viel Liebe eingerichtete Anlage in der Nähe des Freibades „Kallebad„. Leider hatte ich keine Gelegenheit das Bad zu testen. Während der Saisonzeiten ist es aber bestimmt eine Anlaufstelle für die Camper. Der Wohnmobilhafen bietet nämlich weder Toilette noch Duschen…




Sommertour vom 29. August bis 20. September



Wir wollen mal wieder die Nordsee bereisen. Für den Weg dorthin sind zwei Zwischenstopps eingeplant.



Zunächst die Übernachtung im Brückenkopf-Park Jülich. Den sollte man sich unbedingt nochmal in Ruhe anschauen. Wir haben leider keine Zeit dazu, denn der nächste Halt ist vorgebucht. Der Campingplatz Grimbergen ist zwei Tage unsere Basis für die Erkundung von Brüssel. Nach dem Kaffee nutzen wir das tolle Wetter für eine Radrunde durch den kleinen Ort und finden sogar das Atomium auf Anhieb.



Sonntag, 31. August: – Bemerkenswertes Brüssel mit einem tollen Marktplatz, in der Nähe findet man Männeken Piss mit Schwester und der Sinn für Kunst am Bau ist ebenfalls verbreitet.




Die Stadt ist wirklich sehenswert und auch die Pause in einer der vielen Chocolaterien bestätigt die positiven Eindrücke. Für uns als Radfahrer ist der Strassenverkehr ziemlich gewöhnungsbedürftigt. Danach geniessen wir ein ruhiges Abendessen vorm Schneckenhaus.

Montag, 01. September: – Reisetag –


Keine Angst der schwarze Kater hat den Weg nicht gekreuzt. Der hat auf der Sperrfläche gesessen und ist brav in die andere Richtung weg getrottet….

Eli hat es gerade so geschafft ihr Handy für eine Aufnahme zu zücken 😉


Die Fahrt bis zur Nordsee zum Kompass Camping Westende verläuft problemlos. Das NAVI hat nur die letzten Meter Probleme die Einfahrt zu finden. Offensichtlich ist hier einiges umgebaut worden. Damit verbunden stehen wir mehrfach in falscher Richtung vor einer Einbahnstrasse. Drei Runden später haben wir dann endlich unserem Stellplatz erreicht. Dort werden wir überaus herzlich begrüßt… Der erste Rundgang zeigt auch den Grund für die Neuregelung der Einfahrten. Man hat das Areal erweitert und eine Art Dünenlandschaft mit Ferienhäuschen angelegt. Sieht recht einladend aus.


Wir sind früh dran und nutzen das für einen Erkundungsspaziergang in Richtung Nordsee. Auch auf dem Weg dorthin gibt es schöne Bauwerke zu bestaunen. Am Strand ist deutlich zu sehen wie sich das Wetter ändert. Es gelingt uns nicht vorm großen Regen wieder im Schneckenhaus zu sein. Das Blätterwerk am Rande der Strasse schützt nur bedingt.


Dienstag, 02. September: Die Räder müssen bewegt werden! Es geht nach Middelkerke also von der Einfahrt aus rechtsrum. Am Weg zur Promenade stehen einige zeigenswerte Objekte. Der Blick nach links am Strand kommt einigermaßen normal, sogar etwas langweilig rüber…..


Was man vom Blick nach rechts nicht behaupten kann. Zunächst zieht der schwer beladene Sattelschlepper die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Kunstwerk aus rostigem Stahl und offensichtlich maßstabsgerecht zusammen geschweißt. Danach geht es weiter zum nächsten spektakulären „Kunstwerk“. Ein nobles Hotel mit einem „Triplet“ als weiteren Blickfang vorm Eingang



Mittwoch, 03. September: Heute nehmen wir die andere Richtung, also von der Einfahrt aus nach links. Das Ziel ist Nieuwport. Dort wird am Ortseingang die Aufmerksamkeit von Denkmälern, Mahnmalen und Bunkerresten in Beschlag genommen. Das Wetter hat viel Luft nach oben aber das hindert uns nicht daran die Tour in Richtung Strand fortzusetzen. Der nette Gorilla passt gut auf, damit niemand ins Wasser fällt.



Daneben führt ein Steg raus zur Aussichtsplattform, aber wir nehmen den Gorilla ernst und lassen das bei dem Wetter doch lieber sein… Der Weg zurück führt mit voller Absicht mitten durch die Stadt. Trotz des ungemütlichen Wetters gelüstet es uns nach Eis. Dabei entdecken wir, ganz ohne Absicht, das bekannteste Werk „Auf der Suche nach Utopia“ des Künstlers Beaufort.



Spätere Recherchen in Google ergeben, dass er auch das Steuerrad und den Sattelschlepper in Middelkerke erschaffen hat. Desweiteren gibt es einige „Beaufort-Radwege“ die an seinen Kunstwerken vorbei führen. Das wird bestimmt nochmal eine Tour an die belgische Küste geben…

Donnerstag, 04. September: – Reisetag – So gut es geht an der Küste entlang. Gebucht ist nicht, wir fahren den Camping Duinoord aan Zee direkt an. Wir werden sehr nett empfangen, aber auch enttäuscht, denn man kann uns nur eine Übernachtung anbieten. Das hindert uns nicht. Vorteil ist, dass wir nicht großartig einrichten müssen sondern gleich zur Erkundung der Umgebung übergehen können.

Wir sind in den Niederlanden angekommen. Am Strand erkennt man neue, witzige und ältere Methoden den Strand vor Umwelteinflüssen und was da noch so im Sand verbuddelt wird zu schützen…


Auch hinter den Dünen ist die Küste sehenswert. Am ersten Abend in Holland darf natürlich eines nicht fehlen…



Freitag, 05. September: – wir ziehen um – klingt leichter als es ist. Die Campingplätze klingen irgendwie alle gleich… Wir buchen übers Internet und fahren wie es das Navi vorgibt. Das klappt prima. Leider sind wir in Renesse und dort hat man keine Ahnung von einer Buchung. Die Dame am Tresen schickt uns quasi wieder zurück zum Startpunkt in Burgh-Hamstede. Dort gibt es nämlich auch einen Camping de Duinhoeve.

Was soll ich sagen? Die Dame hat natürlich recht behalten. In Burgh-Hamstede hat man tatsächlich eine Buchung vorliegen. Auch dieser Campingplatz hält was er verspricht. Neben den Stellplätzen für die Kurzzeitcamper gibt es Mobilhomes zur Miete und auch Dauercamper Bereiche. Einige davon sind mit besonders viel Herzblut gestaltet.



Samstag, 06. September: An der Rezeption hat man uns erklärt, dass der Strand nur ein „Katzensprung“ entfernt ist. Welche Katze da wohl gemeint ist? Vielleicht den gestiefelten Kater mit „sieben Meilen – Stiefeln“…. Auf jeden Fall sind wir froh mit den Rädern unterwegs zu sein. Der Radweg führt uns unterhalb der Düne nach Renesse. Dort ist die Hölle los. Offensichtlich treffen sich heute die Musikvereine und geben Live-Konzerte an verschiedenen Plätzen der Stadt.



Am Strand entdecken wir wieder nette Installationen zum Sonnenschutz bzw. zur Sauberhaltung des Strandes…



Zum Abschluß gönnen wir uns einen Snack am Kirchplatz in Haamstede. Den kleinen Flitzer mit Heckgepäckträger musste ich unbedingt aufnehmen.



Sonntag, 09.September: Heute wollen wir uns Brouwershaven anschauen. Zunächst nehmen wir wieder den „Katzensprung“ in Angriff. Man ahnt es nicht, aber hier geht der Weg nicht durch sondern über den Deich und an diesen Steigungen verzweifeln sogar Radler*innen mit ihren E-Bikes. Die Warntafel zeigt gefährliche Bereiche die wir natürlich unbedingt umgehen wollen. Aber solange die Pferde sicher vorankommen besteht keine Gefahr.



Zurück zu den Rädern und wieder in Richtung Reness. Da waren wir ja schon gestern und bleiben daher auf dem Küstenweg, wechseln zwischendrin sogar auf den Deich. Die Mühlenräder zeigen es an, Abfahrt in Richtung Brouwershaven.



Kurzer Halt an der Mühle und dann durch die hohle Gasse ins Ortsinnere. Die Kirche wartet mit einer Besonderheit auf. Der umgedrehte Holzschiffrumpf an der Decke macht echt was her. Ob er tatsächlich als Dach gedacht war ist nicht gesichert. Von außen ist auf jeden Fall kein Schiffsrumpf erkennbar.



Der Mittelpunkt des Ortes fängt am kleinen Hafen an und endet im Kreisverkehr vorm Rathaus. Hier finden wir auch ein nettes Restaurant fürs Mittagessen…


Montag, 09. September: – Reisetag – Es geht weiter nach Den Helder. Der Mini Camping Duinhoeve soll es werden. Gestartet ohne Frühstück fahren wir spontan in Ouddorp von der Autobahn ab. Frisch gestärkt haben wir genug Geduld uns am Autobahnstau anzustellen. Da wird mal wieder ein Stück Fahrbahn angehoben um einem Schiff die Durchfahrt zu ermöglichen.


Trotz des Staus haben wir nach dem Einrichten im Mini Camping noch genug Zeit die Räder zu bewegen. Ein tolles Panorama erwartet uns.



Am Strand entdecken wir eine besondere Art von Reihenhäusern. Wir fragen uns noch wie man dort wohl Gepäck und Einkauf hinbringen kann. Kurze Zeit später begegnet uns die Antwort…



Dienstag, 09. September: – nasse Radrunde –

Die Wetterverschlechterung hat sich schon gestern beim Grillen angekündigt aber das hält uns nicht vom Radeln ab. Den Helder bietet einiges. Von der Bunkeranlage über den Museumshafen, vorbei an der maritimen Militärschule in die Innenstadt und raus zur Nordsee.


Keine Aussicht auf Wetter Besserung! Die Option auf einen weiteren Tag in Den Helder lassen wir ungenutzt. Morgen geht es weiter…

Mittwoch, 10. September: – Reisetag –

Als Ziel ist der Campingpark Louwersoog auserkoren. Die A7 verläuft direkt auf dem Deich, mit dem Ijsselmeer auf der einen und dem Wattenmeer auf der anderen Seite. Das bedingt natürlich auch die eine oder andere Wartezeit vor einem aufgestellten Brückenteil…

Während des Check Inn bekommen wir den ersten Teil der Extravorstellung des niederländischen Militärs zu sehen. Die Fallschirmjäger üben den Sprung aus Flugzeugen. Sieht interessant aus und ist auch wirklich etliche Aufnahmen wert.



Dann kommt das Deja vu. Im Juli 2013 waren wir mit dem Pössl hier und genauso wie damals gehen wir als erstes zur Waschmaschine und überbrücken die Wartezeit mit einer Platzrunde sowie bei Kaffee und Apfelkuchen auf der Terrasse des Restaurant.



Donnerstag, 11. September: Viel Wind und unstetes Wetter. Die Räder bleiben am Platz und wir machen lieber einen ausgedehnten Spaziergang. Am Hafen von Louwersoog betreten wir das Gebäude des „WEC“ ein architektonisches Highlight ganz im Sinne der Seehundrettung am Wattenmeer. Nach dem Mittagessen im EG zahlen wir das Ticket für die Ausstellung und sind begeistert welche Eindrücke man dadurch in die Arbeit der Seehundretter bekommt. Das alles ist jeden Cent wert. Mit dieser Besichtigung hat sich auch der Plan für morgen ergeben.



Eine Radtour zum Seehundezentrum in Pieterburen. Dort befindet sich die eigentliche Auffang- und Pflegestation. Zurück im Schneckenhaus arbeite ich die Strecke anhand der Knotenpunktekarte aus. In der Theorie ist die Strecke etwa 60 Kilometer lang. Aber wir sind ja immer für Umwege gut…

Freitag, 12. September: Tja die Arbeit von gestern war für die Katz! Es regnet ebensolche und die Hunde kommen später auch noch dazu… Es wird ein gemütlicher Tag mit ausgedehntem DVD – Studium.

Samstag, 13. September: – Reisetag –

Der Campingplatz Seepferdchen hat die Online – Reservierung bestätigt und wir können uns mit der Anreise bis 19:00 Uhr Zeit lassen. Deshalb nehmen wir die längere Route und nutzen auch die Elbfähre Glückstadt – Wischhafen. Tatsächlich wird es zeitlich sogar ziemlich knapp. Für die späte Ankunft genügt die vereinfachte Registrierung mittels Handzettel. Den Rest können wir morgen früh nachholen. Von unserem Stellplatz aus ist es nicht weit bis zum Hinterausgang den wir noch für einen Spaziergang in die Abenddämmerung nutzen.



Sonntag, 14. September: Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Frühstück und den Formalitäten an der Rezeption. Danach nehmen wir den Radweg bis Lübeck. Die Stadt zeigt sich heute von einer bisher unbekannten Seite. Beim ersten Besuch sind wir mehr oder weniger am Holsten Tor hängen geblieben. Heute erkennen wir, dass Lübeck weit mehr zu bieten hat. Die Trave…



… der „Übergangsgarten“ als eine Art grüne Lunge für die Innenstadt…



… sehenswerte Gebäude aus der Zeit der Hanse und zum Schluß noch der Blick aufs Holstentor…



Aus Versehen nehmen wir die Abzweigung zum Hemmelsdorfer See. Dort entsteht die Panorama-Aufnahme des Hermann-Löns-Blick vom dortigen Aussichtsturm aus. Danach finden wir auch wieder den Wegweiser zum Timmendorfer Strand und kommen wohlbehalten zum Campingplatz.



Montag, 15. September: Der Tag zum chillen und shoppen. Ein Hoch auf das eRezept! Eli hat die Augentropfen verbraucht und die Reserve steht in Stuttgart im Kühlschrank… Ein Anruf beim Augenarzt genügt und das Rezept wird auf die Karte gesendet. Die Promenade bietet für jeden etwas. Wir gönnen uns einen neuen Rucksack und natürlich für jeden ein Gedeck (Spaghetti-Eis und Latte). Die flexible Tourenplanung hat natürlich seine Nachteile, denn von der Konzertveranstaltung „Stars am Strand“ hören wir heute das erste Mal. Ein Abend mit Sarah Connor wäre wohl ein Höhepunkt der Reise geworden…





Als Alternative suchen wir uns das Restaurant „Gosch“ für ein tolles Abendessen aus.

Dienstag, 16. und Mittwoch, 17. September: Die nächste Übernachtung ist in Brandenburg an der Havel vorgesehen. Die Marina hat auch ohne Reservierung einen passenden Stellplatz und überzeugt durch die modernen Sanitärbereiche sowie dem schnuckeligen Hafenbereich. Das werden dann auch die ersten und einzigen Aufnahmen des Tages. Die Kamera hat mich zwar mit einer Fehlermeldung vorgewarnt, die ich aber nicht beachtet habe. Die Stadt Brandenburg begeistert und bietet auch etliche Fotomotive. Am Ende des Tages waren tatsächlich nur die von der Marina auf der Speicherkarte. Ich denke wir kommen wieder….



Donnerstag, 18. September: Reisetag nach Eschwege zum Knaus Camping Park. Eschwege liegt ungefähr auf halber Strecke nach Stuttgart da bietet sich ein letzter Zwischenstopp an. Der Platz liegt richtig gut. Nur schade dass der See wegen Algenbefall gesperrt werden musste. Eschwege überrascht mit einer tollen Altstadt und einem hervorragenden Italiener. Die Trattoria Italiana „La Grotta“ ist wirklich empfehlenswert…



Freitag, 19. September: Gutes Radelwetter. Wir nutzen die grün bedruckten Wegweiser für Radwege und fahren nach Bad Sooden-Allendorf. Dort setzt man in Sachen Fachwerk ein kräftiges Ausrufezeichen.





Tour zum Jahreswechsel vom 23. Dezember bis 10. Januar 2026



Dieses Mal steht uns der Sinn für Fahrten in schneesichere Gebiete, denn die haben wir in den letzten Jahren bewusst gemieden. Die einzelnen Etappen sind soweit es geht vorgeplant. Zunächst werden wir ein paar Tage in Innsbruck bleiben. Der Campingplatz „Kranebitterhof“ reserviert zwar keine Stellplätze gibt uns aber die Auskunft, dass freie Plätze erfahrensgemäß zur Verfügung stehen werden. Dann fordern wir mal das Glück heraus….

Dienstag, 23. Dezember: -Reisetag- Die drei Bekleider achten auf den Weg und es gelingt tatsächlich noch bei Tageslicht einen passenden Stellplatz zu ergattern.



Mittwoch, 24. Dezember: Heute ist Erkundung angesagt. Die Bushaltestelle ist knapp 200 Meter vom Campingplatz entfernt, bietet einen Ticketautomaten und dort ziehen wir uns für die nächsten Tage ein Achter-Ticket. Wir schauen uns die in der Stadt verteilten Weihnachtsmärkte an und kommen dabei ganz zufällig am Hard Rock Cafe vorbei.


Nach dem Einkauf durch die Riesengasse zur Märchengasse




und dann steigen wir in der Maria-Theresia-Str. wieder in die Busliknie K bis zur Haltestelle Klammstraße.



Dann wird beschert und es gibt ein köstliches Weihnachtsessen mit Sauerkraut , Birnen- und Kartoffelstücken sowie als Beilage Puten-Knacker…


Frohe Weihnachten


Donnerstag, 25. Dezember: Es warten die „Kristallwelten“ im Firmensitz der Firma „Swarowski“ in Wattens auf uns. Die Ausstellung, die Bauten, Installationen und das ganze drum herum sind unbeschreiblich. Das muss man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben.

Zunächst der Blick vom Schneckenhaus zu den verschneiten Bergspitzen. … Das mit dem schneesicheren Bereich hat hier nicht hingehauen… Dann der Blick vom Fußweg zur Fabrik und dem Kristallwelt-Gelände



Links vom Wasser speienden Riesen geht es in die Ausstellung und nachher kommen wir rechts wieder raus. Drinnen empfängt uns die Glitzerwelt von Swarowski. In einem abgeteilten Kälteraum bekommen wir tatsächlich richtigen Schnee zu spüren. Es werden auch einige spezielle Arrangements gezeigt. Wie die Jacke für Elton John zum Beispiel.



Kurz bevor uns der Wasser speiende Riese wieder nach draußen entläst bietet man noch einige besonders schöne Stücke zum Kauf an. Dann noch das Foto zum Beweis unserer Anwesentheit.





Ein gelungener Ausflug und auf jeden Fall die Ticketpreise wert.

Mit dem Bus geht es in die Innenstadt zurück. Vorm Eingang der „Lumagica“ steht zwar die beleuchtet Kutsche von Cinderella aber um diese Uhrzeit wirkt das Licht nicht wirklich. Das ist auch der Grund, dass die Tore noch geschlossen sind. Dann gehen wir eben Essen… In der Altstadt lockt uns der „Goldenen Adler“ mit der heutigen Spezialität „Hirsch Lasagne“. Die Würfel sind gefallen. Auf jeden Fall kein Fehler. Tolle Bedienung, eine extravagante schmackhafte Lasagne und sehr gute Spinatknödel. Sogar die Apfelschorle hat das gewisse Etwas.


Nachfolgend nur eine kleine Auswahl an Fotomaterial. Der Lichterglanz kommt hier nicht wirklich zur Geltung.


Live is Live !!!



Freitag, 26. Dezember: Für heute haben wir uns keinen Termin, kein Ziel gesetzt. Nach dem Frühstück ein Blick auf die Schneegipfel und dann spazieren wir zum Inn. Der bietet Natur pur und spektakuläres Wetter.



Die etwas schwierige Kletterpartie am Tauwasserzulauf ist eigentlich nicht vorgesehen, aber das kommt davon wenn man einen Weg nicht zweimal laufen will…



An die Belohnung für den beschwerlichen Rückweg haben wir schon vorher gedacht und fürs Abendessen einen Tisch im Restaurant Garda reserviert. Das Garda liegt direkt neben der Einfahrt zum Campingplatz und der wird auch von dort verwaltet. Josef´s Gardasee Küche verwöhnt uns mit einer fantastischen Fischplatte vom Grill und ist auf jedenfall empfehlenswert. Das wissen offensichtlich auch andere. Ohne Reservierung hätten wir nämlich an der Theke essen müssen…

Samstag, 27. Dezember: Heute ist verkaufsoffen und wir möchten uns das bunte Treiben anschauen. Das „Café Central“, Innsbrucks ältestes Wiener-Caféhaus, wird die erste Anlaufstelle fürs Frühstück. Vom Weihnachtsmarkt am Inn ist bis auf Werbeplakat und leere Hütten nicht mehr viel übrig. Ist wegen der tollen Lage ein beliebter Aussichtspunkt.



Swarowski ist noch mit einem Kristall-Weihnachtsbaum vertreten. Wir schauen daran vorbei und erkennen unser nächstes Ziel oben links. Dort kann man die Häuser des Ortsteils Hungerburg erkennen. Dort ist der Weihnachtsmarkt noch im Gange und verspricht eine imposante Aussicht auf die Stadt. Der kurze Blick in Richtung Innenstadt zeigt uns „zuviel buntes Treiben“. Dann also direkt zur „Hungerburg“. Es fängt an mit einem Fußmarsch zum Alpenzoo. Wie der Namen vermuten lässt müssen dabei einige Höhenmeter überwunden werden.



Von dort geht es mit der Nordkettenbahn weiter bis nach Hungerburg. Hier wäre die Möglichkeit eines weiteren Umstiegs um bis zur Seegrube weiterzufahren. Das bedarf aber einer exakten Lagebeurteilung. Es handelt sich hierbei nämlich um eine Seilbahn. Eine Gondel mit mindestens 30 Personen hängt an ein paar Metallseilen und fährt auf 1900 Höhenmeter.


Während wir die nächste vollgestopfte Gondel bergauf fahrend beobachten fällt uns eine starke Rauchentwicklung links von der Zielstation auf. Dann kommt Leben in die Station und etliche Feuerwehrleute machen sich bereit um die nächste Gondel nach oben besteigen zu können.


Die haben echt die Ruhe weg. Man lässt sogar noch andere Fahrgäste mit einsteigen damit die Gondel wieder vollgestopft losfahren kann. Das will mir nicht in den Kopf….



Auf jeden Fall beeinflusst dieses Erlebnis unsere Lagebeurteilung ungemein. Die Aussicht aus 860 Meter Höhe von der Hungerburg aus genügt uns völlig. Bei der Erkundung des Ortsteils haben wir sogar noch Brandgeruch in der Nase und die Hubschrauber mit ihren Wasserbottichen ziehen ihre Kreise über uns. Mal schauen ob uns der Weihnachtsmarkt auf der anderen Seite der Nordkettenbahn etwas Ablenkung bringt.



Die Rundgang im Ort hat auch was positives. Wir haben nämlich eine Haltestelle entdeckt und fahren lieber mit dem Bus in die Innenstadt. In der Riesengasse beim Konditor Dengg teilen wir uns einen Kaiserschmarrn. Die nette Bedienung rät dazu, denn die Portion sei riesig. Was soll ich sagen: Herzlichen Dank für den Tipp. Durch die Märchengasse gehen wir wieder zur Bus-Haltestelle in der Maria-Theresia-Straße.



Während der Fahrt können wir am Bildschirm die aktuellen Nachrichten lesen. Der Brand den wir beobachtet haben ist trotz dem Einsatz von Feuerwehrleuten und Lösch-Hubschraubern noch immer nicht gelöscht. Ursache soll die unachtsame Handhabung von Silvesterkrachern gewesen sein…. Blödes Volk!!!

Sonntag, 28. Dezember: Heute wird es sportlich. Die Skisprungschanze Bergisel ist das letzte Ziel unseres Besuches in Innsbruck. Zunächst geht es mit Bus und Straßenbahn quer durch die Stadt zur End – Haltestelle Museumsstraße. Von hier sind wieder einmal einige Höhenmeter zu überwinden um zum Tiroler Landesmuseum zu gelangen.



Das Museum beschreibt die bewegte Geschichte der Tiroler im Zusammenhang mit den Weltereignissen, was auch die Geschichte der Freiheitskämpfer, allen voran Andreas Hofer, beinhaltet. Ganz besondere Aufmerksamkeit bekommen die so genannten Kaiserschützen und deren militärische Verwendung geschenkt. Dann die Geschichte der Blasmusik. Allerdings befindet sich das Highlight in einem speziellen Rundbau in der Mitte des Gebäudes. Das Innsbrucker Riesenrundgemälde ist wirklich die Attraktion der Ausstellung. Man fühlt sich mitten im Geschehen fast wie in der „Holosuite“ des Raumschiff Enterprise. Unbedingt sehenswert!

Der Eintritt für die Sprungschanze haben wir als Kombiticket beim Landesmuseum gekauft und wollen das natürlich auch noch nutzen.



Die Schanze beeintdruckt natürlich auch auf eine andere Weise. Ich traue mich sogar mit der Springerbahn auf den Turm. Wieder auf dem Weg nach unten kann man alle Sieger der Bergisel Wettbewerbe bewundern. Zwei davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben…



Zur Feier des letzten Tages lassen wir diesen im „Garda“ ausklingen. Heute gibt es ganz normale Pizza. Die vegetarische Variante mit Spinat und Schafskäse bleibt allerdings geschmacklich etwas zurück. Der Belag mit Lachs und karamelisierten roten Zwiebeln hat dann doch wieder das gewisse Etwas.




Montag, 29. Dezember: – Reisetag – Das Frühstück lassen wir erstmal ausfallen. Nicht weit entfernt probieren wir es im Lager des Bauhaus. Dort gibt es zwar passende Gasflaschen, aber keine aus Aluminium. Zumal wird unsere Zuversicht mit der Aussage „Alu ist in Österreich nicht sehr verbreitet“ torpediert. Ganz ohne Absicht finden wir die rückwärtige Zufahrt der Rosenberger Raststätte. Dort gibt es ein gutes Frühstück. Das Internet findet für uns tatsächlich einen Camping Berger in Salzburg. In Stuttgart sind wir dort Stammkunden auch die Alu – Gasflaschen betreffend. Die Route führt sogar kurz nach Deutschland vorbei an Freilassing bis zum Camping Berger. Bewaffnet mit der leeren Gasflasche laufen wir dort ein und werden sofort mit den Worten „Wir führen keine Gasflaschen“…. Die Alternative im nahen Indistriegebiet bestätigt die Bauhaus-Info, auch hier gibt es keine Alu-Flaschen. Bevor wir zum Campingplatz fahren geht es tatsächlich nochmal zurück nach Freilassing. Der Hagebaumarkt hat soviele Alu-Flaschen, dass er sie sogar verkauft… Nach diesem Erfolgserlebnis dauert es nicht mehr lange bis zum vorgebuchten Campingplatz.



Für den Rest des Tages haben wir uns nichts vorgenommen. Einrichten, eine kleine Runde um den Platz und Abendessen. Die Runde wird am nächsten Tag nach dem Frühstück, sogar von Schneefall begleitet, wiederholt.

Mittwoch, 31. Dezember: – Silvester – Die Sonne meldet sich zurück und wir spazieren an der Salzach entlang nach Salzburg in die Altstadt. Der Christkindelmarkt ist noch in vollem Gange.



Der Kapitelplatz ist bereits für die Silvesternacht vorbereitet und bietet eine große Bühne für Live Veranstaltungen. Wir kommen gerade rechtzeitig um auf der Videoleinwand das „Happy New Year“ – Spektakel zu beobachten. Schon krass bei uns ist 14:00 Uhr bei Minusgraden und auf der Leinwand wird das Jahr 2026 in Sommerkleidung begrüßt.



Kleine Erholung abseits vom Trubel am Biergarten des „Stiegl Keller“. Das Selfie bekommen wir noch hin, aber im Restaurant holt uns der Trubel wieder ein denn der Laden ist voll. Dann eben nur Kaffee und Kuchen im Radisson. Das neue Jahr feiern wir im Schneckenhaus und freuen uns an dem Logenplatz mit Blick auf das Salzburger Feuerwerk….



Frohes Neues Jahr


In den nächsten Tage sind wir in der Stadt unterwegs, essen endlich mal wieder Spaghetti-Eis und finden amüsante Motive. Auch die Fahrt nach Freilassing ist nochmals nötig um die nächste Gasflasche zu tauschen. Für den letzten Tag in Salzburg haben wir uns den Besuch im „Domquartier“ aufgehoben. Samstag deshalb weil ein kleines Konzert im Ticketpreis enthalten ist. Nach dem Rundgang dürfen wir in einem der Prunkräume eine Violin- und daran anschließend eine Klaviersonate geniesen. Auf dem Heimweg ist dann schon richtig dunkel, was uns aber einen tollen Blick auf die Salzach beschert.



Sonntag, 04. Januar 2026: – Reisetag – Die Heimfahrt nach Stuttgart ist mit zwei weiteren Stopps geplant. Heute geht es an den Tegernsee, genauer zur Oedbergalm. Richtig gutes Reisewetter. Es ist Sonntag und das wird uns bei der Ankunft mit voller Wucht bewußt. Die Oedbergalm ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler und die parken überall wo frei ist. Es wird besser. Sobald die allgemeine Abreise beginnt ergattern wir eine Alternative. In der Nacht wird Schnee gemacht und das bekommen wir lautstark zu hören. Die Schneekanonen brummen im stündlichen Wechsel und ab 06:00 Uhr nervt das Piepen der rückwärts fahrenend Schneeraupe…. Für das nächste Mal: später anreisen und weiter unten im Areal einrichten um dem Lärm der Schneearbeiten zu entgehen.



Montag, 05. Januar: Die Morgentoilette gestalten wir mehr oder weniger im Halbschlaf. Die unruhige Nacht wirkt nach. Es gibt vorbestellte „Semmeln“ und nach dem Frühstück geht es etwas besser. Es bedarf der Bewegung und so spazieren wir vorbei an Ostin, durch Gmund zum Tegernsee. Dort helfen wir Thomas Mann beim füttern seines Hundes Bauschan bevor am Ufer entlang bis zur Stadt Tegernsee laufen.



Der Hinweg und die letzte Nacht haben uns geschafft weshalb wir für den Rückweg den Bus nehmen. Was aber nicht bedeutet, dass wir ganz ohne Fußweg auskommen…. Am Lift ist heute nicht viel los und die Maschinen haben auch Pause. Es wird eine gute Nacht….

Dienstag, 06. Januar: Noch ein Spaziergang. Die „Semmeln“ schmecken und sind eine gute Grundlage. Dieses Mal gehen wir durch Ostin nach Gmund. Dort gibt es ein kleines Mittagessen im Gasthof „Gasteig“ und wir laufen über den Wanderweg Gasse zurück zur Oedbergalm.



Mittwoch, 07. Januar: – Reisetag – Letzte Station der Tour ist Utting am Ammersee. Nochmals auf der Fahrt und später auch auf dem Platz die leeren Gasflaschen tauschen. Dann stehen wir allein auf weiter Flur. Der Check Inn erfolgt über den durch E-Mail übermittelten Code automatisch.

Es folgen zwei wirklich ruhige Tage mit einem Spaziergang nach rechts und am nächsten Tag nach links am See entlang. Dabei entdecken wir den Hochseilgarten, den Blick auf den See und ein Hühnermobil mitten im Ziegengehege.



Samstag, 10. Januar: – Reisetag – nicht geplant aber die Wettermeldungen rund um das Tief Eli beunruhigen uns etwas. Der Wind rüttelt ganz gehörig am Schneckenhaus und wir verzichten auf den letzten Urlaubstag und die Platzmiete zugunsten einer ruhigeren, entspannteren Heimfahrt. Bis auf den Stau wegen geschlossener Schneedecke bei Merklingen kommen wir tatsächlich gut voran. Komischerweise ist der Schnee komplett weg sobald wir in Wendlingen auf die B10 abfahren.




Saisonende



Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com
  • Abonnieren Abonniert
    • Unser Schneckenhaus
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • Unser Schneckenhaus
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Kurzlink kopieren
    • Melde diesen Inhalt
    • Beitrag im Reader lesen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …
 

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.