Unser Schneckenhaus

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Pompui – 3

Altmühlsee vom 17. bis 20. Juni 2021


Ganz kurzfristig bekommt Elli einen Tag frei und das erste verlängerte Wochenende im Schneckenhaus wird endlich möglich. Wir wollen es mal wieder am Brombachsee probieren und kommen schon wieder zu spät. Das Schild „Wir sind ausgebucht“ kennen wir noch vom letzten Versuch zu Pfingsten 2019. Wie damals sind wir auf gut Glück los gefahren und wieder eines besseren belehrt worden. Doch jetzt machen wir es besser und reservieren einen Stellplatz beim Altmühlsee-Campingplatz Herzog übers Telefon.

An der Rezeption werden unsere negativen Testbescheinigungen geprüft und dann geht alles wie immer. Stellplatz suchen, einrichten und ein Spaziergang zum nahe gelegenen See.



Das Freizeitzentrum Gunzenhausen hat wirklich einiges zu bieten. Sehr ärgerlich, dass wir die Räder zu Hause lassen mussten. Die Falträder haben den Winter auf dem Balkon nicht gut überstanden. Trotz der Abdeckplane haben sie wohl zu viel Feuchtigkeit abbekommen und dabei sind beide Ketten festgerostet. Die Ketten sind bereits getauscht, aber jetzt sind die Zahnkränze der Schaltungen nicht mehr kompatibel. Durch die derzeitigen Lieferengpässe ist erst ab September mit einer Reparatur zu rechnen. Unsere roten Renner kommen auch nicht mit. Beim Versuch das Rad vom Rollentrainer zu nehmen ist der Schnellspanner überdreht worden. Jetzt steht das komplette Gespann in der Werksattt. Das bedeutet natürlich, dass wir zu Fuß unterwegs sein werden. Beim Spaziergang nach Gunzenhausen beobachten wir den Klapperstorch und essen das erste Gedeck im Eissalon. Der Marsch nach Munz am See müssen wir leider abbrechen. Das Knie….





Klingenberg am Main vom 09. bis 11. Juli 2021



Endlich können wir wieder das jährliche Ritual aufleben lassen und laden die herzallerliebste Tante je nach Wetterlage zum Frühstück vorm oder im Schneckenhaus an. Wir sind inzwischen geimpft und haben auch den digitalen Impfpass auf dem Handy (CovPass und Corona App). Wir haben aus dem Versäumnis der letzten Tour gelernt und vorab einen Stellplatz am Campingplatz Main-Wiese reserviert.

In Bayern und an der Rezeption wird intensiv auf die Corona-Vorschriften hingewiesen. Zum Beispiel die Tragepflicht von FFP2 Masken auf allen Wegen innerhalb des Platzes und natürlich auch in den sanitären Anlagen. Unser Stellplatz, die Nummer 1, liegt direkt am Main und dort dürfen wir die Maske weglassen.

Einrichten ohne Strom weil wir die tolle Photovoltaikanlage für den Ernstfall testen wollen.

Am Ortseingang haben wir einen Netto entdeckt. Dort decken wir uns mit Lebensmitteln fürs Wochenende ein.

Die Frühstücksbrötchen für morgen gibt es auch hier beim Bäcker. Auf dem Rückweg sehen wir einen Hinweis auf Imker – Honig und lassen uns zum Kauf von je einem Glas Blüten- und Waldhonig überreden. Das Vorhaben noch eine kleine Strecke am Main entlang zu radeln lassen wir wegen des wechselhaften Wetters sein. Dann eben wieder Elementary schauen. Denkste! Der integrierte DVD-Player schrubbt wie verrückt bekommt aber die Scheibe nicht zum Laufen. Es ist schon halb acht! Hat da noch ein Laden offen? Beim Netto sind wir vor ein paar Minuten noch an einem Phillips-Regal vorbei gelaufen. Die verkaufen dort tatsächlich DVD-Player. Kurz vor Feierabend legen wir einen Player mit HDMI-Kabel auf das Kassenband. Es handelt sich hierbei um einen handelsüblichen Gerät und benötigt daher auch eine handelsübliche Steckdose. Das wird der nächste Test für unsere Anlage und den darin integrierten Wechselrichter. Es läuft alles prima und zur Krönung des Tages gibt es tatsächlich noch eine passende Regenpause fürs Abendessen draußen. Am nächsten morgen wird die herzallerliebste Tante mit der Fahrt von Höchst nach Klingenberg zum ausgedehnten Frühstück überrascht.



Am Nachmittag bringen wir sie wieder nach Hause und biegen auf dem Rückweg zur Burg Breuberg ab. Im Gebäude befinden sich eine Jugendherberge und das Standesamtes. In der dortigen Burgschänke könnte man eventuell im nächsten Jahr frühstücken. Mal die herzallerliebste Tante drauf ansprechen.



Zurück am Platz setzen wir uns nochmals auf die Räder. Der Radweg führt quasi direkt an unserer Stoßstange vorbei und wir biegen nach links ein, in Richtung Miltenberg. Allerdings nicht lange, denn die Regenfälle der letzten Tage und Wochen wirken sich auch hier aus. Steht der Main vor Pompui noch knapp unter der Uferkante hat er nach zwei, drei Kilometer die Kante überschritten. Am ersten kleinen See kommen wir noch vorbei. Aber beim nächsten drehen wir um, denn man kann das Ende auf der anderen Seite nicht erkennen. Dann eben wieder zurück und vorbei an Pompui nach Klingenberg. Hier sind wir dann auch erfolgreich bei der Suche nach einem Eissalon. Natürlich soll es ein Gedeck sein. Allerdings hat das Spaghettieis noch Luft nach oben. Als Basis Vanille- und Erdbeere zu wählen ist uns neu. Das ist bestimmt nicht im Sinne des Erfinders.




Motorradtraining am Motodrom Brünn vom 15.07. bis 18.07.2021



Wer hätte das gedacht? Mein Töchterchen fährt Motorrad! Sie hat geschafft was ich mich aus Angst vor meinem jugendlichen Wahnsinn nicht getraut habe. Das macht mich stolz und auch ein wenig neidisch…. Für mich setzt sie zusammen mit Tim ein weiteres Zeichen der Vernunft indem sie an so genannten Motorradtrainings teilnehmen. Die beiden trainieren und lernen auf richtigen Rennstrecken unter Anleitung von Profis. Hier können sie sich für den Rest des Jahres austoben und sind auf den normalen Straßen viel entspannter unterwegs. Eine kleine Bemerkung beim Kaffee wird begeistert aufgenommen und bringt einen Stein ins Rollen.


Sobald es Corona und auch der Urlaubsplan erlaubt wird ein Training gebucht.

Die Vorbereitungen gestalten sich etwas umständlich. Vignette gibt es nicht mehr beim ADAC. Das macht Tschechien in eigener Regie entweder online oder beim Grenzübertritt. Auch die Corona – Beschränkungen müssen beachtet werden, aber zum Glück finden wir uns in Tschechiens grüner Kategorie wieder. Zum guten Schluss füllt jeder noch sein Einreiseformular aus. Ich fahre mit Pompui und tatsächlich zum ersten Mal seit wir in die Familie der WomoSapiens eingetreten sind ohne Elli in ein verlängertes Wochenende. Mit Jennifer und Tim ist es die erste gemeinsame Unternehmung.


Die Fahrt beginnt für mich recht entspannt. Wir wollen uns gegen 18:00 Uhr vor dem Motodrom treffen und gemeinsam auf den Einlass warten. Ich gehe von knapp sieben Stunden reiner Fahrzeit aus. Jennifer und Tim werden wohl drei Stunden länger brauchen. Ihr Anhänger ist ungebremst und daher dürfen sie nur 80 km/h fahren. Wie abgesprochen informieren wir uns gegenseitig über WhatsApp mit dem Live Standort. Um 05:50 Uhr mit Standort Stuttgart ist Abfahrt für das Gespann. Ich habe es entspannter, fahre noch zum Tanken und bin gegen 08:30 Uhr auf der Autobahn. Nach dem Schild „Bundesgrenze“ biege ich zur Raststätte ab und finde schnell eine entsprechende Verkaufsstelle. Von der netten Dame am Schalter bekomme ich die e-Vignette. Ich bin verwirrt, denn es ist nichts zu sehen von wegen Grenzkontrolle. Nach zwei Runden auf der Raststätte folge ich den Pfeilen zweimal rechts, einmal links und befinde mich auf der Autobahn Richtung Prag. Anhand des Live Standortes kann ich sehen, dass ich dem Gespann immer näher komme. Kurz drauf kommt die Meldung: Hast uns gerade überholt, wir sind abgefahren und machen Pause. Dann fahr ich eben einfach mal vor, reihe mich in die Schlange der Wartenden ein und mache schon ein paar Aufnahmen. Die Trainingsgruppe Brünn1 ist noch fleißig am Runden drehen und ich finde eine offene Tür zu einer Art Naturtribüne….



Das Gespann hat mehr Pech und muss sich durch einen Baustellenstau quälen. Sie kommen knapp eine Stunde später als geplant an. Aber halb so schlimm, denn der Einlass ist auf 19:30 Uhr verschoben. Zur Begrüßung mache ich erstmal einen tollen Filterkaffee. Jennifer hat Kondensmilch in der Tube dabei. Sachen gibt’s…. Eigentlich wollte ich die Ankunft der beiden fotografisch dokumentieren, aber beim Fotografieren der Strecke von der Naturtribüne aus hat sich der Kamera-Akku verabschiedet. Ich bin auf dem Weg um Ersatz zu holen als die zwei um die Ecke biegen.

Dann ist es endlich soweit und wir richten uns im Fahrerlager ein. Den Hänger verstecken wir hinter Pompui. Es ist richtig gemütlich im gemeinsamen überdachten Biergarten vor den Wohnmobilen. Der Tagesplan wird umgestellt, grillen ist heute dran. Zuvor bekommt Tim noch seine Unterlagen und macht das Moped startklar. Der Cobb Grill braucht ja etwas länger um richtig zu glühen und ich nutze die Zeit für einen Rundgang. Jennifer und Tim kennen das schon und kümmern sich lieber um das Grillgut. Es stehen etliche Fahrzeuge und Hänger hier rum. Das Gebäude mit den festen Boxen ist zugestellt. Einige haben sich für ihre Boliden, Ersatzreifen und das Werkzeug eine Box gemietet. Dadurch haben sie auch den Vorteil, dass sie morgen durch das andere Tor direkt auf die Strecke kommen. Andere sind, wie wir, mit WoMo und Hänger auf einem Stellplatz und bauen da noch ein Pavillon für das Motorrad davor. Jennifer und Tim nehmen das etwas lockerer. Die Maschine ist den Vorschriften entsprechend abgeklebt und die Rückspiegel abmontiert. Das ist beim Nachbar längst Standard. Er hat sogar Heizkissen für die Reifen damit die gleich in der ersten Runde schon die richtige Griffigkeit haben. Tim hat seine Maschine für die Straße abgemeldet und überlegt sich noch welche Modifikationen er für die Rennstrecke vornehmen will. Jennifer wird weiterhin mit ihrer Straßenmaschine an den Trainings teilnehmen. Dieses Wochenende macht sie allerdings Pause. Nach einem langen, aber sehr interessantem Tag gehen wir ins Bett.

Das Frühstück für Tim besteht lediglich aus einer Tasse Kaffee, dann rein in die Lederpelle. Die sieht aus wie neu, sogar der zusätzliche Knieschutz hat noch nichts abbekommen.



Ich bin als rasender Reporter dabei und fotografiere ihn mit seiner Startgruppe. Beim Start des Pulks bekomm ich ihn leider nicht vor die Linse. Die Ankunft nach der ersten Runde nutzt Jennifer um mir die Kniffe der Kurventechnik zu erklären. Dabei erkennt sie auch, dass Tim wohl noch nicht richtig drin ist im Rennen.


Jede Gruppe hat mehrere 15 minütige Startintervalle pro Tag. Bei seinen ersten Runden halten uns etwa 10 Minuten im Start-Ziel Bereich auf und können Tim tatsächlich bei jeder Zieldurchfahrt erkennen. Bei Runde vier ist Tim nicht mehr dabei. Jennifer hat den Verdacht, dass er seine Runde früher abgebrochen hat und wir gehen zum Stellplatz. Tatsächlich steht der rote Renner davor und Tim zieht gerade seine Jacke aus. Die Reifen waren noch kalt, der Luftdruck scheint auch nicht zu stimmen, da ist eine lahme Ente vor ihm gewesen und er wusste nicht ob das Überholen erlaubt ist und überhaupt ist er mit der Gesamtsituation unzufrieden. Jennifer bekommt ihn tatsächlich wieder runter und nach einer Tasse Kaffee und dem Frühstück geht es ihm wieder gut. Zum zweiten Intervall gehe ich wieder zu meiner Naturtribüne und versuche ihn bei der Kurvendurchfahrt zu erwischen. Das ist wirklich nicht einfach. Für mich sehen die alle gleich aus. Tim erkenne ich nach einer gewissen Eingewöhnung durch die rote Maschine und den weißen Lederkombi. Ihn dann aber auch richtig zu erwischen ist eine Sache für sich. Bilder von bewegten Motiven, die auch noch ziemlich schnell unterwegs sind, habe ich bisher noch nicht gemacht. Morgen muss Jennifer dabei sein und entsprechende Ansagen machen. Das mit dem Zoom hat auch noch Luft nach oben.



Beim dritten Intervall probiere ich die Gegengerade aus. Hier kommen sie aus der Kurve und beschleunigen auf Vollgas. Auch bei diesen Aufnahmen ist das zuvor geschilderte Problem zu erkennen. Bei der letzten Aufnahme habe ich den oberen Rahmen eines Metalltores genutzt und hatte eine feste Unterlage. Ohne Verwackeln ist auch nicht schlecht. Diese Position werde ich optimieren und mir noch einen Hocker mitbringen

Tim hat das Intervall um 15:30 Uhr mit Profibegleitung gebucht. Die Runde vorher lasse ich ausfallen, da ich eine kleine Runde mit dem Rad drehen will. Jennifer hat die getauschten Kronen zu Hause vergessen und Tim seine Zigaretten. Es ist zwar nicht meine Art andere Leute in ihrer Sucht zu unterstützen, aber wenn ich eh unterwegs bin und den Weg zum Bäcker erkunden will…. Meine Strecke geht relativ lange bergab und führt zu einem Rasthof. Da sich die Abfahrt auf dem Weg zurück als Steigung erweisen wird suche ich nicht weiter rum und kaufe hier ein. Mit den Zigaretten im Rucksack schnaufe ich die Anstiege hoch und komme ziemlich ausgepumpt am Motodrom an. Ich rechne mir aus, dass Tim eventuell noch auf der Strecke ist und schaue mir nochmal den Platz am Metalltor genauer an. Tatsächlich sehe ich eine entsprechende Farbkombi gefolgt von einer anderen Maschine aus der Kurve kommen und beim Beschleunigen hängt der rote Renner seinen Verfolger locker ab. Sieht gut aus und ist bestimmt ein geiles Gefühl dem Verfolger so entwischen zu können. Dann komme ich zum Stellplatz und sehe den Renner vor den WoMos stehen. Na ja die Runde war dann doch vorbei und ich hab die Maschinen verwechselt. Aber wo sind denn die beiden? Die Erleuchtung kommt beim zweiten Blick. Starke Schrammen auf der rechten Seite, gerissene Verkleidung und abgebrochener Blinker. Die Kiesel in Verkleidung und Lüfter lassen erkennen: Er ist im Kiesbett gelandet!



Kurz drauf kommt Jennifer und erklärt die Szenerie. Tim hat wohl eine Kurve falsch angefahren und ist ins Kiesbett abgebogen…. Dort ist er so stark abgebremst und über den Lenker geschleudert worden. Dabei ist er auf der rechten Schulter gelandet ist. Das Röntgen bei der Ambulanz weist auf einen Schlüsselbeinbruch hin. Der Gebeutelte kommt dann auch bald mit Schulterstützverband zurück. So ein Mist! Training und Motorradsaison für dieses Jahr beendet! Die Bereitschaftsärztin in der Ambulanz hat mehrfach gefordert, dass Tim so schnell wie möglich zum Facharzt muss. Also einpacken und danach entscheiden ob wir noch heute fahren oder morgen früh. Ich unterstütze wo ich kann und demoliere gleich mal die Auffahrrampe des Hängers. Falsch angesetzt, feste draufgedrückt und schon sind die Haltebolzen abgebrochen…. Der Nachbar hilft aus und zusammen mit Leuten der Rennleitung bekommen wir das Motorrad sicher auf den Hänger. Festzurren nach Anweisung von Tim und dann ran an das Wohnmobil mit dem Hänger. Nach anfänglichen Problemen mit der Automatik hat Jennifer alles im Griff und wir starten durch. Wir fahren im Konvoi zur Autobahn und dort zur Tankstelle. Ich bleibe hintendran um den beiden den Rücken freizuhalten. Jennifer tankt und Tim geht zur Kasse. Sie ist soweit zufrieden und entlässt mich als Bodyguard. Wir teilen wieder die Live Standorte über WhatsApp und weiter geht die Reise. Mein Plan ist es noch heute bis Deutschland zu kommen und dann über Weiterfahrt oder Übernachtung nachzudenken. Die Entscheidung in die Nacht hinein zu fahren ist gut, denn die Autobahn ist fast leer. Außerhalb der Baustellen stelle ich den Assistenten auf ca. 128 km/h und komme sehr gut vorwärts. Das Gespann ist natürlich langsamer unterwegs. Während ich bereits in Deutschland an der Raststätte Oberpfälzer Alb übernachte stehen die beiden noch in Tschechien. Sobald die beiden nach Stuttgart kommen geht es gleich weiter zum Robert Bosch Krankenhaus. Der Schlüsselbeinbruch und damit das Ende der Motorradsaison wird bestätigt….

Nach dieser verkürzten Ausfahrt hat sich Tim natürlich einen passenden Spitznamen verdient:

Quax der Bruchpilot




Toskana – Rundreise vom 24. August bis 07. August 2021



Die zweite Familientour des Jahres steht an. Marco und Sabrina gehen mit uns auf Sommerreise. Das Ziel steht schnell fest. Die beiden wollen gerne nach Italien und wir einigen uns auf eine Runde durch die Toskana. Für uns zwar eine Wiederholung aber es gibt vieles was wir noch nicht gesehen haben bzw. was wir auch gut ein zweites Mal mal anschauen können. Zum Beispiel ist Eis essen in San Gimignano auf jeden Fall eingeplant. Marco hat die Reiseleitung für die Fahrt von Stuttgart bis zum Comer See übernommen. Er ist als ADAC-Mitglied für die Vignetten zuständig und tüftelt dabei auch die passende Route aus. Freitag, 23.07.2021, wird das Miet-WoMo bei der Firma Winkler abgeholt. Ich helfe noch die Räder auf den Heckträger zu heben und schön mit Plane und Warntafel einzupacken. Den Rest packen die Beiden alleine. Treffpunkt und Start der gemeinsamen Tour ist die Raststätte Gruibingen. Trotz verminderter Geschwindigkeit und Stau parken wir zu früh in Gruibingen ein. Wegen dem Stau rechnen wir mit einer längeren Wartezeit und kochen erstmal Kaffee. Noch ein Selfie beim Frühstück und dann kommt das andere Schneckenhaus angefahren.

Zur Begrüßung noch eine gemeinsame Stärkung. Dann geht sie endlich los die große Fahrt. Wir folgen der Reiseleitung unauffällig. Die Kommunikation per Funkgerät ist Sache der Beifahrerinnen.



Nächste Station ist Lindau. Marco braucht einen negativen Corona Test bevor wir nach Italien einreisen. Das Testzentrum in Lindau hat wegen technischen Problemen heute früher zumachen müssen. Dann eben nach Tettnang. Auf dem Parkplatz des Kaufland finden wir die Teststation. Während wir auf das Testergebnis warten besorgen wir uns das Abendessen bei „Hahn im Korb“. Mit amtlich bestätigter Negativbescheinigung gehen wir frisch gestärkt und froh gelaunt auf die Strecke. Das Elend beginnt kurz hinter Tettnang. Marcos NAVI führt uns in die Schweiz und nimmt alle Pässe mit die zwischen hier und dem Comer See zu besteigen sind. Grausame Anstiege mit Nadelöhr – Serpentinen und enge Ortsdurchfahrten. Eine wirklich tolle naturbelassene, ursprüngliche Gegend, aber ich kann alles nicht so richtig geniesen wegen der Scheißfahrerei. Pompui kommt manchmal ins Stottern wenn die Automatik in der Kurve versucht zu schalten um die nächste Steigung zu erklimmen. Marco fährt vor und in manchen Kurven schwappt das Frischwasser aus dem Einfüllstutzen raus. Wir erreichen den Scheitelpunkt am Julierpass. Eigentlich eine grandioser Platz für eine Rast oder aber auch eine Übernachtung. Grandioser Ausblick und herrlich frische Luft hier. Marcos Corona-Test gilt nur 24 Stunden deshalb wollen wir unbedingt am Comer See übernachten. Sicher ist sicher.



Unterwegs macht Elli über Telefon die Unterkunft am Comer See klar. Der Campingplatz Golden Sheep reserviert zwei Plätze für uns. Mit diesem Wissen im Hinterkopf überwinden wir die letzten Hügelketten mit mehr Leichtigkeit. Im Nachhinein war die Vignette nicht nötig, denn Marcos NAVI war wohl vom Vormieter noch auf „Mautstraßen vermeiden“ eingestellt. Wer denkt denn an so was…. Domaso am Comer See bietet gleich zu Anfang einige Facetten des Camper Daseins. Wir kommen kurz vor Toresschluss und hundemüde an. Eine der Betreiberinnen hat gewartet und bringt uns zu den Stellplätzen. Zeitlich war es ganz knapp, denn nach uns wird die Rezeption abgeschlossen. Kurzes Einrichten und ein kleiner Spaziergang am dunklen See entlang bevor wir in die Schneckenhäuser verschwinden.


Die erste Aktion am Morgen ist tatsächlich ein Bad im See. Für Nachahmer sei angemerkt, bringt Badeschuhe mit. Der Weg in den See ist steinig und barfuß ist das kein Vergnügen. Treffen zum Frühstück ist unter der Markise vor Pompui. Es folgt die Erkundung der Gegend auf den Rädern. Leider nur kurz, denn die Radwege von Domaso münden sehr schnell in die normale Straßenführung. Das wird schnell nervig. Die Räder kommen wieder an den Platz und es folgt ein Spaziergang zum Eissalon in der Nähe. Das Übliche: Ein Gedeck mit Latte Macchiato und Spaghettieis. Unsere Meinung, dass man in Italien bestimmt ein anständiges Spaghettieis bekommt wird nicht bestätigt. Kurze Diskussion unter Fachleuten mit Google. Diese Eiskreation ist in Mannheim erfunden worden…. Zum Abend hin verschlechtert sich das Wetter. Alles nicht mehr benötigte wird eingepackt und die Markise bekommt zusätzliche Befestigungen damit der Grill darunter benutzt werden kann. Essen findet im Schneckenhaus statt. Zum Starkregen kommt noch ein Gewitter und es rumpelt gewaltig in der Nacht. Unsere Camper Laien sind schwer beeindruckt von dem Trommeln aufs Blechdach und natürlich den Donnerschlägen die hier zwischen den Bergen doppelt bedrohlich rüberkommen. Vor dem Frühstück das Bad im See und danach wird die Weiterfahrt vorbereitet.

Nächstes Ziel ist Mailand. Zunächst geht es noch über die engen Dorfstraßen teilweise mit eingeklapptem rechten Außenspiegel bis wir endlich auf breitere Strecken kommen. Die Nerven haben sich gerade beruhigt, als sich unser NAVI verabschiedet. Der anvisierte Parkplatz befindet sich inmitten eines Labyrinth von Einbahnstraßen. Hier hilft wieder einmal Google, navigiert zum Hauptbahnhof und dort in der Nähe finden wir tatsächlich zwei Parkplätze. Die Parktickets geben den Takt vor, zwei Stunden für Mailands Innenstadt das wird sportlich…. Wir kommen von einer anderen Richtung in die Stadtmitte und finden daher auch neue beeindruckende Sehenswürdigkeiten.



Natürlich haben wir die Vorgabe der Parktickets überschritten, es sind drei Stunden geworden. Große Freude, dass keine Tickets unterm Scheibenwischer klemmen. Heutiges Ziel ist die Küste und wenn möglich sogar noch Pisa erreichen. Von Mailand aus fahren wir auf der Schnellstraße bis Recco. Mein Plan ist es von hier direkt an der Küste entlang bis Pisa zu gelangen. Soweit zur Theorie. In der Praxis ist dies aber eine Felsenküste, also mal wieder Berg- und Talfahrt. Mir kocht der Blut vor Frust wegen dieser engen Ortsdurchfahrten, Elli hebt sich fast nen Bruch bei ständigen Aus- und Einklappen des Außenspiegels und außerdem hasse ich es wenn ein Plan nicht funktioniert…. Wir finden in Santa Margherita einen Wohnmobilstellplatz etwas außerhalb der Ortschaft direkt am Fußballstadion. Nicht sehr attraktiv, eben ein umfunktionierter Parkplatz. Egal ich will keinen Meter mehr fahren und bezahle lieber die Rechnung im Restaurant La Madia. Soll allerdings auch eine Wiedergutmachung sein für meine Ausraster während der Fahrt 😦 Das Essen wirkt wie erwartet: „Nach satt kommt müd‘ “. Wir schleppen uns noch zurück zum Parkplatz und machen ganz schnell die Äuglein zu. Der nächste Morgen zeigt uns dann etwas deutlicher wo wir gelandet sind. Die Bahnlinie hinter uns hat einen guten Anteil daran, dass wir relativ früh wach sind. Aber grundsätzlich ist die Gegend um uns rum nicht zu verachten.



Der Platz lädt nicht gerade zu einem gemütlichen Frühstück ein. Wir lernen immer dazu und reservieren telefonisch. Vor der Abfahrt sind uns zwei Stellplätze beim Camping Village St. Michael sicher. Da kann man die Fahrt schon viel entspannter angehen und die paar Kilometer Häuserslalom bis zur Autobahn besser ertragen. Vermutlich grinse ich wie ein Honigkuchenpferd bei der Einfahrt in die Mautstelle. Die freie Fahrt ohne Angstschweiß beginnt. Keine weiteren Experimente mehr, wir fahren direkt zum Campingplatz richten uns gemütlich ein und schauen uns den Camping Strand an.



Mittwoch, 28.07.2021, der Tag in Pisa: Die knapp 15 Kilometer bis zum Turm fahren wir mit dem Rad. Ab dem großen Kreisverkehr in der Innenstadt ist dann wieder laufen angesagt. Die Fußgängerzone ist ziemlich bevölkert, da ist Fahrrad schieben wirklich sicherer. Zwischendrin über den Arno und dann stehen wir im Pulk vor dem Turm. Es ist wie im Sommer 2015, die Menschen machen ganz komische Verrenkungen für ein witziges Foto. Danach wird geprüft und im Zweifel noch ein Versuch gestartet….



Da gibt es tatsächlich noch ein paar andere imposante Gebäude in diesem Ensemble. Ein kurzer Rundgang um ein geignetes Restaurant für das Mittagessen zu suchen. Die Osteria alla Goccia gewinnt. Dann wieder auf die Räder und zurück zum Campingplatz.

Donnerstag, 29.07.2021, der Tag in Livorno: Heute ist die Wiederholung in die andere Richtung angesagt. Die Hafenstadt Livorno ist ebenfalls knapp 15 Kilometer entfernt. Zunächst ganz gemütlich und durchaus sehenswert der Radweg am Strand entlang. Ab dem Hafengebiet wird es dann ungleich komplizierter, dagegen hat der Innenstadtverkehr von Pisa Wellnesscharakter. Aber auch das erledigen wir mit Bravour, parken die Räder am Rand der Innenstadt, spazieren durch die Stadt, flüchten vor der grellen Sonne in den Schatten der Gebäude und finden in einer der Arkaden auch einen Platz für ein gesundes Mittagessen. Die Beschreibung von Google haben wir bei der Nachbereitung gefunden und können sie bestätigen. Leider kann man nur in Verbindung mit einer Führung in die Festung. Dazu sind wir aber nicht in Stimmung heute. Der Hafen ist nicht weit weg und dort parkt gerade ein Kreuzfahrtschiff rückwärts ein. Klingt komisch ist aber so. Die endgültige Parkposition habe ich dokumentiert. Dann noch eine schwimmende Comicwerbung als Krönung. Der Hinweis auf die Attraktion Terrazza Mascagni macht wieder deutlich wie gut eine Vorbereitung gewesen wäre, denn wir haben keine Strandpromenade und schon gar nicht die Terrazza gefunden….



Die Rückfahrt aus Livorno raus bis zum Strand ist dann noch einmal eine krasse Herausforderung. Teilweise fühlt man sich wie auf der Autobahn und wird von überholenden Fahrzeugen aller Größen fast in den Graben gedrängt. Die Rettung ist dann der Radweg am Strand, da geht der Puls wieder runter. Zurück im Camping Village wird mit einer kräftigen Dusche der Strassenstaub runter geduscht und die Welt ist wieder in Ordnung. Die Belohnung für die Qualen gibt es dann morgen in San Giminagno, Eis vom Weltmeister Dondoli.

Reisetag nach Florenz. Das Frühstück holen wir auf der Strecke in Ponsacco bei Veranos Bar nach. In San Giminagno fahren wir dreimal im Kreis ohne den ausgewiesenen Parkplatz P1 zu finden. Andere Plätze sind entweder belegt oder ganz einfach zu klein. Die Lösung ist eine Art Feld- / Verbindungsweg am Rand der Stadt.



Der alte Teil der Stadt ist autofrei. Die Touristen Autos müssen draußen bleiben und kaum sind wir durch das Stadttor gegangen ist alles ruhiger und gelassener. Hier stellen wir wieder fest, dass auch ein zweiter Besuch Neues bringen kann. Diese Seite sind wir 2015 nicht rein gekommen und haben damals wirklich einiges verpasst. Vom Stadttor aus geht es hinauf zum Marktplatz, vorbei an einer Vielzahl von Verkaufsshops. Am Marktplatz ist die Gelateria Dondoli die erste Anlaufstelle.



Ein Fernblick offenbart uns wie weit wir noch zu gehen haben um an die Schneckenhäuser zu gelangen. Da muss noch eine Stärkung her. Espresso mit extra großen Chiotto. Jetzt geht es weiter nach Siena, die SStadt wollen wir auch noch anschauen. Am Ortseingang lockt uns ein riesiger CooP mit einem besonderen Parkhaus zum Einkauf. Hier haben sogar die Schneckenhäuser noch viel Luft nach oben. Wir decken uns für den Aufenthalt in Florenz ein. Nachdem alles verstaut ist wird der Plan eines Rundganges in Siena verworfen. San Giminagno hat uns geschafft. Im Schatten des Parkhauses kümmern wir uns um die Stellplätze und fahren direkt zum Camping Village Internationale Florenz. Der kleine Umweg nach Siena wird durch einen wirklich guten Einkauf ausgeglichen.



Die Beschreibung des Platzes weist auf die Lage im Vorort mit direkter Busanbindung nach Florenz hin. Das kommt uns bekannt vor. Tatsächlich gehen bei uns nach dem Abbiegen in die Seitenstraße die Lichter an. Der Camping war schon 2015 unser Standort für die Florenz Besichtigung. Die Einfahrt, die Rezeption und Elli meint auch die Damen darin haben sich nicht verändert. Freie Platzwahl ist nicht einfach, aber am Ende stehen wir nebeneinander und der Weg zur Dusche ist nicht weit, nur steil. Nach kurzen Irritationen beim Justieren der Markisen steht der überdachte Biergarten und wir lassen es uns gutgehen. Zunächst sind wir die einzigen Wohnmobile vor den Balkonen der neuen Blockhütten aber es passiert wie immer, am nächsten Morgen sind wir eingekreist von Nachahmern…. Bis auf die neuen Hütten ist nicht viel passiert. Man merkt der Anlage die Jahre zwar an, aber sauber ist es trotzdem. Ach ja und modern sind sie auch hier: Sabrina hat W-Lan! Der neue Bonus für das Onlinespiel ist gesichert. Heute wird gegrillt, dafür haben wir ja in Siena eingekauft. Tatsächlich wird dies die erste laue Sommernacht die wir so richtig auskosten können.

Wegen der Nachwirkungen gehen wir die Florenzbesichtigung am Morgen getrennt an. Treffpunkt ist der Platz der Republik. Ganz zufällig befindet sich das Hardrock Café direkt am Platz und es hat ein Restaurant. Es gibt typisch amerikanisch einen Chicken Burger mit Pommes und einer großen Cola.



Sabrina und Marco kommen gerade rechtzeitig um mit uns den Verkaufsraum zu stürmen. Dann wandeln wir auf touristischen Pfaden und gehen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten bis wir zur Ponte Vecchio kommen. Auf dem Rückweg trennen wir uns wieder, Sabrina möchte sich den Garten des Palazzo Ponti anschauen. Der alte Mann muss passen, das geschundene Knie meldet sich mal wieder.



Dem anstrengenden Tag in Florenz folgt ein ebensolcher im Outlet. Eine hübsche kleine Stadt voll mit Verkaufsshops der großen Namen. Die Interessen sind verschieden, daher gehen wir nach dem Eingang getrennte Wege. Die Alten erstmal einen Kaffee trinken und die Jungen fangen gleich mit der Shopping Tour an. Nach zwei Runden im Dorf müssen die ersten Einkäufe schon mal ins Auto gebracht werden. Nach der dritten Runde sind noch ein paar Tüten hinzu gekommen und wir treffen uns auf dem Marktplatz zum Essen. Vom Parkplatz aus geht es direkt nach Bologna.



Erst unterwegs schauen wir im Internet nach einem geeigneten Campingplatz und werden fündig. Zum ersten Mal folgt eine Rezeption exakt den Corona Richtlinien. Nur zwei Personen gleichzeitig dürfen eintreten, das Formblatt muss von jeder Person ausgefüllt und unterschrieben werden. Die Wartezeit ist enorm, aber am Ende kommt die Entschädigung mit einem Platz zur Übernachtung. Der Check out dauert ähnlich lange. In der Nähe der Rezeption entdecke ich die Bushaltestelle der Linie 68 nach Bologna. Das wäre eine Idee fürs nächste Mal. Heute ist es anders, zahlen und mit den Wohnmobilen nach Bologna hinein. Der Parkplatz bei einem Einkaufszentrum ist öffentlich und wir lösen mal wieder Tickets für zwei Stunden.



Der Fußmarsch in die City dauert knapp 20 Minuten. Wir kommen an der Endhaltestelle der Linie 68 und einem stattlichen Denkmal zur Erinnerung an die Shoa vorbei. In der Altstadt staunen wir Bauklötze, Bologna hat nicht nur einen sondern mehrere schiefe Türme. Was mich persönlich am meisten an Bologna beeindruckt hat sind die Farben. Je nach Sonneneinfall strahlen die Terracotta Wände dunkler und heller, aber immer irgendwie warm….



Spätere Recherchen im Internet ergeben, dass man in Bologna im Mittelalter eine große Zahl von Türmen gebaut hat. Diese Türme nennt man Geschlechtertürme und haben damals zur Verteidigung gedient. Ohne es zu wissen haben wir vier davon schon ein paar Tage vorher in San Giminagno bewundert. Mehr dazu gibt es in Google unter: „Geschlechtertürme Bologna“ oder auch „Geschlechtertürme Toskana“

Bologna ist auf jeden Fall (noch) eine Reise wert. Wirklich sehenswert und voll mit Geschichte. Wir sind vor staunen und fotografieren nicht vorwärts gekommen. Was natürlich auch Zeit kostet ist das Mittagessen, denn wenn wir schon in Bologna sind dann müssen wir auch Spaghetti Bolognese essen. Am Ende ist das Parkticket um zwei Stunden überzogen. Aber mal ehrlich, die Stadt wäre einen Strafzettel wert gewesen. Unsere Befürchtungen sind auch hier unbegründet. Niemand hat sich um die Schneckenhäuser gekümmert. Kein Strafzettel an der Windschutzscheibe, ein weiterer Pluspunkt für die Stadt 😉

Nächste Station und letzte Übernachtung der Jung-Camper ist der Gardasee. Sie wollen doch schon Mittwoch zurückfahren und dann am Donnerstag in aller Ruhe das gemietete Wohnmobil ausräumen, putzen und für die Abgabe am Freitag vorbereiten. Nach drei vergeblich angefahrenen Campingplätzen stellen wir uns auf einen Parkplatz in Peschiera del Garda und rufen Campingplätze an um nach freien Stellplätzen zu fragen. Der Camping Sirmione hat sogar welche nebeneinander, der bekommt den Zuschlag. Nebeneinander ist zwar hintereinander, aber das ist auch in Ordnung. Die Anordnung mit den Betonterrassen vorm Camper ist eine gute Orientierungshilfe und die Möbel sind gleich in der richtigen ausbalancierten Position.

Nach der Erfrischung im See geht es zur Dusche und zum Abschiedsessen in der platzeigenen Pizzeria. Gut besucht der Laden und man bringt uns ein schmackhaftes Mahl auf den Tisch.



Nach der Vorspeise haben wir leider vergessen zu fotografieren. Die Fischplatte hätte es eigentlich verdient gehabt. Der Verdauungsspaziergang durch das nächtliche Sirmione tut richtig gut.

Der nächste Tag bleibt trübe und regnerisch. Abschiedsstimmung herrscht also nicht nur bei den Family Campern sondern auch im Himmel über Sirmione….

Dafür verwöhnt uns der nächste Morgen mit herrlichem Sonnenschein. Fast zu viel, denn vorm Frühstück müssen wir improvisieren und eine Sonnensegel als Verlängerung an die Markise basteln. Im Schatten schmeckt der Kaffee gleich doppelt gut.



Heute geht es nach Peschiera del Garda. Bei unserer Ankunft haben wir uns hier durchgestaut um zum Campingplatz zu gelangen. Unterwegs entdecken wir das Castello Sirmione in der Ferne, das schauen wir uns morgen an. Mit den Rädern haben wir keine Parkprobleme und so ganz ohne Stress macht die Stadttour richtig Spaß. Vom Hafen besteigen wir zunächst die Stadtmauer.



Durch eine Werbung klettern wir den Stadthügel hoch und genießen die Aussicht. Die beworbene Bar mit Cocktails und Eis hat leider geschlossen….



Den letzten Tag verbringen wir zunächst mit einem ausgedehnten Frühstück und danach mit der Besichtigungstour zum Castello Sirmione. Diese Idee haben wir nicht für uns. Viele Touristen haben den Weg zum Castello gefunden. Durch das Stadttor dürfen nur ausgesuchte Fahrzeuge, sogar wir müssen mit unseren Rädern draußen bleiben. Für die wenigen Erlauchten ist extra eine Ampelschaltung eingerichtet. Die Dekadenz auf vier Rädern passt vermutlich nicht durch das Tor.



Wieder draußen setzen wir uns für eine Zitronen-Limo und eine Kokosnussschnitte auf die Kaimauer, bevor wieder zum Campingplatz radeln.



Fürs Abendessen haben wir uns das Ristorante Cilento ausgesucht. Da sind wir öfter auf unseren Spaziergängen dran vorbeigekommen und das Eis hat uns schon mal hervorragend geschmeckt. Heute probieren wir das Essen aus. Zwei Stunden später können wir sagen: Alles richtig gemacht! Ein besonderer Urlaub geht mit einem besonders schmackhaften Menü zu Ende.

Samstag, 07.08.2021, um 07:15 Uhr beginnt die Heimreise. Nur soviel, die Schweiz hat als Transitland verloren. Wir nutzen zwar die Mautstrassen, aber wir geraten von einem Stau in den anderen. Vor fast jeder Tunneldurchfahrt wird auf eine Spur verengt und dadurch die Probleme quasi vorprogrammiert. Wir fahren direkt zum Gartenfest und kommen dort erst gegen 18:30 Uhr an. Die Fratter Familie ist fast komplett anwesend und Miss Sophie strahlt aus deren Mitte. Der Gegensatz zum Gardasee ist körperlich spürbar, ab 20:00 Uhr ist es nicht empfindlich kühl sondern richtig A-kalt. Ich muss aufgeben, fahr nach Hause und leg mich ins Bett. Elli hat für später eine Mitfahrgelegenheit. Zwei Tage lang zeigt sich das Ergebnis. Ich hab Männergrippe! Nachwehen des Urlaubs? Ansteckung beim Gartenfest? Zu viele Umarmungen mit zu vielen Personen? Meine bevorzugte Vorbeugung für ähnliche Situationen:


Die Hygienefaust!





Schwarzenbach-Talsperre Forbach am 21. und 22. August 2021


Kurz entschlossen reservieren wir Freitag Abend eine Übernachtung beim Campingplatz Erbersbronn. Wir fahren Samstag nach dem Frühstück zur Schwarzenbach Talsperre. Die Strecke über die Bundesstraßen gefällt und das tolle Wetter tut das Übrige. Die Rezeption ist zwar noch geschlossen, aber die Betreiberin wohnt gegenüber und zeigt uns die möglichen Stellplätze. Zunächst probieren wir den Platz am Bachlauf, aber der ist zu weit vom Sanitärgebäude entfernt. Die freie Fläche direkt vorm Gebäude gefällt uns besser. Kurz einrichten und die Wanderschuhe anziehen. Der Wegweiser sagt uns zwar, dass die Talsperre knapp 5 Kilometer entfernt ist, aber es gelingt uns mal wieder auf Irrwege zu geraten. Google sei Dank finden wir den richtigen Weg und kommen dann nach 7,5 Kilometern an der Staumauer an.



Kurze Pause dann geht es wieder zurück. Dieses Mal auf richtigen Wegen und dadurch auch um einiges Kürzer. Unterwegs beobachten wir eine Maus bei Turnübungen an einem Pflanzenzweig.


Die Fitness Uhren zeigen eine Tagesleistung von über 12 Kilometer an. Wir spüren jeden einzelnen Meter in den Knochen. Am Schlimmsten ist allerdings der Druckschmerz am Knöchel. Die neuen Wanderschuhe sehen spitze aus, haben einen tollen Namen und sind gehörig teuer. 200€ und schmerzende Knöchel, das passt aber einfach nicht…. (Derzeit nutze ich die Dinger beim Arbeitseinsatz im Ahrtal, aber dazu später.)

Zurück am Platz pflegen wir zunächst die Blessuren, gehen duschen und trinken Kaffee. Zum Abendessen sitzen wir zunächst draußen unter der Markise flüchten aber dann vorm Regen und der Kälte ins Schneckenhaus. In der Nacht rumpelt es gewaltig und der Wind bläst lautstark unter das Zeltdach. Das muss dann im strömenden Regen und mitten in der Nacht eingerollt werden. Vermutlich gerade noch rechtzeitig, denn die bisherigen Windstöße haben die Befestigungsnägel fast komplett aus der Erde gezogen. Die nächste Windböe hätte teuer werden können….

Der Regen hört nicht mehr auf. Gute Entscheidung den Platz am Bach nicht zu nehmen. Fraglich ob es Pompui den nassen Hang hinauf geschafft hätte. Nach dem Frühstück regnet es immer noch und wir fahren frustriert heim. Das Wochenende ist somit zweigeteilt. Samstag hui und Sonntag pfui. Na ja die geschundenen Knöchel vom Samstag zählen natürlich auch zu pfui.




Zürich, Campingplatz Fischers Fritz vom 03. bis 08. September 2021



Wir haben noch die Schweiz Vignette vom Italienurlaub an der Windschutzscheibe kleben. Die gilt noch bis Jahresende und das muss natürlich ausgenutzt werden. Zwei Campingplätze stehen zur Wahl. Camping Maurholz am Greifensee und Fischers Fritz am Zürich See. Nicht nur wegen des Namens sondern auch wegen der Lage an der Stadtgrenze von Zürich gewinnt Fischers Fritz. Auf der Autobahn treffen wir mal wieder die falsche Entscheidung und biegen zu früh ab. Das bedeutet zur „Rush Hour“ quer durch Zürich. Ein Erlebnis muss beschrieben werden: Eine Verkehrspolizistin regelt den Verkehr von einem Podest aus. In Stuttgart der 60er Jahre hat man dazu Elefantenfuß gesagt. Die Frau hebt die Hand und die Fahrzeuge unserer Fahrrichtung bleiben stehen. Wir stehen und stehen. Eine zweite Polizistin kommt hinzu. Vermutlich die Ablösung. Von wegen, die beiden reden kurz, montieren einen Deckel auf das Podest und gehen. Wir stehen und stehen. Für unsere Richtung gibt es keine Ampel, daher mache ich es wie in der Fahrschule und taste mich in die Kreuzung hinein. Die Damen haben einfach Feierabend gemacht und sind ohne ein Zeichen zu geben abgehauen….


Unser Stellplatz liegt ganz in der Nähe des Sees. Kurzer Rundgang auf dem Gelände. Über die Brücke geht es zum Restaurant Fischers Fritz. Dort haben wir es dreimal versucht und keinen Tisch bekommen. Das Restaurant ist tatsächlich richtig angesagt. Ab 20:00 Uhr steht der Parkplatz voll mit Boliden aus dem oberen Preissegment und die It-Girls stöckeln in Richtung Restaurant. Unser Platz liegt zwar super, aber durch die Nähe zum Restaurant sind wir immer einem gewissen Geräuschpegel ausgesetzt.



Das morgendliche Bad im See entspannt ungemein. Auch ist morgens der Weg zur Dusche nicht von der Edel-Blechlawine zugeparkt. Sonntag fahren wir mit den Rädern in die Stadt. Nach dem Slalom wegen Radfahrern, Fußgängern, Straßenbahnen, Autos und natürlich Baustellen gelangen wir zum Hauptbahnhof. Der erinnert ein wenig an Stuttgart, denn auch hier wird umgebaut oder renoviert. Es ist dennoch genug Platz in der Halle um ein Fest „veganes aus aller Welt“ zu veranstalten. Sehr interessant und verlockend, aber nach unserem üppigen Frühstück vorm Schneckenhaus haben wir noch keinen Bedarf. Die Altstadt ist ne Wucht. Jede Menge enge Gassen und Wege nach oben und wieder runter. Beidseitig des Flusses Limmat sind höchst interessante Sehenswürdigkeiten aufgereiht. Am Wasser entlang kommen wir in den Park und dort wartet eine Überraschung auf uns. Der Limmat wird hier geteilt und dient über eine Art Staustufe zur Stromgewinnung. Die gesamte Staustufe ist zum Schwimmbad umfunktioniert und der ursprüngliche Flusslauf wird für alternativen Wassersport genutzt.

Heute ist die Hölle los. Vor uns springen die Mutigen von der Fußgängerbrücke in das kühle Nass. Einige hundert Meter weiter springen sie von einer Straßenbrücke aus gut 10 Meter hinunter. Tolles Wetter, tolles Wasser und sehr viele Leute. Wir sind nicht vorbereitet und können uns daher nicht dem bunten Treiben anschließen. Ohne Badezeug kommt es schlecht. Außerdem wird sehr oft auf Taschendiebe hingewiesen und man sieht viele die sich einen wasserdichten Beutel umgebunden haben und dann schwimmen gehen. Trotzdem ein Spektakel für die Züricher Gemeinde und sogar kostenlos…. Zu guter Letzt kommen wir auf dem Rückweg an einem besonderen Turm vorbei. Wir sehen die grüne Bepflanzung die gen Dach wächst und denken: Da hat wohl Rapunzel ihre Haare herunter gelassen.



Unterwegs zum Campingplatz fahren wir auch an der „See-Promenade“ vorbei und machen ein paar Übersichtsaufnahmen. Das Bild unten ist mit der Panoramafunktion aufgenommen. Der Schwenk vom linken zum rechten Ufer des Sees ist einigermaßen gelungen. Nach der Tour ist vor der Tour. Die drei Kilometer zum Zentrum sind gerade gut zum Einfahren. Morgen geht es zum Greifensee, vielleicht können wir uns ja den Campingplatz Maurholz mal anschauen.



Der Montagmorgen beginnt wieder mit dem Bad im See und einem gemütlichen Frühstück zur Einstimmung auf die bevorstehende Radtour. Die Strecke wird in Komoot mit knapp 50 Kilometer angegeben und hat wohl eine krasse Steigung die auf Hin- und Rückfahrt erklommen werden muss. Der Schwierigkeitsgrad lautet: schwer und gute Kondition ist gefragt.

Die erste Steigung knallt schon richtig rein. Wir erklimmen Beverly Hills von Zürich, vorwiegend auf Schusters rappen und die Räder schiebend. Oben angekommen genießen wir den Blick zurück auf den Zürich See. Am Greifensee machen wir erstmal Pause. Im Gegensatz zum Zürichsee ist man hier mitten in der Natur. Der ideale Ort für einen Erholungsurlaub. Auf dem Weg zurück drehen wir eine halbe Runde um den See können aber keinen Hinweis auf den Campingplatz Maurholz finden. Dann eben ohne Besichtigung zurück. Vom See weg gleich wieder der Anstieg und die Schiebestrecke. Wir kommen gut heim, die Kraft reicht tatsächlich noch zum Duschen und danach sogar zum Grillen.

Der Dienstag dient dann aber nur zur Erholung und Muskelentspannung, denn der Kater hat die Waden und Oberschenkel im Griff. Beim Spaziergang über den Cassiopeiasteg in der Nähe unseres Campingplatzes entdecken wir eine andere Art von Campingplatz. Eine richtige Wagenburg die den Innenraum für Theaterveranstaltungen nutzt. Die Vorstellungen beginnen aber erst am Freitag, da sind wir schon wieder in Stuttgart.



Für die Rückfahrt am Mittwoch lassen wir uns zunächst von den Schildern in Richtung Autobahn leiten. Das klappt gut wird nur etwa 50 Kilometer länger. Wir werden aber durch die Fahrt entlang des Sees mit tollen Ortsdurchfahrten und Ausblicken belohnt. Ich denke wir sind nicht das letzte Mal im Züricher Oberland…. Zunächst Richtung St. Gallen biegen wir in Pfäffikon ab, fahren über den Seedamm nach Rapperswil und weiter nach Winterthur. Da geht es dann erst auf die bekannte Autobahn Richtung Schaffhausen.




Bieler See vom 28. Oktober bis 03. November 2021



Es geht nochmals in die Schweiz. Die Vignette muss ausgenutzt werden…

Wir suchen uns den Bieler See als Ziel aus. Der ist nur knapp 300 km von Stuttgart weg und gut erreichbar, ohne sich über irgendwelche Höhenpässe quälen zu müssen. Die Anfrage per E-Mail beim Hotel Camping Sutz wird positiv beantwortet. Elli hat ausnahmsweise einen Tag im Homeoffice arbeiten können. Dadurch kommen wir auch fast pünktlich weg und sind froh die Freitag Nachmittags Rush Hour umgangen zu haben. Bringt allerdings nicht viel, da sich die Verzögerungen auf der Strecke häufen. Die Ankunftszeit um 18:00 Uhr können wir nicht halten. Die Rezeption erklärt uns telefonisch wie der Nachtschalter funktioniert. Guter Service! Sogar unser Kennzeichen ist gespeichert und die Schranke öffnet automatisch sobald die Nummer in der Kamera erkannt wird. In einem kleinen Tresor, den Code haben wir auch telefonisch bekommen, ist alles notwendige untergebracht.

Samstag, 30. Oktober: Der Tag zeigt sich trübe und nass. Wir trauen uns dennoch nach draußen und stapfen durch die Pfützen an den See.



Der Campingplatz liegt mitten in einem Ferienhausgebiet. Einigen Reihen mit Dauercampern folgen teilweise richtig schicke Häuser. Auf dem Weg liegt auch den im Infoprospekt beschriebenen Lebensmittelladen. Das Angebot ist stark reduziert, denn morgen ist Saisonende. Fürs Wochenende nehmen wir den kläglichen Rest der Backwaren mit. Na ja wer nicht kommt zur rechten Zeit…. Das schlechte Wetter verstärkt sich zum Abend hin. Die Sportschau muss ausfallen, denn sogar der SAT-Empfang wird gestört….

Sonntag, 31. Oktober: Die Umstellung auf Winterzeit geht ohne negative Auswirkung an uns vorbei. Lange schlafen und ausgedehnt frühstücken hilft ungemein. Elli dreht eine kleine Runde am See und ich mache in der Zwischenzeit die Räder startklar. In Biel haben scheinbar einige Uhrenhersteller ihren Sitz. Wir sehen die Rolex Werbeschrift und kommen bei Omega und Swatch vorbei. Vor dem Omega Gebäude steht sogar ein Nachbau der Mondlandefähre aus Apollo 13. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht hat man Uhrwerke von Omega eingebaut…. Dann noch ein paar Runden in der Altstadt.



Auf dem Rückweg entdecken wir eine Agrola-Tankstelle mit einem so genannten Top Shop. Ist nicht ganz billig, hat aber alles was man braucht und dafür auch durchgehend geöffnet. Der Abend beschert uns wieder einmal miesen SAT-Empfang. Der Regen trommelt die ganze Nacht aufs (Schneckenhaus-) Dach.

Montag, 01. November: Wir nutzen die hellere Phase zu einem Spaziergang am See entlang nach Niddau. Die Suche nach einer günstigeren Möglichkeit des Einkaufs bleibt ohne Erfolg. Dann eben doch wieder die Tanke. Die hat ein echtes Monopol hier in der Gegend. Zum Glück sind es nur knapp 500 Meter von hier bis zum Stellplatz. Leicht erhitzt kommen wir an und werden abends sogar mit gutem SAT-Empfang belohnt.



Dienstag, 02. November: Der Tag der Entscheidung! Eigentlich ist eine Runde um den See geplant. Das Wetter verhindert mal wieder unser Vorhaben. Starke Windböen und Regen vermiesen uns den Spaß am Radeln. Eingepackt in Regenzeug geht es zu Fuß zum See. Wir ändern dieses Mal die Richtung, kommen aber komischerweise doch wieder an der Tanke vorbei. Verdientermaßen gibt es ein Magnum auf die Hand. Kleine Stärkung für uns, denn die anderen Einkäufe müssen ja wieder zum WoMo geschleppt werden. Bei tollem Wetter kommen wir noch vorbei an den Ponys, aber dann zieht sich der Himmel wieder zu. Gerade noch rechtzeitig vorm nächsten Regenschauer kommen wir bei Pompui an.



Biel hat die letzte Chance verspielt! Da will uns wohl jemand loswerden! Begleitet vom Trommeln der Regentropfen schmieden wir den Reiseplan für morgen. Bern wird Zwischenziel für Sightseeing und in Luzern wollen wir uns im Camping international Lido einmieten.

Mittwoch, 03. November: Die Pfützen um Pompui sind über Nacht noch einmal gewachsen und wir holen uns beim Packen nässe Füße, teilweise auch nasse Knöchel…. Beim Zahlen zeigt die nette Dame vollstes Verständnis für die verfrühte Abreise. Bern begrüßt uns mit…. Regen…. Dennoch begeistert die Altstadt und auch der Blick vom Schlosspark nach unten ist bemerkenswert.



Wieder auf der Bahn verspüren wir Hunger und finden auf einer Raststätte ein cooles Diner. Wie überall in der Schweiz wird auch hier unser digitaler Impfnachweis geprüft bevor wir bestellen. Chicken Burger mit Avocado-Majo dazu Pommes und Krautsalat. Hier darf natürlich das Cola nicht fehlen und zum Abschluss der obligatorische Espresso.



Luzern empfängt uns um ein vielfaches freundlicher. Wir strahlen mit der Sonne um die Wette beim Check Inn. Der Zusatz „Lido“ hat einen guten Grund, denn der Campingplatz liegt gegenüber vom Strandbad „Lido“ nur einen Steinwurf vom Vierwaldstätter See entfernt. Wie wir es von den Schweizern gewohnt sind werden wir auch hier sehr freundlich empfangen und mit viel Infomaterial versorgt. Für morgen planen wir gleich den Stadtrundgang, wenn das Wetter entsprechend ist….

Donnerstag, 04. November:


Der Plan zum Stadtrundgang. Der Weg führt zunächst am Ufer des Sees entlang in die Stadt. Am Kurplatz steigen wir dann in den Rundgang ein. Wir sind drei Stunden unterwegs, nur eine kleine Unterbrechung beim Café Bachmann haben wir uns gegönnt. Hier haben wir den Gutschein aus dem Infoheft eingelöst. Das Abendessen besorgen wir uns bei Migros ganz in der Nähe des Campingplatzes.



Fazit: Eine tolle Stadt plus tolles Wetter ergeben einen tollen Tag….

Freitag, 05. November: Das Wetter bleibt uns wohlgesonnen und heute geht der Spaziergang in die andere Richtung, weg von der Stadt. Durch die Weinberge in einen ziemlich luxuriösen Stadtteil kommen wir nach Meggen. Dort gönnen wir uns zwei heimische Spezialitäten, eine Käse- und eine Spinatwähe. Wir einigen uns, dass es sich hier um eine Art Quiche handelt.



Den gleichen Weg zurück wandern ist langweilig. Der Wanderweg geht entlang der Eisenbahngleise und wir laufen einfach weiter wie bisher. In Merlischachen haben wir dann genug und biegen ab auf den Bahnhof. Die Haltestelle „Luzern – Verkehrshaus“ ist sozusagen auf dem Migros und damit nicht weit vom Campingplatz entfernt.



Am Abend steht Rösti und Salat auf der Speisekarte. Das haben wir uns verdient….

Samstag, 06. November: Rückreise! Wie alle Tage beginnen wir mit einem ausgiebigen Frühstück, lassen uns alle Zeit der Welt. Trotzdem sind wir pünktlich um 12:00 Uhr raus. Die Route zurück führt zunächst nochmal auf die Spuren unserer gestrigen Wanderstrecke. Allerdings geht es auf der Straße doch schneller und bequemer. Kurze Pause sobald wir auf deutschem Boden sind. Eine kleine Runde in Waldshut genügt um die Beine zu mobilisieren. Bereits gegen 17:00 Uhr sind wir zuhause und sind vor der Sportschau mit dem Ausräumen fertig. Am Montag wird Pompui in den Winterschlaf versetzt.



Saisonende



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