Unser Schneckenhaus

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Pompui – 6

Shoppingtour zur Outlet City Metzingen vom 28. bis 30. März

Elli braucht neue Laufschuhe. Um dem großen Ansturm zu entgehen fahren wir schon Donnerstag früh zum Frühstück in die City. Dort sind auf dem P4 speziell Wohnmobilstellplätze angelegt. Das bedingt zwar einen längeren Weg zu den Läden aber man kann ohne Gewissensbisse den Dicken abstellen. Vom entspannten Bummeln bringen wir natürlich einige großen Tüten mit zu Pompui. Zur Übernachtung haben wir uns den WoMo-Stellplatz Kohlberg am Jusi ausgesucht. Platzmiete wird über Handy bezahlt und für den Strom braucht man Münzen. Dann noch ein Abfalleimer, sonst nix. Wir schalten auf Selbstversorgung um. Für heute steht nichts mehr an. Das Bummeln und Tüten schleppen wirkt nach. Das Wetter hat auch eine Schwächephase, die Heizung brummt die ganze Nacht.

Kar – Freitag, 29. März: Nach dem Frühstück und der Märchenstunde mit Aschenputtel schlüpfen wir in unsere Wanderschuhe und wollen den Gipfel des Jusi erklimmen. Fast geschafft! Nach etwa 530 Höhenmetern wird uns der Weg zu unsicher und wir kehren um. Der Nachmittag belohnt uns dann doch mit Sonnenschein. Wir chillen vor Pompui und genießen den Ausblick. Sobald die Sonne weg ist wird es auf den Campingstühlen unangenehm. Wir packen zusammen und ziehen uns ins geheizte Schneckenhaus zurück.



Samstag, 30. März: Noch eine Runde durch die Outlet-City. Wir starten wieder vom P4 aus. Das Frühstück gönnen wir uns bei Bäcker Meyer am Marktplatz von Metzingen. Noch einmal kehren wir voll bepackt zum P4 zurück… Eine Übernachtung hätten wir noch. In Bad Urach ist leider der Stellplatz ausgebucht. Wenigstens können wir hier unseren Abwassertank leeren. Die depressive Stimmung hellt sich bei einer kleinen Stadtbesichtigung und einem Spaghetti Eis wieder auf. Wir verzichten auf die Übernachtung und fahren nach Hause.



Neu-Ulm und Illertissen vom 30. April bis 05. Mai



Wir haben Tickets für Bülent Ceylan in der Ratiopharm Arena. Dazu hat Elli kurzfristig zwei Tage Urlaub bekommen was wir für einen längeren Aufenthalt in Neu-Ulm nutzen können. Der Plan mit dem Stellplatz am Donaubad geht leider nicht auf. Zusammen mit anderen Campern drehen wir eine Runde und stellen fest: Alles belegt! Im Katalog des ASCI-Club und auch im Internet finden wir die Alternative: Der Campingplatz Illertissen. Sehr gute Wahl. Am Ende sind wir froh, dass die Plätze am Donaubad belegt waren. Das sind zwei Welten. Herrliche Ruhe, viel Gegend und Natur um uns rum. In Neu-Ulm ist es eben doch nur ein Parkplatz mit großen Parkbuchten.

Mittwoch, 01. Mai: Auf dem Weg zum Camping ist uns ein imposantes weißes Gebäude aufgefallen, das über der Stadt thront. Das wird ein Ziel für die Radtour. Das Vöhlinschloss leuchtet in der Sonne und ist auch ohne NAVI nicht zu verfehlen. Wir sind begeistert. Das Gebäude selbst und die beiden darin befindlichen Museen sind wirklich sehenswert. Die Strecke zur bekannten Staudengärtnerei ist da schon etwas komplizierter zu finden und zur Krönung sind die Türen am Feiertag geschlossen. Das Spaghetti Eis am Marktplatz und das Abendessen vom Cobb Grill am Stellplatz krönen den Tag.



Donnerstag, 02. Mai: Unseren Hochzeitstag feiern wir mit einer Radtour entlang des Illerkanal. Auf dem Rückweg noch ein paar Besorgungen und das obligatorische Spaghetti Eis in Altenstadt. Es kühlt stark ab und fängt an zu regnen. Das miese Wetter treibt uns ins Schneckenhaus.

Freitag, 03. Mai: Das schlechte Wetter bleibt uns treu. Trotzdem fahren wir, warm eingepackt, mit den Rädern zum Frühstück bei Bäcker Haufler und machen noch ein paar Einkäufe. Eine Regenpause nutzen wir zu einem langen Spaziergang bis zum Wasserwerk Au. Ansonsten ist heute nichts angesagt.

Samstag, 04. Mai: Zweiter Versuch in Neu-Ulm. Heute haben wir Glück. Schnell einparken, Ticket ziehen und dann zum Frühstück ins Lokal „StadtRand“ im Vorraum des Donaubad. Ein ausgedehnter Spaziergang durch Ulm / Neu-Ulm vorbei an einigen sehenswerten Örtlichkeiten wie das Ulmer Münster. Es ist noch Zeit zum chillen in der Sonne bis wir zum Abendessen und danach zur Bülent Show abgeholt werden. Sehr gutes Essen und eine brillante Vorstellung! Vollends zufrieden gestellt gehen wir zum Stellplatz zurück.

Sonntag, 05. Mai: Es regnet! Frühstück gibt es unterwegs. Kleiner Tipp gefällig? An der BAB – Ausfahrt Merklingen gibt es das „Halbzeit„. Dieses Lokal beherbergt eine Metzgerei und eine Bäckerei. Hier gibt es nicht nur ein gutes Frühstück….



ausgedehnte Pfingsttour vom 16. Mai bis 02. Juni



Es wird eine etwas andere Tour, denn die Campingplätze und jeweils ein Aufenthalt von 3-4 Tagen sind bereits gebucht. Durch die Vorgabe Familienfest in Italien sind wir gezwungen in den Ferien auf Tour zu gehen. Eigentlich nicht unser Stil, wir fahren lieber ohne Plan und wollen flexibel bleiben. Die Ausnahme ist Füssen, weil wir noch vor den Ferien dort ankommen.


Donnerstag, 16. Mai: Wir starten recht früh und halten es ohne Frühstück bis zur Ausfahrt Merklingen aus. Den Laden „Halbzeit“ kennen wir bereits von der letzten Tour… Tatsächlich haben wir in Füssen ziemliches Glück, denn die Plätze sind ab dem Wochenende belegt. Heute besteht sogar noch die Möglichkeit nach der ersten Nacht zu entscheiden ob es eine Zweite folgen soll. Vor zwei Jahren im März haben wir den Forggensee ohne Wasser erlebt, aber heute sehen wir den vollgelaufenen See direkt vom Stellplatz aus. An der Rezeption erfahre ich, dass der See im Oktober zur Stromerzeugung über den Winter abgelassen wird. Danach wird mit Schmelzwasser gefüllt und der Höchststand wird zum 01. Juni erreicht sein. Wir schauen uns das Phänomen bei einem ausgedehnten Spaziergang an. Dabei hören wir schon das Donnerwetter aus der Ferne. Fürs Grillen reicht es gerade noch und dann flüchten wir ins Schneckenhaus…



Freitag, 17. Mai: Pluspunkt für die flexible Tourenplanung. Das Wetter wird auch nach dem Frühstück nicht besser und wir starten heute schon nach Italien. Die Fahrt verläuft sehr entspannt, wir haben ja Zeit. Ein Zwischenstopp für die Bio-Pause und danach ein kleiner Snack mit Kaffee und einem Fladenbrot mit Gemüseauflage. Sehr schmackhaft, hätten wir glatt noch eins essen können… Wir kommen am Nachmittag bei Sonnenschein in Zero Branco an. Den Platz kennen wir bereits und wir sind wieder sehr zufrieden mit unserer Wahl. Auch die frühere Anreise ist kein Problem. Kurzzeitig haben wir den Platz für uns alleine….



Samstag, 18. Mai: Nach dem Frühstück steht der Plan für heute. Der zweite Teil der Stuttgart Crew kommt zum Nachmittags Kaffee und wir müssen Besorgungen machen. Mit Rädern und dank Google kommen wir zum Marktplatz in Zero Branco. Wie für Samstag üblich stehen die Marktstände im Kreis um den Platz. Hier finden wir natürlich viele frische Zutaten für den Nachmittag. Auf dem Rückweg entdecken wir einen Eissalon und merken uns die Lage für später… Noch kurz den Nachmittag vorbereiten und dann ist auch schon die Stuttgart Crew komplett. Dabei wird auch schon der Plan für morgen geschmiedet. Als Start unserer Radtour nach Treviso fahren wir zum Frühstück nach Quarto D´Altino in die Pension der Stuttgart Crew.

Sonntag, 19. Mai: Der Wecker klingelt uns raus. Das musste sein, damit wir das Frühstück nicht verschlafen. Bis zur Pension sind es gute 26 Kilometer und knapp 1,5 Stunden Fahrzeit. Das Frühstück ist mehr als verdient… Dann geht es weiter nach Treviso. Zunächst navigieren wir mit Komoot biegen aber dann auf den beschilderten Radweg E4 ab. Eine hervorragende Idee. Die Strecke ist ein komplettes Naturerlebnis und führt tatsächlich bis in die Stadtmitte von Treviso. Hier stärken wir uns mit einem veganen Mittagessen. Es wird eine relativ kurze Pause, denn der Rückweg muss auch noch gefahren werden. Diese Strecke ist in Komoot als Treviso – Ostiglia bezeichnet und führt an einer ehemaligen Bahnstrecke entlang. Zurück am Platz sind wir fix und fertig, aber auch froh diese tollen Touren gefunden und gefahren zu haben.



Montag, 20. Mai: Heute bekommen wir einen Minuspunkt unseres Schneckenhauses zu spüren. Die Familienfeier ist ab 20:00 Uhr im Restaurant Chic in Monastier reserviert. Das ist keine gute Voraussetzung für eine Radtour. Es bleibt nur Pompui für die Fahrt herzurichten. Das bedeutet die Markise hochkurbeln und die Gegenstände im Innenraum sicher verstauen. Möbel und Räder bleiben stehen. Es soll schließlich jeder erkennen, dass der Platz belegt ist und wir wieder zurück kommen. Mit Pompui unterwegs nutzen wir die Gelegenheit zu einem Besuch in Eraclear Mare. Aus alter Tradition heraus holen wir uns nach dem Strandspaziergang ein Eis „auf die Hand“ bei der Oasi del Gelato. Für uns seit Jahren das Beste weit und breit. Bereits auf der Fahrt nach Eraclea weckt ein Wegweiser unser Interesse. Deshalb schauen wir uns im Designer Outlet Noventa di Piave um. Danach noch ein Abstecher zum Einkaufszentrum in Marcon, denn die Vorräte müssen aufgefüllt werden. Kurz vor 20:00 Uhr stehen wir vorm Lokal und machen uns salonfähig…



Dienstag, 21. Mai: Leider haben die Vorhersagen der letzten Tage Recht behalten. Schon bei der Rückfahrt gestern hat es geregnet und es regnet immer noch. Während des Frühstücks im Schneckenhaus wird der Tag geplant. Zunächst müssen die Möbel unters Dach. Die für heute geplante Radtour nach Venedig fällt buchstäblich ins Wasser. Schade denn der letzte Teil der Strecke führt entlang der Bahnstrecke über die Lagune. Na ja aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Alternative hat sich gestern beim Abendessen ergeben. Wir sind bei Zio Flavio und Zia Marina zum Mittagessen eingeladen. Mit dem Zusatz: Wenn es regnet! Der hört auch während des Mittagessens nicht auf. Kurz entschlossen fahren wir nach Mestre. Dort gibt es das Einkaufszentrum „Nave de Vero“ und Cousine Nicoletta arbeitet hier beim ansässigen Optiker. Wieder zurück in Zero Branco können wir die Möbel relativ trocken einräumen, denn die Nachmittagssonne hat ganze Arbeit geleistet. Morgen nach dem Frühstück nur noch das Stromkabel abziehen und es kann losgehen.

Mittwoch, 22. Mai: Angenehmes Wetter zum Frühstück dann bei der Ausfahrt nur noch Grauwasser ablassen und Frischwasser tanken. Für die Autobahngebühren in Slowenien nutzen wir die erste Möglichkeit uns mit allem was die Maut angeht zu versorgen. Da unser Anbieter DKV noch keinen Vertrag mit Slowenien geschlossen hat haben wir jetzt eine zweite Box hinter der Windschutzscheibe. Die Box wird mit 10€ berechnet, dann wird diese mit 40€ aufgeladen. Der Mann hinter der Theke erfragt unsere geplanten Strecken innerhalb Sloweniens anhand derer er die Gebühr berechnet. Auch die Mautgebühren Kroatiens werden noch nicht über unsere DKV Mautbox verwaltet. Hier müssen wir an den Mautstellen bei der Einfahrt die Tickets ziehen und am anderen Ende der Strecke bezahlen. Die Stadt Pula ist der südlichste Ort unserer Pfingstreise. Die Rezeption vom Brioni Sunny Camping bestätigt die Reservierung und weist uns den Platz Nummer 20 zu, richtig schnuckelig und direkt am Meer. Ich klemme Pompui unter den dicken Ast. An die Markise kommen wir zwar nicht mehr ran, aber der Baum spendet genug Schatten.



Gemütliches Einrichten und nach dem Kaffee kümmern wir uns um die Wäsche. Am Abend ist nicht mehr viel. Nur ein kleiner Spaziergang durch die Anlage. Der Plan für morgen: Nach dem Frühstück satteln wir die Räder und fahren nach Pula.

Donnerstag, 23. Mai: Die Stadtbesichtigung in Pula beginnt zunächst mit der Entdeckung einer kleinen aber feinen Badebucht. Die Stege und Anlegestellen machen zwar einen etwas vernachlässigten Eindruck, aber die Lage spricht für sich. Nach diesem Abstecher führt die Route zunächst an der Hauptstraße entlang. Kurz vor Pula können wir dann den vorbeirauschenden Autos entkommen indem wir die Bürgersteige bzw. die kombinierten Fuß- und Radwege benutzen. Eine kleine Irrfahrt bis zum Centro und dann stehen wir ganz plötzlich vor dem wohl imposantesten Bauwerk der Stadt. Das Amphitheater als Überbleibsel der römischen Besatzung. Im Gegensatz zu Rom bestehen hier keine Wartezeiten um in den Innenraum zu gelangen. Sehr interessant ist auch das Museum mit dem Themen Weinbau und Amphoren. Vom Kolosseum zieht uns an den Hafen und dann in die Altstadt. Sehenswert! Der Snack zu Mittag sehr schmackhaft. Die u.a. Aufnahmen sollen Appetit machen. Anschauen und probieren müsst ihr schon selbst…



Freitag, 24. Mai: Heute versuchen wir eine Kombination der Radwege 301 und 326 aus dem Info-Flyer der Rezeption. Die Radtour führt über Fazana nach Barbariga und im Bogen über Vodnjan zurück zum Brioni Camping. Nach dem Frühstück geht es an der Küste lang bis Fazana. Auch hier wieder die Floskel „klein aber fein“ als Beschreibung des Ortes. Am Hafen liegt u.a. ein stilisiertes U-Boot. Das geht nicht auf Tauchgang sondern die Fahrgäste sitzen während der Fahrt unterhalb der Wasserlinie. Der Kapitän steht buchstäblich auf deren Köpfen und lenkt das Boot. Barbariga als Wendepunkt unserer Tour verwirrt mit seiner Ausschilderung der Radwege. Das kostet Zeit und auch die Motivation den Ort zu besichtigen. Die geplante Rundtour ist geplatzt. Sobald wir den Radweg 301 finden geht es die gleiche Strecke zurück.



Nach dieser anstrengenden Tour entspannen wir noch kurz beim schwimmen im großen Entmüdungsbecken. Morgen ist Reisetag, aber heute ist nur noch faulenzen angesagt.

Samstag, 25. Mai: Reisetag zum Laterna Camping Resort. Zum Abschied noch ein paar Impressionen vom Stellplatz. Die Aussicht in der Nachmittagssonne, bei anrollendem Donnerwetter und beim Sonnenuntergang.



Check – Out bis 12:00 Uhr. Das lässt uns Zeit für ein gemütliches Frühstück. Auch für die Vorbereitungen der Abfahrt bringen wir ohne Hektik hinter uns. Schließlich ist die gestrige Radtour noch körperlich spürbar. Kurz vor 12:00 Uhr sind wir dann auf dem Weg zur A9.

Die Lanterna – Anlage ist riesig. Ein Check – Inn mit fünf Anmeldeplätzen und nebenan die gleiche Anordnung für den Check – Out. Es gibt keine Wartespur für ankommende Fahrzeuge. Man hat zu diesem Zweck einen Parkplatz für die Wartenden angelegt. Das W-Lan ist sofort aktiv, denn das haben wir ja bereits beim Brioni eingerichtet. Unser Platz D 159 liegt etwas versteckt im Gebüsch und auch hier brauchen wir keine Markise. Im Resort gibt es mehrere Restaurants und Lebensmittelmärkte sowie eine Piazza mit anderen Marktständen. Auch ganz in unserer Nähe gibt es ein Bistro. Dort feiern wir die gute Ankunft und den tollen Stellplatz mit einem Abendessen. Der Sopska-Salat hat uns schon während der Kroatientour 2016 sehr gut geschmeckt. Elli freut sich auf Thunfisch mit Pilzen und mich auf den Duvecreis mit Beilage…



Eine sehr gute Wahl. Wir wissen schon jetzt wo wir das Geburtstagsessen einnehmen werden. Am Vormittag wird ein Teil des Bistro zur Bäckerei und verkauft frische Backwaren. Dieses Angebot werden wir bestimmt die nächsten Tage nutzen.

Sonntag, 26. Mai: Der Blick durch unser natürliches Bullauge führt immer wieder auf die gegenüberliegende Seite der Bucht und dort fällt natürlich die Stadtmauer von Novigrad ins Auge. Das wird unser Ziel für die heutige Radtour. Zunächst irren wir noch ein wenig durch das riesige Arenal bis wir den nördlichen Ausgang finden. Dort finden wir das Ende der Bucht und eine kleine Ansiedlung namens Antenal. Von hier geht es leider auf die Straße weiter. In diese Bucht mündet der Fluss Mirna. Die darüber führende Brücke müssen wir genauso mit den Pkw teilen wie den steilen Anstieg hinauf nach Novigrad. Die Stadt zeigt sich zunächst von der besten Seite. Stadtmauer, Altstadt und der Hafen sind wirklich sehenswert. Im Hafen lässt uns der Blick nach oben aber böses ahnen. Hätten wir auf das Spaghetti Eis verzichtet wären wir vielleicht nicht nass geworden. Dabei hat das Eis wirklich noch Luft nach oben… Der Regen begleitet uns dann auf dem kompletten Heimweg. Wieder am Platz sieht es aus als ob nichts gewesen wäre. Vereinzelte Regentropfen auf den Stühlen sonst nix. War aber wohl ausreichend um die Badenden aus dem Meer zu treiben. Wir haben das kühle Nass für uns alleine… Abendessen vom (Cobb-) Grill und um Mitternacht der Geburtstagskuss für mein Goldstück.



Montag, 27. Mai: Elli hat Geburtstag! Brötchen vom Bäcker und zum Frühstück werden auch die Geschenke aus dem Versteck im Bettkasten gekramt. Das Frühstück, zur Feier des Tages mit Croissants, wird durch die vielen WhatsApp-Nachrichten und Anrufen verlängert und wir gönnen uns eine zweiter Kanne Kaffee. Heute ist Pause. Höchstens ein Spaziergang und ein wenig schwimmen ansonsten „chillen“. Etwas außerhalb des Areals, aber immer noch zum Lanterna Resort gehörend, ist auf unserem Info Flyer ein Leuchtturm verzeichnet. In diese Richtung geht unser Spaziergang.



Zunächst noch innerhalb unseres Areals kommen wir an einer Vielzahl von aufblasbaren Hindernissen vorbei. Das erinnert ein wenig an die „Ninja Warriors“…. Anstelle des Leuchtturms entdecken wir ein etwa drei Meter hohe Skulptur. Erst die genauere Betrachtung des auf der oberen Klippe erbauten Gebäudes lässt uns das unspektakuläre Leuchtmittel an der Hausecke erkennen. Zusammen mit dem Camping Areal ist eine riesige Ferienhaus-Anlage entstanden. Diese ist zwar durch einen Zaun abgetrennt, aber ganz leicht durch eine Drehtür von beiden Seiten leicht erreichbar. Einer der geschmückten Kreisverkehre ist uns ganz ganz besonders aufgefallen. Auf dem Rückweg noch ein Abstecher in einen der kleinen, gut bestückten, Supermärkte. Am Stellplatz wartet eine tolle Überraschung auf uns. Nein nicht die Aussicht auf Novigrad sondern einen Tüte von Valamar, dem Betreiber des Lanterna Camping Resort als Geburtstagsüberraschung. Darin ein T-Shirt und weitere Kleinigkeiten. Während des Nachmittags Kaffee dürfen wir noch den Feedbackbogen zu unserem Aufenthalt ausfüllen und Abends dann zum Fisch essen in das kleine Bistro. Zum Ende des Tages noch einmal ein Sonnenuntergang.



Dienstag, 28. Mai: Heute steigen wir nochmal aufs Rad. Einer Anregung aus dem Flyer folgend wollen wir die Wege durch die Olivenhaine erkunden. Natürlich kommt man irgendwie immer wieder zum Meer. Auch heute findet sich auf dem Weg ein kleiner Hafen. Dieser hier ist vorwiegend der Fischerei gewidmet.



Danach wieder die Abkühlung im Meer und die Entspannung beim Nachmittagskaffe bzw. zum Kräfte sammeln um die Abreise vorzubereiten.

Mittwoch, 29. Mai: Ganz entspannt lassen wir uns Zeit für die morgendliche Toilette und begehen den Abschied von Lanterna und damit von Kroatien beim Frühstück im Bistro. Noch etwas Herzklopfen bis wir die Tankstelle am Kreisel nach Tar erreichen, denn die Tankanzeige leuchtet hell und warnt mit der Anzeige: nur noch wenig Diesel im Tank! Bis Österreich nehmen wir an dem einen oder anderen Stau teil. Die Grenzübergänge Kroatien – Slowenien und Slowenien – Österreich kosten eben soviel Zeit wie ein Unfall bzw. die Engstellen vor Baustellen. Da fällt der Stau vorm Karawankentunnel nicht ins Gewicht. Etwas später hören wir die Horrormeldung, dass der Tunnel wegen eine Unfalles gesperrt ist. Da beschweren wir uns lieber nicht über unsere Staus. Die Rezeption versorgt uns mit allen möglichen Informationen, die Wörthersee Plus Card für jede Menge Vergünstigungen, Wanderkarten und natürlich Pläne für Radtouren. Jetzt sind wir gewappnet für die nächsten Tage. Die Brötchenbestellung für morgen haben wir auch schon eingetragen..



Die Ankunft in der Nachmittagssonne nutzen wir schnell für einen Spaziergang. Nach der langen Fahrt wollen wir uns unbedingt bewegen. Die Aussicht von den Stellplätzen aus ist bereits vielversprechend. Vorbei am Baum mit grünem Stamm klettern wir durch den Wald nach unten an den See. Wir kommen nur direkt an den See weil wir einen Schlüssel für den Abschnitt des Europarcs Camping haben. Das drückt schon ein wenig auf die Stimmung, denn zu allem Überfluss müssen wir auch die Durchgangsstr. überqueren. Nach ein paar Minuten im kühlen Nass klettern wir wieder nach oben…



Donnerstag, 30. Mai: Nach dem Frühstück mit so genannten Dinkelsemmeln satteln wir mal wieder die Räder. Heute ist die Tour nach Klagenfurt dran. Das Wetter hat nicht mehr die gestrige Strahlkraft, es ist trübe und für heute Nachmittag ist Regen angesagt. Egal wir lassen es drauf ankommen. Es geht zunächst auf der Durchgangsstraße am See entlang. Es gibt hier tatsächlich keinen öffentlichen Seezugang. Wir passieren einige Hotels bzw. Ferienanlagen die sogar eine Brücke über die Straße gebaut haben um an den Aufzug auf der Seeseite zu gelangen. Der Blick zum See ist teilweise durch Sichtschutzzäune verbaut. Eigentlich nicht wirklich schön. In Klagenfurt gelangen wir über eine Fahrradstraße ins Zentrum und stellen die Räder am Heiligengeistplatz ab. Ein Spaziergang durch die großzügige Fußgängerzone führt uns natürlich zu einem Eissalon. Das ist eine deutliche Steigerung im Geschmack was das Spaghetti Eis angeht. Die Stadt hat wirklich schöne Ecken, aber bei uns springt der Funken nicht über. Dann fängt es tatsächlich an mit Regen und der lässt uns beim Radeln nicht in Ruhe. Nass und kalt gehen wir zum Aufwärmen unter die heiße Dusche. Den Nachmitttags Kaffee trinken wir dann wieder bei herrlichem Sonnenschein.

Freitag, 31. Mai: Es regnet, der Tag fällt total ins Wasser. Nur der Gang zur Rezeption um die Brötchen zu holen, ansonsten nutzen wir das Entertainment Paket von Pompui.

Samstag, 01. Juni: Es regnet immer noch! Das bedeutet Frühstück im Schneckenhaus und die geplante Radtour in entgegengesetzter Richtung um den See entfällt. Dann wird es doch Zeit für Bewegung und wir nehmen die Regenüberzieher für einen Spaziergang. Das brauchen wir auch, denn das Abendessen, zweimal Pizza Calzone, holen wir uns am Food Truck der ab 17:00 Uhr vor der Rezeption steht. Wenn die Klamotten schon nass sind wird auch gleich die Abfahrt vorbereitet. Morgen geht es ohne Frühstück in Richtung Stuttgart.

Sonntag, 02. Juni: Frühstück im Rosenberger „Rose Hill“ in Eisentratten. Danach wird es echt zäh. Staus von einer Baustelle zur anderen. Noch in Österreich erleben wir zum ersten Mal die so genannte Blockabfertigung. Ampelregelung auf der Autobahn! Den Sinn habe ich nicht ganz verstanden, dahinter staut es sich dann wieder wegen defektem Reißverschlussverfahren… Dann kommen die Hochwasserwarnungen aus Deutschland hinzu und wir nehmen einige Umwege in Kauf um diese Gebiete zu umfahren. Fix und fertig kommen wir an, räumen nur das nötigste aus und legen uns auf die Couch.



Solo – Tour zur Insel Poel vom 02. bis 09. Juli



Meine mutige Tochter Jennifer ist schon einige Wochen auf WoMo-Tour und feiert ihren Geburtstag auf der Insel Poel. Als begeisterter Anhänger der Sendereihe Soko Wismar kenne ich Bilder von der Insel aus dem Fernseher und nehme dies als Anlass um die Insel in natura anzuschauen. Ein Anflug von Nostalgie bedingt die längere Anfahrt. Während der Ausbildung beim BGS war die Fahrt Mainz – Alsfeld – Kassel in den Jahren 1978 und 1979 meine Hausstrecke. Natürlich ist auch noch ein kurzer Besuch eingeplant. Alsfeld, die erste Station meiner BGS-Ausbildung, wird dann auch die erste Verpflegungsstation. Etwa 120 Kilometer vor Wismar finde ich einen Rastplätze mit einer passenden Lücke und übernachte zwischen den Brummis. Die zweitägige Anreise endet dann am 03.07.2024 vor der Einfahrt zum Campingplatz-Leuchtturm.


Der Empfang an der Rezeption fällt ungewöhnlich kühl aus. Na ja ich bin ja auch ab und zu ein richtiger Morgenmuffel. Warum soll das nicht auch auf die etwas mürrische Dame hinter dem Tresen zutreffen. Die Anlage gefällt auf den ersten Blick. Ich darf mir in der Reihe E – 3 einen Stellplatz aussuchen. Jennifer steht auf E – 7 der Wiese für die Dickschiffe. Der Ausgang zum Strand führt direkt auf den Fußweg vorbei an den Strandkörben zur See.



Die Nachricht Jennifers von wegen „Ich bin am Timmendorfer Strand“ hat für Verwirrung gesorgt. Der „echte“ Timmendorfer Strand hat eigentlich nichts mit der Insel Poel zu tun. Besser ist da wohl die Bezeichnung „Strand von Timmendorf“. In der Nähe des Hafen sieht man das Ergebnis des ständigen „anrennen“ der Wellen. Hier werden die Klippen abgetragen, weiter südlich als Landzunge angeschwemmt und es bildet sich dadurch der „faule See“.



Von Timmendorf aus unternehme ich einige Radausfahrten. Der Radweg nach Wismar wird teilweise durch eine Allee von ausgehöhlten Bäumen begrenzt. Die Inselrundfahrt führt auch am kleinen Hafen von Kirchdorf vorbei. Der faule See ist zwar ein Naturphänomen aber nicht fotogen. Ich nehme eine Nase voll und kann die Namensgebung nachvollziehen.



Die für mich markantesten Bauwerke in Wismar. Die Nikolai Kirche aufgenommen von der Fahrrad-/Fußgängerbrücke aus. Die Wasserkunst Wismar als Mittelpunkt des Marktplatzes. Die beiden Gebäude neben dem Marktplatz mit den Restaurants „An der Wasserkunst“ und „Alter Schwede“. Das schiefe Fachwerkhaus am alten Hafen.




Sommer – Tour vom 30. Juli bis 11. August



Nepomuk vom 31. Juli bis 02. August: Jennifer ist immer noch auf Tour und wir kreuzen den Weg auf dem Campingplatz Nepomuk (CZ). Wir wollen weiter in den Norden über Prag nach Usedom, sie will weiter nach Österreich um in Spiegelberg die Moto-GP hautnah zu erleben.

Wir starten am Dienstag nach der Arbeit und planen eine Übernachtung kurz vor der Grenze ein, denn das Mautproblem mit unserem aufgerüsteten Dicken möchten wir mit ausgeschlafenen Personal lösen. Der Autohof Wernberg bietet Parkplätze zur Übernachtung an und wir können die Kosten von 13€ für den Parkschein komplett mit dem Abendessen verrechnen. Wir finden eine ruhige Ecke und gehen gut ausgeschlafen gehen wir in die Bäckerei Meyer. Das Plunderstück mit Spiegelei spricht uns direkt an und das wird unser Frühstück. Nicht ganz einfach zu essen aber durchaus schmackhaft und sättigend. An der Grenze läuft alles bestens. Die Auflastung ist zwar im Fahrzeugschein eingetragen hat aber keine Auswirkung auf die Maut. Wir kommen gut durch, auch die Baustellen rund um Nepomuk sind kein Problem. Nach insgesamt 425 Kilometer können wir nun gemütlich den Platz einrichten und Sonnenschutzfolie auf die Scheibe packen bevor wir uns den Platz in aller Ruhe anschauen. Es herrscht reger Andrang am See. Der Platz ist wohl sowas wie ein Freibad für Nepomuk. Die Zufahrt ist komplett zugestellt und wir haben Sorge, dass Jennifer mit ihrem Dicken nicht durchpasst. Jennifer kommt kurz vorm Abendessen und hat kein Problem mit der Einfahrt sie bekommt den Stellplatz direkt neben uns. Eigentlich ist alles ganz prima bis auf die Invasion der Wespen die sich beim Essen über uns hermacht. Jennifer hat eine Allergie und schiebt gehörig Panik… Das Abendessen bringt sie gerade noch hinter sich, aber zum Frühstück ist sie schon nicht mehr da. Jennifer auf der Flucht….



Wir packen alles aus was wir als Insektenschutz dabei haben. Batterie betriebener Fliegenpropeller, Wespennestattrappe aus Papier, Räucherspirale und Duftkerzen bremsen die Invasion etwas ab und das Frühstück verläuft ohne Zwischenfall. Danach schauen wir uns die Stadt Nepomuk und das Schloss Zelena Hora an. Der Name wird ins englische mit „Greenhill Castle“ übersetzt und der Weg bis zum Schloss macht dem Namen alle Ehre. Auch in der Ortschaft gibt es einige starke Anstiege und um den Marktplatz sind Terrassen erstellt worden um gerade Zugänge für die Häuser zu erhalten.



Auf dem „grünen Berg“ findet man ein kleines Ensemble an Gebäuden wie die Kirche und das Schloss. Offensichtlich ist man stolz darauf, dass diese Gebäude einmal als Filmkulisse gedient hat und hat einige Screenshots aus dem Film als Dokumentation an den entsprechenden Stellen angebracht. Der allgemeine Zustand innen und außen macht einen unfertigen Eindruck. Darüber können die Räume mit provisorischen Ausstellungen nicht hinwegtäuschen.



Am Marktplatz setzen wir uns auf die Terrasse des Hotels Svejk und lassen uns einen Salat mit Halloumi aus einem örtlichen Betrieb wirklich gut schmecken. Zurück am Stellplatz nutzen wir die vorgerückte Stunde und probieren wie es sich im See schwimmen lässt. Sobald die Tagesgäste zum Abendessen nach Hause gehen kehrt richtig Ruhe rund um den See ein…


Prag vom 02. bis 05. August: Das Frühstück ist nicht ganz so entspannt wie sonst, denn die Wespen nerven doch ganz schön. Aber wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Ganz gemütlich trinken wir unseren Kaffee und räumen ein. Da wir unseren Stellplatz in Prag bereits bei TrioCamp für drei Übernachtungen gebucht haben können wir uns wirklich Zeit lassen. Von Nepomuk nach Prag sind es ja nur knapp 130 Kilometer. An der Rezeption werden wir überaus freundlich empfangen und mit umfassenden Informationen für weitere Aktivitäten versorgt. Da sollte sich eine gewisse Dame auf der Insel Poel ein Beispiel nehmen. Vor dem Abendessen erkunden wir vorsichtshalber den Weg zur Bushaltestelle. Der Platz liegt am Rande eines ganz netten Wohngebietes und in der Nähe können wir im Billa Supermarkt noch ein paar Besorgungen machen.

Wir starten ohne Frühstück und laufen relativ früh zum Bus. Am Bahnhof Kobylisy steigen wir um und fahren mit der Tram 17 zur Karls Brücke.



Auf der Brücke und auch drumherum ist reger Touristenandrang. Wir gehen daher erstmal bergauf und schauen uns die stattlichen Gebäude auf den Hügeln an. Die Touristen verteilen sich auf dem Weg nach oben und die bedrückende Enge auf der Brücke ist kein Thema mehr.



Ein Panoramablick auf dem weg nach oben und vorm Prager Schloss verdient sich ein ein cleverer Mann ein Zubrot indem er Touristen in die Vergangenheit „beamt“. Wieder auf dem Weg nach unten entdecken wir Touristentaxi der besonderen Art…



Auch in Prag befindet sich ein Hard Rock Café . Die Tradition verlangt es, also nochmals über die Karls Brücke drängeln um in die Innenstadt zu gelangen. Zufällig passieren wir ein Touristikbüro und versorgen uns mit einem Stadtplan und anderen Informationen. Die nette Dame sucht die Adresse vom Hard Rock Café raus und zeichnet diese auf dem Stadtplan ein. Nach dem Einkauf gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen im Außenbereich des Café und beobachten den nicht enden wollenden Ansturm der Menschen.



Dem Stadtplan sei dank finden wir die Metro-Haltestelle „Museum“ und machen uns von dort auf den Rückweg. Die Haltestelle ist wie der Namen sagt am Museum gelegen was wieder am Ende einer Fußgängerzone liegt. Das wird der Plan für morgen, zur Haltestelle Museum und dann lässt sich hier bestimmt irgendwo gut frühstücken…

Gesagt getan! Am nächsten morgen stehen wir vor dem Narodni Museum das am Ende der Fußgängerzone thront. Es regnet und der Spaß an einer Stadtbesichtigung ist erstmal verflogen. Dann folgt dem Frühstück ein Besuch im Museum! Wir beginnen im neuen Teil, stilistisch nach unserem Geschmack nicht unbedingt passend aber nicht minder interessant. Eine Ausstellung zur Entwicklung von Europa und Tschechien im zwanzigsten Jahrhundert im siebten Stock des Gebäudes. Sehr interessant, dabei ist die animierte Darstellung der geografischen Veränderungen zwischen den Jahren 1900 und 2000 ein gelungener Start in die Ausstellung. Danach gehen wir durch einen Tunnel ins Hauptgebäude. Hier wird die Entwicklung Prags seit dem Urknall bis in die Gegenwart computeranimiert auf den Wänden dargestellt. Die Empfangshalle des Museum raubt uns den Atem. Sehr hoch, sehr hell und ausladend.




Sehr interessante Ausstellungen in imposanten Räumlichkeiten. Den Mittags-Snack nehmen wir im Bistro des Museum und machen uns dann auf den Weg zum tanzenden Haus. Die Besatzung des Cabrio auf der Moldau muss sich kurz nach dieser Aufnahme beeilen um das Verdeck zu schließen. Das Wetter wechselt nämlich und plötzlich später sind die Straßen wie leer gefegt. Ein paar Minuten später ist alles vorbei und nur der dunkle Himmel warnt vor dem was noch kommen könnte.



Wieder zurück am Platz sitzen wir in die Sonne, vergessen den warnenden Anblick aus Prag, lassen uns vom nächsten Regenguss überraschen und ins Schneckenhaus treiben. Blöde ist nur dass jetzt die Campingmöbel nass geworden sind. Alles wird gut und auch die Möbel wieder trocken. Die Vorbereitungen für die Abfahrt morgen in Richtung Usedom können starten.


Usedom vom 05. bis 10. August: Eine lange Fahrt steht uns bevor. Daher starten wir ohne Frühstück. Im Gegensatz zur Ankunft brauchen wir heute nicht quer durch Prag gondeln und kommen daher gleich flott voran. Noch einmal billiger tanken und schon sind wir in Thiendorf zum Frühstück bei Bäcker Raddatz. Es wird wirklich ein langer Ritt mit ein paar gewollten wie auch ungewollten Pausen. Zur letzten Pause werden wir in Wolgast gezwungen. Die Brücke zur Insel Usedom öffnet direkt vor uns. Dem Turnus entsprechend dürfen jetzt die Schiffe in den bzw. aus dem Hafen queren. Nach 15 Minuten ist die Brücke wieder befahrbar und es beginnt in Karlshagen die Suche nach einem Stellplatz. Vor der Rezeption des Campingplatz Dünencamp steht zwar das Schild „Wir sind ausgebucht“ aber wir gehen trotzdem rein vielleicht kann man uns ja vermitteln. Die Dame findet aber noch einen Platz für Pompui. Die überschaubare Länge unter sechs Metern hilft ungemein. Das ist wie ein Deja-Vu. Auch bei unserem ersten Besuch 2014 hat man uns auf den kleinen Platz „15a“ zwischen zwei Zelte gezwängt. Heute ist es der Platz 66a. Etwas mehr als ein Meter über der Ebene des Zeltplatzes 66 fühlen wir uns wie auf einem „Thron“. Wir haben es wirklich gut erwischt. Unter uns beginnt der Sandweg zum Strand und dann ist Wasser nicht weit. Die knapp 560 Kilometer lange Etappe hat sich auf jeden Fall gelohnt.



Der erste Tag läuft unter dem Motto „Erholung“. Sehr ausgedehntes Frühstück bevor wir uns zur Rezeption begeben. Unser Kabel reicht nicht bis zur Stromsäule und wir wollen uns eine Verlängerung besorgen. Gibt es nicht! Dafür erhalten wir die bereits bezahlte Pauschale zurück und schalten um auf autarken Betrieb. Wir raffen uns doch noch auf. Schwimmen in der Ostsee, duschen und dann ein Spaziergang zur Promenade. Wie es sich gehört ein Abendessen mit Fisch was natürlich einen langen Verdauungsspaziergang zum Hafen bedingt.



Heute ist Schluss mit „chillen“ es wird geradelt! Eigentlich haben wir uns den polnischen Teil von Usedom, nämlich Swinemünde, als Ziel vorgenommen. Die Strecke hat mehrere Steigungen, sogar bis zu 16% wenn man der Beschilderung glauben kann. Als Bio-Biker nehmen wir es uns heraus die Strecke zu kürzen. In Heringsdorf beim Eiscafé Pinguin stärken wir uns mit einem Windbeutel und einer Tasse Kaffee bevor die Rückfahrt beginnt. Trotz Kürzung ist daraus eine Strecke von 68 Kilometer entstanden.



Nächster Tag, nächste Tour. Wir wollen uns Wolgast näher anschauen und klettern auf den Glockenturm der St. Petri-Kirche. Von hier oben hat man einen tollen Rund um Blick. Auf- und Abstieg sind etwas abenteuerlich aber es funktioniert.




Wieder unten folgt eine spezielle Belohnung. Für jeden eine Fischbrötchen und eine Cola mit Sicht auf den als Hotel umgewidmeten Speicher in der Hafenzufahrt.

Neuer Tag, neue Tour. Heute wollen wir an die Nordspitze der Insel, nach Peenemünde. Für heute ist wechselhaftes Wetter gemeldet. Windböen treiben Wolken vor sich her und es werden nur kleinere Zeitabschnitte für die Sonne übrig bleiben. Das hält uns aber nicht zurück. Peenemünde ist bekannt durch die Vergangenheit als Standort für die Raketen und Luftfahrtentwicklung in der Zeit des so genannten Dritten Reichs. Hier hat Wernher von Braun Erfahrungen gesammelt die er dann in Amerika beim Bau der Apollo-Rakete einbringen konnte. Heute haben wir keine Lust auf die traurige Vergangenheit und schauen uns das Museumsgelände von der Peene-Insel aus an. Auf der Rückfahrt bekommen wir zum ersten Mal das Arbeitsergebnis von fleißigen Bibern zu sehen. Staunend fahren wir auf dem Weg entlang der von angeknabberten Bäumen begrenzt wird. Eine Hinweistafel macht dann auch auf die Tätigkeiten der Biber und die Gefahr die durch umstürzende Bäume entstehen kann aufmerksam. Wir sind ja nur Touristen und nicht wirklich davon betroffen, sind aber der Meinung man soll die Tiere nur machen lassen. Morgen geht es wieder Richtung Stuttgart und wir verabschieden uns vorm Abendessen noch von der Ostsee.



Wie gehabt starten wir die Heimfahrt ohne Frühstück. Den Stau vor der Brücke in Wolgast nutzen wir zum tanken und einen Kaffee to go… Zeit sparen für die Heimreise. Dieses Mal wollen wir etwas ruhiger und stressfreier nach Hause kommen und planen mehr Pausen ein. Auswahlkriterium sind die Infotafeln an der Autobahn. Zum Beispiel Naumburg. Das Internet erzählt was von einem WoMo-Stellplatz in der Nähe der Altstadt. Das klingt gut, dort übernachten wir…



Der Stellplatz bietet noch einige freie Plätze. Google hat noch nicht erfahren, dass man hier die Stromsäulen zerstört hat um wohl an die Euro-Münzen zu gelangen. Sowas kann man nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Vorbei am Naumburger Dom gelangen wir in die Innenstadt und finden endlich ein Eiscafé mit richtigem Spaghetti-Eis auf der Karte. Bei der Bestellung bekommen wir den Hinweis, dass wir spät dran sind und daher der Sahnebereiter schon geputzt ist. Das Spaghetti-Eis hat zwar auch ohne Sahne geschmeckt aber es fehlt halt doch etwas…

Die Nacht verläuft, wie so oft an solchen Stellplätzen in der Stadt, nicht ganz störungsfrei. Die Jugend der Stadt trifft sich auf dem Parkplatz davor zum Vorglühen usw… So gegen 03:00 Uhr haben die dann auch genug.


Die Weiterfahrt beginnt ohne Frühstück. Leider sind viele Fahrzeuge unterwegs und die stauen sich vor Baustellen an den Fahrstreifenverengungen. Dann Frühstück im Brückenrasthaus Frankenwald und schon wieder Stau. Zunächst vorm Aufzug und dann an der Kasse… Pause zum Nachmittagskaffee in Feuchtwangen, ebenfalls einer Hinweistafel neben der Autobahn entnommen. Wie schon Naumburg auch hier eine gelungene Wahl. Nach 887 Kilometer stehen wir wieder vorm Küchenfenster in Mühlhausen.

Der Bordcomputer gibt den Vorplanungen in Google recht wir haben tatsächlich etwas mehr als 2000 Kilometer abgefahren.



Merkendorf vom 23. bis 25. August



Zu Pfingsten 2019 waren im fränkischen Seenland unterwegs und haben dabei den Wohnmobilstellplatz in Merkendorf entdeckt. Da wollen wir heute hin und dieses Mal nehmen wir auch Badezeug mit, das hatten wir damals vergessen. Der Stellplatz grenzt nämlich an ein schnuckeliges Naturfreibad. Bei der Anfahrt kommen wir an allerhand bekanntem vorbei sind aber dann doch überrascht wie sich der Platz verändert hat. Die Buchten mit den Stromsäulen sind noch da und die sind natürlich alle belegt. Daneben ist die Wiese gemäht und für als Parkfläche gekennzeichnet. Dabei sind auch nochmals Wohnmobilplätze entstanden. Dort finden wir einen Platz für Pompui. Das Freibad ist überfüllt und wir lassen uns Zeit bis morgen vorm Frühstück für das erste Bad.



Die Dusche des Freibades ist auch außerhalb der Öffnungszeiten für die Camper offen. Dadurch sitzen wir bereits gemütlich beim Frühstück bevor der große Run aus den umliegenden Ortschaften auf das Bad losgeht. Wir entgehen dem Andrang mit einer Radtour zum Altmühlsee. Die Strecke ist bekannt und das erkennen an den Imbissbuden und Restaurants entlang der Strecke. Auch die Einfahrt zum Campingplatz Herzog erkennen wir wieder. Die erste Tour nach Corona hat uns hierher geführt. Trotz der Saharahitze schaffen wir einen Rundkurs von 35 Kilometer. Den Rest des Tages verbringen wir dann im Schatten von Pompui und bewegen uns nur wenn wir das Sonnensegel wieder neu ausrichten müssen. Schwimmen lassen wir ausfallen, denn das Bad ist wirklich krass bevölkert. Wir haben ja gute Erfahrung mit schwimmen vorm Frühstück gemacht und das haben wir auch morgen wieder vor.

Die Wetter App behält leider mal wieder recht und wir hören das Trommeln der Regentropfen lange vorm Aufstehen. Das schwimmen fällt dann doch aus. Langes Frühstück bis das Wasser auf der Wiese wieder eingesickert ist. Das Wetter lädt nicht zum Schwimmen ein und wir fahren früher nach Hause als vorgesehen. Wie sagt Arnie so schön: I’ll be back!



Marburg vom 30. bis 02. September



Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Aus einer Talk Show haben wir bereits vom ersten Programm unter dem Titel „Nutten, Koks und frische Erdbeeren“ erfahren, waren aber zu spät für den Ticketkauf. Seit März hängen nun die Tickets für die Abschiedstour an der Pinwand und wir freuen uns auf das verlängerte Wochenende in Marburg. Die Erklärungen was die beiden denn veranstalten und woher der Titel kommt sprengt den Rahmen. Das Internet vergisst aber nichts und da kann man zum Beispiel einen guten Beitrag vom NDR finden.


Wenn die Tickets schon ein fixes Datum vorgeben muss natürlich auch die Unterkunft fest gebucht werden. Die Internetseite vom Campingplatz Lahnaue gibt den Ausschlag. Bis zur Innenstadt sind es nur 10 Minuten zu Fuß. Die Buchung per Mail klappt bestens und man gibt sich alle Mühe auch eine späte Ankunft lückenlos vorzubereiten…


Die Anfahrt zum Platz ist ein wenig versteckt und verlangt volle Konzentration die Hinweise auf den Schildern bzw. der Fahrbahn zu entschlüsseln. Die Rezeption befindet sich mit allem was das Camperherz begehrt in einem zentralen Gebäude auf der Terrasse. Die Stellplätze liegen ihr quasi zu Füßen.


In direkter Nachbarschaft hört man ganz deutlich das bevölkerte Freibad „Aqua Mar“. Vielleicht morgen? Schwimmsachen sind parat… Für heute steht nur noch ein kurzer Spaziergang in die Innenstadt an.

Samstag, 31. August: Gestern war nur ein kleiner Test heute wollen wir in die Altstadt, die hier auch als Oberstadt bezeichnet wird. Es gibt sogar einen Fahrstuhl nach oben. Ein Hauch von Monte Carlo allerdings ohne die übertriebene Prunksucht. Die Oberstadt glänzt mit einer Vielzahl von historischen Fachwerkgebäuden und wir lernen am Marktplatz, dass hier die heilige Elisabeth das Stammhaus Hessen gegründet hat. Auf dem Heimweg reservieren wir noch einen Tisch im Restaurant „Lahnterrasse“ um die Abendveranstaltung würdig zu beginnen.




Jetzt gilt es sich noch ein wenig auszuruhen und sich für den Abend zu richten. Das Restaurant ist wirklich eine gute Wahl und ein gutes Essen bringt gute Laune. Beste Voraussetzung für den Abend. Beim Gang durch die Stadt haben wir uns gewundert, dass keinerlei Hinweis auf die Abendveranstaltung zu finden war. Nach dem Essen beruhigt uns der Anblick auf dem Vorplatz. Die wartenden Personen sind unser Jahrgang und teilweise auch älter. In diesem Alter hat man Schlager und vor allem Mary Roos angehört. Wolfgang Trepper zieht wie erwartet über die Schlagerbranche her. Jeder bekommt sein Fett weg und auch vor Mary Roos macht er nicht halt. Die kann sich aber gut wehren, erzählt von ihren damaligen Erlebnissen und gibt immer mal wieder eine Kostprobe ihres Könnens zum besten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und jeden Euro des Tickets sowie die lange Anfahrt wert.



Sonntag, 01. September: Nach dem Frühstück satteln wir die Drahtesel und toben uns auf den gut ausgeschilderten Radstrecke in Richtung Gießen aus. Es werden am Ende knappe 61 Kilometer und die knackigen Steigungen zwischendrin haben uns ziemlich geschafft. Den Rest des Tages verbringen wir dann auf den bequemen Campingstühlen.

Montag, 02. September: Wie geplant beginnen wir die Heimfahrt mit dem Abstecher zum “Kaiser-Wilhelm-Turm” im Volksmund auch “Spiegelslustturm” genannt. Der hat uns jeden Tag von ganz oben angeschaut und heute wollen wir mal seine Aussicht begutachten. Hier wird tatsächlich einiges geboten und die Aussicht ist wirklich bemerkenswert. Nachträglich war es ein guter Entschluss nicht mit den Rädern diesen Weg hier rauf zu erklettern. Die Fahrt verläuft gut und es bleibt sogar Zeit noch einen Blick auf die Frankfurter Skyline und den Römer zu werfen.



Fast zu Hause gibt es endlich das beste Spaghetti-Eis des Sommers. Ein absolut sicherer Tipp:

Eiscafé Cappuccino Gerlingen



Schöllkrippen vom 02. bis 06. Oktober



Der Geburtstagsgutschein für einen Anfänger-Airbrushkurs bei Lizard Design wird eingelöst und mit einem verlängerten Wochenende in Schöllkrippen verbunden. Für die notwendigen Übernachtungen haben wir uns den Wohnmobilstellplatz am Naturerlebnisbad bzw. Sportzentrum ausgesucht.

Die Parkgebühr wird über Handy-App abgerechnet. Für den Rest brauchen wir unbedingt Münzgeld.

Für die Annehmlichkeiten des Freibades zu genießen sind wir leider zu spät. Das ist seit Mitte September in Winterschlaf versetzt.


Für die Tour haben wir einen zusätzlichen Begleiter/Beschützer ausgeliehen bekommen. Der fühlt sich inmitten der Stammbesatzung recht wohl… Nach einer kurzen Ortsdurchfahrt richten wir uns unterhalb des Naturerlebnisbads ein.



Donnerstag, 03. Oktober: Feiertag! Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Danach spazieren wir in den Ort und versuchen Kleingeld für den Stellplatz zu ergattern. Die Bäckerei hat geöffnet und an der Kasse hat man Verständnis für unsere „Notlage“. Nach dem Einkauf von Brötchen und Kuchen zum Nachmittagskaffee ist unser Vorrat an Münzen stark angewachsen…

Freitag, 04. Oktober: Radtour nach Aschaffenburg! Der Spessart zerrt an unseren Kräften, ist auf der knapp 50 Kilometer langen Strecke recht anspruchsvoll.



Aschaffenburg überrascht. Mit einem imposanten Schloss und einem überaus schmackhaften Gericht, der Brizza. Eine Pizza aus Brezzel-/ Laugenteig. Alleine wegen dieser Attraktionen wird es eine Wiederholung des Stadtrundganges geben.




Samstag und Sonntag: Der Kurs! Ich hatte versucht mir das Airbrush-Handwerk anhand von Büchern und Lernviedeos beizubringen. Während der praktischen Anwendung fällt der eine und andere Groschen jetzt verstehe ich auch die Beschreibungen der Bücher. Fazit: Ein richtig gutes Geburtstagsgeschenk, ein wirklich guter Kurs. Ich habe bereits vorgefühlt und ein Projekt „Schneckenhaus“ ist angedacht. Schaun mer mal!


Voller Elan haben wir sogar am Sonntag Nachmittag überzogen. Es wird nach 18:00 Uhr bis ich die Räder aufladen und das Stromkabel verstauen kann. Die Rückfahrt läuft gut und gegen 20:00 Uhr steht Pompui wieder vorm Küchenfenster und die Enkeltochter hat ihren Beschützer wieder.

Zur Krönung eines erfolgreichen Wochenendes lassen wir uns eine vegetarische Calzone liefern…



Cindy aus Marzahn in Nürnberg vom 25. bis 30. Oktober



Halloween ist nicht unser Fest, aber den damit verbundenen Feiertag nutzen wir gerne für eine Brückentags-Tour. Wie es der Zufall will ergattern wir für diesen Zeitraum Tickets zur Vorstellung von „Cindy aus Marzahn“, Ein guter Grund dies mit einer Tour nach Nürnberg zu verbinden.

Freitag, 25. Oktober: Abfahrt nach der Arbeit. Eigentlich rechnen wir nicht rechtzeitig am Campingplatz anzukommen. Umso überraschter sind wir, dass die Rezeption noch offen ist. Eine zusätzliche Übernachtung zu den bereits gebuchten ist kein Problem. Von unserem Stellplatz aus sehen wir die Flutlichter des Fußballstadions und hören die Fangesänge. Die zweite Bundesliga spielt: Nürnberg gegen Regensburg. Das Ergebnis 8:3 für Nürnberg. Durch die Fans sind wir hautnah dabei… Das Bistro am Platz ist spärlich besucht obwohl das Essen mehr verdient hätte. Wir sind dann halt doch außerhalb der Saison.

Die Zeit bis zur Veranstaltung in der Meistersingerhalle überbrücken wir mit Spaziergängen und Radtouren. Der Besuch der Documenta kommt Montag ungeplant hinzu weil wir unterwegs die Werbebanner sehen. Der Eingang Messe Ost liegt quasi in der Nachbarschaft. Eigentlich sind wir nur wir nur schauen. Aber erstens kommt es anders und zweitens:…. Die Lederjacken sind der Hit!



Dienstag, 29. Oktober: Noch ein paar Besorgungen für die nächsten Tage. Zur Einstimmung haben wir uns die Pizzeria „Va Bene“ für das Abendessen ausgesucht. Sehr gute Wahl! Das Gleiche gilt natürlich auch für die nachfolgende Veranstaltung. Cindy ist in Hochform. Auch diese Tickets waren eine sehr gute Wahl.


Tagsüber war es ein Genuss über das ehemalige Reichstagsgelände zu radeln. Aber nach der Vorstellung ist es stockdunkel und ein kleines Abenteuer mit den Rädern den Stellplatz zu erreichen.


Zwischenstopp in Augsburg vom 30. Oktober bis 03. November


Mittwoch, 30. Oktober: Für die Rückfahrt nach Mühlhausen machen wir den Kreis perfekt und nehmen den Schwenk über Augsburg. Dort haben wir uns mit den Münsteranern aus Stuttgart verabredet. Sie haben sich für eine Übernachtung im Dorint Hotel eingebucht und wollen sich mit uns in der Fuggerstadt umschauen. Bis wir so richtig auf dem Campingplatz Bella Augusta angekommen sind ist es mal wieder stockdunkel und empfindlich kühl. Das ist Grund genug für einen gemütlichen Abend im Schneckenhaus.

Donnerstag, 31. Oktober: Heute wollen wir uns schon mal umschauen und ein paar Anlaufstelle erkunden. Die Räder stehen zentral am Königsplatz und wir laufen die Gassen der Fußgängerzone ab. Dabei kommen wir auch am Augsburger Stadtmarkt vorbei. Tolle Stände und bunte Auslagen im Innenhof und der angrenzenden Markthalle. Das hätte richtig teuer werden können, aber die auf den Rädern ist kein Platz. Außerdem haben wir für morgen bereits einen Tisch im Ratskeller für ein gemeinsames Abendessen reserviert.



Freitag, 01. November: Wir erwarten die Stuttgarter mit Kaffee am Stellplatz. Die beiden bringen gutes Wetter mit und wir können es uns sogar draußen auf einer Terrasse gemütlich machen. Danach fahren wir gemeinsam zum Hotelturm, spazieren in die Innenstadt und der Hunger befiehlt uns die Reservierung beim Ratskeller um eine Stunde vorzuziehen. Kein Problem!



Wieder eine gute Wahl. Im Gewölbe ist riesig und wirklich krachend voll. Die Reservierung war unbedingt erforderlich. Durch das Gewölbe bekommen wir die Gespräche der Nachbartische in einem interessanten Stereoeffekt mit. Das Essen passt wieder einmal in die Kategorie gute Wahl…. Danach noch eine Runde zur Verdauung durch die kleinen Nebengassen und zurück zum Hotel. Wir gönnen uns ein Taxi zum Campingplatz.



Samstag, 02. November: Noch ein kurzer Besuch auf eine Tasse Kaffee und dann fahren die „Münsteraner“ wieder in Richtung Stuttgart. Wir haben noch eine Nacht gebucht und hoffen für heute auf gutes Radfahrwetter. Leider vergebens…. Durch die langen Wege von gestern und vorgestern tut uns aber auch ein Tag zur Erholung gut.

Sonntag, 03. November: Die Heimfahrt verläuft störungsfrei und wir haben zu Hause genug Zeit um Pompui für knapp 6 Wochen in einen kurzen Winterschlaf zu versetzen.



Füssen vom 13. bis 15. Dezember


Freitag, 13. Dezember: Elli hat frei genommen damit erst gar keine Hektik bei der Hinfahrt aufkommt. Dadurch können wir ausschlafen und Pompui gemeinsam beladen. Frühstück gibt es wieder beim Lieblingshalt „Halbzeit“ in Merklingen.

Obwohl das Festspielhaus einen 24 Stunden Parkplatz bietet fahren wir lieber wieder den „Camper´s Stop“ an. Dort finden wir alles was das Camperherz begehrt. Von unserem Stellplatz aus kommen wir gut zu Fuß in die Innenstadt und auch zum Festspielhaus. Die Wegweiser „reden“ von jeweils 1,5 Kilometer Entfernung. Es ist noch genug Zeit bis zur Veranstaltung. Noch ein Kaffee im Schneckenhaus dann gehen wir rüber und testen das Restaurant im Festspielhaus. Laut Internetauskunft ist eine Reservierungen nicht nötig, aber nur wenn man frühzeitig da ist…. Das alles hat ein wenig Kantinencharakter aber man fühlt sich gut aufgehoben und schmecken tut es auch.



Der Abend begeistert. Auf relativ kleiner Bühne ist Platz für das Orchester und die tolle Inszenierung drum herum. Echt faszinierend wie alle Darsteller ihren Platz und Weg finden. Wirklich zu empfehlen und jeden Euro wert. Im Programmheft für 2025 wird „Der kleine Horrorladen“ angekündigt. Mal schauen ob wir dafür Karten ergattern können. Im Schneckenhaus herrscht ähnliche festliche Stimmung wie bei „Elisabeth“. Da schläft es sich gleich besser.

Samstag, 14. Dezember: Ausschlafen ist nicht. In der Nachbarschaft wird der Stadtbus vom Eis befreit und der Motor läuft mindestens 30 Minuten lang im Standgas. Na dann eben ein frühes ausgedehntes Frühstück zur Stärkung für den Spaziergang zum Schauspielhaus um das im Hellen zu sehen und den Blick über den abgelassenen See zu genießen. Vorher aber an der Kreuzung rechts rum in die Innenstadt. Das Hohe Schloss überrascht mit einer kunstvoll gestalteten Fassade. Einige der Fenster und Erker sind nämlich aufgemalt. Dies ist aber so gut gelungen, dass man erst auf den zweiten oder dritten Blick ins Grübeln kommt.



Bevor wir den Weg zum Festspielhaus in Angriff nehmen besichtigen wir die St. Mang Kirche um deren Ganzjahresgrippe zu bewundern. Schauen uns etwas enttäuscht auf dem Weihnachtsmarkt im Innenhof des Rathauses um. Ich dachte da sei mehr drin….



Die Reklameschrift auf der Hausfassade könnte inzwischen wieder an Aktualität gewinnen. Das Festspielhaus sieht am Tage ziemlich unscheinbar aus, aber der Blick über den See ist natürlich unvergleichlich. Das müssen wir uns unbedingt bei gutem Weitblick und dem Forggensee auf Höchststand ansehen.

Sonntag, 15. Dezember: Heute klappt es auch mit dem Ausschlafen. Die Stadtbusse fahren scheinbar nicht. Wir nutzen unsere Parkzeit voll aus. Gegen 12:30 Uhr ist Abfahrt. So lange haben wir es bisher noch nie ausgehalten. Auf dem Rückweg legen wir eine Bio-Pause ein und genehmigen uns einen Snack. Na wo könnte das sein? Natürlich in Merklingen beim „Halbzeit“.



Jahreswechseltour vom 20. Dezember bis 05. Januar 2025



Freitag, 20. Dezember: Wie im letzten Jahr praktiziert starten wir auch heute am letzten Freitag vor Weihnachten. Wie im letzten Jahr trifft sich Elli mit ihren Mädels von den „weißen Funken“ zum Weihnachtsessen und wie im letzten Jahr wird es nach 22:00 Uhr bis wir Richtung Hamburg losfahren können.

Dort wartet ein tolles Programm auf uns. Es sind Besuche im Musical, im Miniatur Wunderland und ein Abend im Cabaret terminiert.

Wie im letzten Jahr müssen wir frühzeitig abfahren und übernachten. Dieses Mal ist es die Raststätte Jagsttal.


Samstag, 21. Dezember: Nach dem Frühstück sind dann auch unsere beiden Helferlein bereit für die Unternehmung:

Ansonsten verbringen wir den Tag hauptsächlich auf der Autobahn. Zwischendrin tanken, einkaufen und Bio-Pausen. Bei unserer Ankunft ist es schon dunkel und um den Stellplatz zu finden muss Elli mit der Taschenlampe vorne weg gehen. Klappt alles prima nur das SAT-Ei bekommt keinen Kontakt. Egal da kümmern uns morgen drum. Für heute Abend genügt der DVD-Player.

Sonntag, 22. Dezember: Entspannung ist angesagt. Lange schlafen, ein ausgedehntes Frühstück und weil ich mir die Hamburg Card zugelegt eine kleine Runde mit dem Rad zur Erkundung wo die Bushaltestellen zu finden sind. Nach zwei Stunden sind wir wieder zurück. Zu kalt, zu trüb, ungemütlich eben und außerdem wollen wir das SAT-Ei korrekt justieren. Das klappt aber erst nachdem wir auf einen anderen Platz umgezogen. Ein weiterer positiver Effekt: Duschen und Toiletten sind jetzt quasi nebenan….

Montag, 23. Dezember: Heute wird die Hamburg Card aktiviert. Abfahrt an der Bushaltestelle „Weidenbrunnen“ direkt vor der IKEA, dann umsteigen an der Elbgaustraße in die S3 bis zur Reeperbahn. Wir sind nicht das erste Mal in Hamburg bzw. auf der Reeperbahn, aber der Abzweig zum Hans Albers Platz war uns bis heute unbekannt.



Wir spazieren entlang der Reeperbahn bis runter zu den Landungsbrücken. Um auf die Musicalinsel zu gelangen muss man schließlich wissen wo die Wassertaxis auf uns warten werden. Da gibt es natürlich auch noch anderes zu sehen. Das Jan Fedder Namensgeber für die neue Promenade geworden ist haben wir auch heute erst erfahren….



Dazwischen noch ein Nachmittags-Snack. Bei der SoKo Hamburg ist das Franzbrötchen Lebensmittel Nummer eins das man ja auch mal probieren. Na ganz ehrlich, die große Begeisterung ist nicht ganz nachvollziehbar. Dann noch der obligatorische Abstecher zur Wache des PK 14. Das Gebäude ist bekannt aus Funk und Fernsehen wegen der Sendung „Notruf Hafenkante“




Abendessen gibt es im Blockbräu direkt in den Landungsbrücken, ganz in der Nähe der Brücke 3 von wo es für uns zur Musicalinsel geht. Die Brauerei ist für unsere Absichten wirklich „verkehrsgünstig“ gelegen. Es gibt endlich Fisch, zwar nicht im Brötchen aber dafür mit Kartoffelstampf. Ein guter Start in den Abend. Trotz vollem Bauch überstehen wir die Überfahrt schadlos und staunen uns durch das Foyer des Theaters.



Dann tauchen wir ein in das Leben von Michael Jackson. Eingebettet in die Vorbereitungen zu seiner „Dangerous Tour“ werden Szenen und Episoden aus drei Lebensphasen dargestellt. Als Knabe, in der Zeit der Jackson Five unter der Fuchtel seines „Vaters“ und natürlich die Gegenwart. Riesig tolle Show und überaus empfehlenswert. Unsere Begeisterung schlägt sich wie damals bei „Tina“ auf den Geldbeutel nieder. Am Merchandising Stand erstehen wir T-Shirts und Hoodies….



Auf dem Weg zurück gehen wir wieder zur Haltestelle Reeperbahn und hoffen auf dem Weihnachtsmarkt noch einen alkoholfreien Glühwein zu bekommen. Na gut ein Kaffee wär jetzt auch nicht schlecht…. Leider sind alle Eingänge versperrt und offensichtlich werden die Stände abgebaut. Schade, letztes Jahr in Frankreich waren die Weihnachtsmärkte bis in den Januar aktiv.



Dienstag, 24. Dezember: Gestern Abend musste ich die zweite Gasflache anschließen. Heute tausche ich leer gegen voll. In Nürnberg ist das Gasabteil mit zwei vollen Flaschen ausgestattet worden. Eine dieser Gasflaschen hat also für 17 Heiztage ausgereicht. Heute geht es in die Speicherstadt. Das Miniatur Wunderland hat expandiert und im Gebäude gegenüber weitere Räume ausgebaut. In einer TV-Dokumentation habe ich die Installation der Stahlbrücke mit Interesse verfolgt. Heute wollen wir uns das Ergebnis live anschauen. Zusätzlich gibt es auch noch eine Führung hinter die Kulissen. Wir fangen mit der neuen Brücke an. Zunächst von außen, dann der Blick nach draußen und die Installationen auf dem Weg nach Rio im anderen Gebäude.



Dann ist es Zeit für die Führung hinter die Kulissen des Wunderlandes. Die Gruppe von sechs Personen zwängt sich durch die Gänge und wird zunächst auf einige spezielle Installationen aufmerksam gemacht. Man hat tatsächlich auch Figuren und Situationen gruppiert die nur für die Teilnehmer der Führung sichtbar sind. Vorbei an den versteckten „Bahnhöfen“ und dem mehrstöckigen Aufzugssystem des Flughafen „Knuffingen“ kommen wir an den Ausguck in den Schweizer Bergen. Die „normalen“ Besucher schauen ganz schön irritiert drein als da nacheinander 6 Personen ihre Köpfe aus dem Loch mitten im Berg rausstrecken.



Für den nachfolgenden Rundgang als „Normalbesucher“ bekommen wir noch den Tipp am Fuß der Berge die raffinierte Anordnung genauer anzuschauen. Aus einem gewissen Blickwinkel heraus kann man ein ganz berühmtes Porträt erkennen. Uns hat dann das kleine Rom begeistert, denn dort haben wir ebenfalls den Altar des Vaterlandes gesehen. Die Farbspiele haben wir dort zwar nicht gesehen, aber die passen irgendwie zum Spitznamen der Römer dort nennt man das Bauwerk nämlich Hochzeitstorte. Tatsächlich gibt es auch direkt daneben diese Ausgrabungen. Die Krönung der gesamten Anlage befindet sich auf dem Standort Monaco. Hier haben die Tüftler und Nerds sich die Krone aufgesetzt. Man hat es tatsächlich geschafft den Formel eins Zirkus in die Stadt zu bringen. Die kleinen Renner fahren computergesteuert über schwarze Platinen und es sieht wirklich aus wie im richtigen Leben. Die Besucher sind wirklich total begeistert und drängeln von allen Seiten an das Geländer. Da sehe ich keine Chance für gute Fotos.



Für den Rückweg noch ein Blick zurück zum Speicher und heute nehmen wir den Umweg über das Rathaus in Kauf. Laut Info von der Hamburg Card App gibt es dort auch einen Weihnachtsmarkt. Tatsächlich kann man die Beleuchtung von weitem erkennen, aber leider ist auch hier jeder Eingang abgesperrt. Schade…. Dann gehen wir eben gleich zum Schneckenhaus zurück. Da gibt es dann auch so etwas wie ne Weihnachtsbeleuchtung….



MERRY XMAS

Mittwoch, 25. Dezember: Heute gibt es kein Programm. Der Tag ist komplett verregnet und dadurch haben wir kein schlechtes Gewissen beim chillen und fernsehen….

Donnerstag, 26. Dezember: Wieder unterwegs! Fester Termin heute um 18:00 Uhr das Cabaret Pulverfass. Die Zeit bis dahin verbringen wir wieder per Pedes in der Stadt. Von der Hafen City geht es direkt zur Elbphilharmonie. Mit der Rolltreppe geht es hoch auf 30 Meter. Dort erreichen wir die Rundum Terrasse. Das Wetter spielt nicht ganz mit, was auch das eine oder andere trübe Bild dokumentiert. Die Terrasse ist von der Ferne gut zu erkennen, denn sie ist quasi die Gürtellinie zwischen dem Steinunterbau und dem darüber liegenden Glasbereich.



Auf dem Weg nach St. Pauli schauen wir uns nochmal die Gürtellinie der Elbphilharmonie an. Dann noch ein kurzer Abstecher in die Parkanlage „Planten un Blomen“. Ein toller Effekt erwartet uns an der Eisbahn. Man hat die Eisfläche zur Aufbereitung gesperrt und die Freizeitsportler arbeiten brav hinter der Bande bis endlich der Startpfiff kommt…. Wir streunen noch durch den Kiez bis zum Beatles Platz und sind dann bereit fürs Cabaret….


Für das Pulverfass ist ein drei Gänge Menü vor der Show gebucht und wir dürfen in der Lounge Ecke Platz nehmen. Maronensuppe gefolgt von Pasta mit Garnelen bzw. die vegetarische Variante als Hauptgang. Die Nachspeise eine toll gestylte Mascarponecreme bekommen wir dann am Platz im Theater serviert.

Das sehr gute Essen wird kurz drauf von der grandiosen Show getoppt. Die Moderatorin „Daisy Ray“ ist eine echte Wuchtbrumme und 100% für jede Stand Up Show ein Gewinn. Wie sie das Publikum einbindet und auf die verschiedenen Antworten reagiert ist Spitze. Die Kostüme, die Akrobatik, alle Darsteller… Hut ab! Nach der Vorstellung gibt es noch das Meet and Great in der Lounge Ecke. Da sind wir mit Begeisterung dabei.



In den Gesprächen erfahren wir dann noch, dass Daisy Ray ab Januar 2025 im Theaterschiff Bremen auftreten wird. Da werden wir auf jeden Fall auch mal vorbei schauen….

Freitag, 27. Dezember: Reisetag nach Duhnen zum Campingplatz Nordsee. Wir nehmen uns viel Zeit und gondeln auf der B73 über Stade in Richtung Cuxhaven. Für die nächsten Tage besteht außer Silvester und Neujahr kein Plan. An der Rezeption herrscht reger Andrang und das bestätigt unsere Maßnahme der frühen Reservierung. Wir schauen gelassen dem bunten Treiben zu. Wir haben unseren Stellplatz sicher und sind zufrieden denn er liegt günstig zur Dusche und Toilette. Auch mit dem SAT-Ei klappt es auf Anhieb.


Der abendliche Spaziergang zur Nordsee wird kurz. Es ist schnell dunkel und zusätzlich nebelig geworden. Das miese Wetter haben wir wohl aus Hamburg mitgebracht und es scheint eher schlechter werden zu wollen.

Samstag, 28. Dezember: Heute erkunden wir die Gegend zu Fuß. Von der Platzeinfahrt nach rechts zur See denn die haben wir gestern Abend ja nicht wirklich sehen können. Am Deich entlang wandern wir bis zur Kugelbake. Leider bleibt uns das miese Wetter erhalten. Das stört uns aber nicht daran auch noch durch den Kurpark Döse und von dort zurück zum Campingplatz zu laufen. Dann ist aber genug für heute….



Sonntag, 29. Dezember: Heute geht es von der Einfahrt aus nach links. Am Kreisverkehr hat man wieder den Weihnachtsmann und sein Gefolge auf der Verkehrsinsel platziert. Diese Installation kenne wir noch von unserem Besuch vor fünf Jahren. Von hier aus führt ein Weg zur See. Der Deich endet vorm Naturschutzgebiet „Duhner Anwachs“. Wir drehen um und schlendern zur kleinen Fußgängerzone. In der „Duhner Fischhalle“ besorgen wir uns den Nachmittags Snack. Es gibt Krabben- und Heringsbrötchen. Noch ein paar Aufnahmen von bemerkenswerten Gebäuden bzw. deren äußeren Gestaltung und dann lassen wir es uns im warmen Schneckenhaus so richtig schmecken.



Montag, 30. Dezember: Das Wetter ist für uns nicht geeignet um mit den Rädern durch die Gegend zu cruisen. Wir laufen lieber und packen uns warm ein. Heute ist die große Runde nach Cuxhaven angesagt. Auf dem Stadtplan von Cuxhaven ist der Weg zum Hafen und dem Aussichtspunkt „Alte Liebe“ eingezeichnet. Wir machen uns auf den Weg in die Stadt und nehmen die erste Möglichkeit von der Innenstadt zum Deich und in den Hafen zu kommen.



Auf dem Deich vorbei an den Gaststätten mit vielsagenden Namen werden wir entsprechend begrüßt und kommen dann auch zur Aussichtsplattform. Im Nebel ist sogar noch schemenhaft die „Kugelbake“ zu erkennen. Leider ist auch heute wieder nur eher mäßiges Wetter. Dann eben wieder zurück in den Schutz der Häuser.



In der Fußgängerzone finden wir einen Laden der sich das Wetter quasi ans Revers bzw. auf die Markise geheftet hat. Noch zwei recht hübsch gestaltete Häuser und dann wärmen wir uns mit Kaffee und Kuchen beim Cuxhavener Kaffeeröster auf.



Wir haben noch nicht genug und spazieren weiter zum Wasserturm und von dort zum Schloss Ritzebüttel. Dann ist aber genug und die Freude auf einen Spaziergang zurück nach Duhnen ist gegen „Null“ gesunken. Zum Glück ist der Busbahnhof nicht weit entfernt und der Bus wartet schon auf uns….



Dienstag, 31. Dezember: Die gestrige Unternehmung hat negative Auswirkungen auf mein lädiertes Knie. Daher gehen wir den letzten Tag des Jahres ganz langsam an. Der Spaziergang zum Einkauf muss aber sein, denn wir brauchen noch die Zutaten für unser Abendessen. Leider haben wir kein Käsefondue ohne Alkohol gefunden. Jetzt probieren wir einfach normalen Käse zu schmelzen…. Na ja das war ein untauglicher Versuch. Zu guter Letzt gibt es Käsewürfel mit Fondue Beilagen. Bevor wir ins neue Jahr schlittern lassen wir uns durch einige interessante TV Sendungen in unsere musikalische Vergangenheit versetzen. Tolle Musik und auch für uns teilweise unbekannte Hintergründe. Wie angekündigt fängt der Starkregen gegen Mitternacht an. Das öffnen der Kekse hat uns was das Wetter betrifft kein Glück gebracht. Also ein guter Grund Pompui nicht zu verlassen und stattdessen ins Bett zu kuscheln.



Mittwoch, 01. Januar: Der Starkregen wird immer wieder durch Sturmböen in die Waagerechte zerstreut und ich mache mir Sorgen um das SAT-Ei. Das Ding steht mit Saugnäpfen auf dem Dach und wenn das runterfällt sind 800€ am A…. Wir nehmen das Ei lieber vom Dach und schließen den DVD-Player an. Die Wettervorhersage verspricht keine Besserung daher überlegen wir uns eine Alternative. Elli geht am Sonntag mit ihren Kolleginnen ins Musical und da fehlen noch ein paar Kleinigkeiten. Also gut dann fahren wir morgen nach Zweibrücken zum dortigen Fashion Outlett. Bevor die Rezeption Mittagspause macht muss ich nochmals eine Gasflasche tauschen. Aufgrund der Tatsache, dass diese Flasche jetzt nur 7 Heiztage überstanden hat, kann man erkennen wie kalt es im hohen Norden geworden ist. Am Nachmittag klopft es an der Tür und der Chef vom Platz bringt uns als Neujahrsüberraschung die passende Neujahrs-Verpflegung vorbei. Wenn der wüsste….


Donnerstag, 02. Januar: Vorzeitige Abfahrt!

Wir rechnen ab und bekommen leider nur die bei der Ankunft im voraus bezahlte Kurtaxe zurück. Die beiden Übernachtungen sind vorweg gebucht und bezahlt. Das Geld schreiben wir wortwörtlich in den Wind und nehmen das als Lehrgeld für die nächsten Touren. Die bestellte Brötchentüte nehmen wie mit für unterwegs.

Nach dem Halt zum Frühstück schauen wir uns nach einem passenden Abstecher zum Tanken und zur Stadtbesichtigung um. Die Wahl fällt auf Münster. Das Internet sagt uns sogar wo wir das Antiquariat Wilsberg finden können….


Wir aktivieren über die Parkster App ein zwei Stunden Ticket und gehen auf die Suche. Tatsächlich stehen wir kurze Zeit später vor dem originalen Antiquariat. Zur Bestätigung unserer Entdeckung habe ich ein passendes Foto aus dem Internet einbezogen. Der Dom ist weithin sichtbar und das Farbenspiel ist bemerkenswert. Dadurch finden wir relativ leicht den Weg zum Domplatz. Vom dort finden wir in der Fußgängerzone eine tolle Einkaufspassage und belohnen uns mit einem Spaghettieis.



Es sind dann doch fast drei Stunden Parkzeit geworden, aber das hat wohl niemanden interessiert. Glück muss man haben! Das Schloss Münster haben wir heute nicht gesehen. Das war aber auch nicht der letzte Besuch. Wir kommen noch ein paar Kilometer weiter und fahren auf die Raststätte Elztal zur Übernachtung. Bis Zweibrücken sind es noch etwa 200 Kilometer das muss heute nicht mehr sein.


Freitag, 03. Januar: Frühstück in der Raststätte und dann Abfahrt nach Zweibrücken, Fashion Outlett, Am Londoner Bogen 10 – 90. Bereits ab der Ausfahrt geht der Verkehr nur stockend weiter in Richtung Outlett. Mit Pompui, dem Dicken, einen Parkplatz ist finden ist hier nicht einfach. Einige Dickschiffe haben sich quer auf drei Pkw-Plätzen ausgebreitet. Das ist nicht unser Stil. Wir laufen dann lieber ein paar Meter mehr und parken „normal“. Eigentlich sind wir wegen Elli hier, aber ich bin der erste beim Einkauf. Im Bugatti Shop direkt neben dem Eingang gibt es eine bequeme Hose. Elli hat dann auch schnell ihre Schuhe und Strumpfhosen. Auftrag erledigt dann fahren wir zum Wohnmobilstellplatz im Rosengarten und schauen uns Zweibrücken an.


Die Rezeption des Hotel Rosengarten verwaltet auch den Stellplatz und wir haben die Qual der Wahl. Das Sanitärgebäude begeistert mit Sauberkeit und Funktionalität. Es sieht aus als ob hier auch die Einrichtung des Hotels eingebaut ist. Ganz kurzes Einrichten denn wir wollen uns die relativ nahe Innenstadt im Hellen anschauen. Die City wirkt aber komisch auf uns. Hier ist der Hund begraben, vermutlich sind die alle im Outlet….



Samstag, 04. Januar: Das Frühstück haben wir gestern im Hotel gebucht. Zuvor nutzen wir das tolle Badezimmer im Sanitärgebäude. Da haben wir sogar in Hotels schon schlechteres erlebt. Das Frühstück ist auch besonders. Kaffee, Brot und Brötchen werden normal angeboten. Alle anderen Beilagen, Zutaten sind in kleinen Weckgläsern verpackt aufgestellt. Auswirkung von Corona wegen der Hygiene oder eine Maßnahme dem typischen Hamsterimpuls entgegen zu wirken. Egal was der Grund ist, wir finden es gut. Ach ja und schmecken tut es auch noch…. Ein guter Aufenthalt und ein empfehlenswerter Stellplatz. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Allerdings bei anderen Temperaturen denn die Gegend will unbedingt mit dem Rad erkundet werden. Dann geht es auf die letzte Etappe der „Jahreswendetour“


Zu Hause vorm Küchenfenster versetzen wir Pompui nochmals in den Winterschlaf. Die Textilien und andere empfindliche Ausstattung kommen weites gehend raus und ins Arbeitszimmer. Der Entfeuchter wird im Waschbecken deponiert und damit ist….



Saisonende



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