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im Jahr 2008

Die Radtour vom 21. Juni bis 08. Juli

Wir nutzen den Ausflug mit den Kollegen nach Erfurt zu einer Radrundfahrt. Die Hinfahrt führt uns von Gerlingen über die Etappenziele Bad Wimpfen, Buchen, Würzburg und Schweinfurt nach Erfurt. Ab Schweinfurt nehmen wir allerdings den Zug. Der Zeitplan ist durcheinander geraten und wir müssen abkürzen um pünktlich zum Treffen mit den Kollegen in Erfurt zu sein. Zudem ist es auch eine dringend benötigte Pause die wir zur Regeneration der Hinterteile nutzen wollen. In Erfurt ist bereits eine Unterkunft vor gebucht. Den gewonnenen Tag nutzen wir zur intensiven Körperpflege und Regeneration.


Aufgrund einer Empfehlung aus der Pension, zum Waschsalon „Schongang – waschen – schlemmen – lesen“ ein richtig guter Laden. Der Blickfang ist diese goldene Maschine. Sieht eigentlich aus wie eine alter Tauchhelm mit was dran. Aber in Wirklichkeit ist es eine der edelsten Espressomaschinen die in Italien hergestellt werden. Unsere Begeisterung ist wohl gut erkennbar, denn die Frau hinter der Theke dreht sich mit traurigem Blick zu uns und nimmt uns mit dem Satz: „Tut mir leid die Maschine ist defekt!“ die Hoffnung auf einen außergewöhnlichen Espresso. Die Kinnlade fällt runter, aber der Kaffee aus dem Ersatz – Automaten schmeckt auch gut.


Die Tage mit den Kollegen vergehen wie im Flug. Eine sehr lustige Stadtführung, die uns an viele interessante Ecken von Erfurt bringt. Dem Stadtführer gelingt es die verschiedensten Sprüche der Welt für seine Stadt anzuwenden. Erfurt hat auch eine Mauer. Die kommt allerdings überaus positiv rüber….



Nach drei Tagen Pause vom Sattel sitzen wir wieder auf den Rädern. Der Rückweg führt uns über Gotha nach Eisenach ins kleine idyllische Hotel „Puppenstube“. Die Chefin rät uns am nächsten Tag den Werratalradweg in Richtung Philippsthal zu benutzen. Guter Tipp, dadurch erreichen wir Tann in der Rhön gerade rechtzeitig um die Niederlage der deutschen Fußballer gegen Spanien mitzuerleben. Der Italiener hat Public Viewing und Pizza im Angebot. Der Weg nach Fulda geht hauptsächlich über einen alten Bahndamm, der für Radfahrer präpariert wurde, den Tunnel inbegriffen. Nach zwei Tagen Sightseeing in Fulda geht es weiter nach Schotten, wo wir eine hübsche Pension zur Übernachtung finden. Allerdings erzwungen durch dringend notwendige Reparaturen an Ralfs Fahrrad. Nach dem Frühstück können wir das Rad abholen und dann nach Offenbach weiter fahren.



Der nächste Tag führt uns über Frankfurt nach Wiesbaden. Ellis Brille ist kaputt und wir bummeln auf der Suche nach einem Optiker durch die Stadt. Zur Übernachtung haben wir ein nobles Hotel in Biebrich auserkoren. Von hier geht es am Rhein entlang durch Nierstein, von Worms nach Ludwigshafen und „ibber die brigg“ nach „Mannem“.



Die Tour am nächsten Tag wird zur längsten Etappe der Reise. Wir kommen auf über 110 km und wieder zum Hotel „Sonne“ in Bad Wimpfen an. Somit schließt sich der Kreis, denn hier haben wir zu Beginn der Tour auch schon übernachtet. Ziemlich geschafft, aber stolz auf unsere Leistung, fahren wir am 08.07.2008 in Gerlingen ein. Innerhalb von 18 Tagen sind es 1180 Fahrrad-Kilometer geworden.         



Heilfasten vom 12. bis 25. Oktober



Die nächste Herausforderung ist dann die 14-tägige Fastenkur. Wir haben uns im Riedberghof einquartiert und nutzen dabei die kostengünstige Nebensaison in Haidmühle im bayerischen Wald. Auch hier eine Premiere, das erste gemeinsame Heilfasten. Wir haben die vorbereitenden Obsttage schon zuhause absolviert und starten den ersten Tag in der Ferienwohnung mit der Entschlackung. Weitere Details dazu sparen wir uns…..

Drei Tage verlaufen zunächst wie im Tran. Wir hatten tatsächlich Entzugserscheinungen. Der Verzicht auf Kaffee macht sich mit leichten Kopfschmerzen bemerkbar. Zunächst schleppen wir uns noch mit einem kleinen Spaziergang zum Kneippbecken, ab dem vierten Tag gehen wir schon zu leichtem Joggen über. Das Kneippen ist weiterhin im Programm. Die Krönung bringt dann die auf 32 km Länge geplante Radtour. Es ist der neunte Tag unseres Fastens. Hier zeigt sich mal wieder unsere beispiellose Fähigkeit zur Navigation. Die Route führt nacheinander über alle Grenzen des Dreiländereckes. Das bittere Ende der Tour erreichen wir nach einem langen Marsch bergauf. Mit letzter Kraft schleppen wir uns in die Gaststätte „Zum Überleben“. Die liegt direkt an einer Skipiste. Kein Wunder, dass wir die Räder schieben mussten. Nach zwei Gläsern Früchtetee geht es besser. Wir erfahren, dass wir ca. 50 Kilometer von Haidmühle entfernt gestrandet sind. Die Skipiste liegt schon in Österreich. Mit den Rädern schaffen wir den Rückweg bestimmt nicht. Die Bedienung hilft uns und besorgt ein Taxi. Wir werden von einem VW Bus abgeholt, denn die Räder müssen ja auch mit. Trotz der Rückfahrt mit dem Taxi haben wir es auf satte 82 km Radfahrstrecke gebracht. Krasses Erlebnis bei dem wir am eigenen Leib erfahren was ein Hungerast ist…..

Das Fazit: Die Zeit in Haidmühle ist zwar hart und entbehrungsreich gewesen, aber gut für Leib und Seele. Wir sind uns einig es wird eine Wiederholung geben.  

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